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Ducati bietet an: MotoGP-Rückkehr für Redding nach WSBK-Titel

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Ducati bietet an: MotoGP-Rückkehr für Redding nach WSBK-Titel
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14.02.2020, 15:00

Scott Redding darf sich Hoffnungen auf ein Comeback im Grand-Prix-Sport machen, sofern er in der Superbike-WM durchschlagenden Erfolg hat

Ducati hat sich für die Saison 2020 der Superbike-Weltmeisterschaft (WSBK) teilweise neu aufgestellt. Chaz Davies ist dem Team erhalten geblieben, aber an seiner Seite fährt nun Scott Redding anstelle von Alvaro Bautista die zweite Panigale V4 R des italienischen Teams.

Vor wenigen Tagen fand auf der Rennstrecke in Imola die Präsentation des Ducati-WSBK-Teams 2020 statt. Redding steht vor seiner Rookie-Saison in der seriennahen Weltmeisterschaft. Doch schon jetzt sind hohe Erwartungen an den Briten geknüpft. Dies liegt nicht zuletzt daran, weil er im vergangenen Jahr auf einer Ducati Panigale R den Titel in der Britischen Superbike-Meisterschaft (BSB) errungen hat.

Die WSBK-Saison 2020 beginnt am 29. Februar/1. März auf Phillip Island in Australien. Die schnelle Strecke kennt Redding aus seiner Zeit in der Motorrad-WM bestens. Von 2014 bis 2018 war der Brite dort in der Königsklasse MotoGP am Start. Zudem durchlief er vorher die 125er- und die Moto2-Klasse. In letzterer wurde er 2013 mit drei Siegen Vizeweltmeister hinter Pol Espargaro.

Kann Redding bei seinem WSBK-Debüt auf Anhieb gewinnen? Bei Ducati glaubt man fest daran. "Ich denke schon. Das Motorrad ist konkurrenzfähig und Scott war auf Phillip Island immer schnell. Somit können wir uns mit dieser Idee anfreunden", wird Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti von 'GPOne.com' zitiert.

Mehr noch: Ciabatti stellt für Redding sogar einen Wechsel zurück in die MotoGP-WM in Aussicht - allerdings ist dieser an eine Voraussetzung geknüpft: "Eine MotoGP-Rückkehr könnte ein Ziel für Scott sein, aber nur, nachdem er den Superbike-Titel gewonnen hat."

Ben Spies

Der bislang letzte WSBK-Pilot, der als Rookie Weltmeister wurde: Ben Spies 2009

Foto: Yamaha

Im WSBK-Team von Ducati hat Redding einen Zweijahresvertrag bis einschließlich 2021 unterschrieben. Selbst wenn er 2020 als Rookie direkt Weltmeister werden sollte - was zuletzt Ben Spies in der WSBK-Saison 2009 auf einer Yamaha gelang - ist 2021 für Redding schon jetzt vorbestimmt.

"Sollte er im ersten Jahr den Titel gewinnen, würden wir versuchen, diesen Erfolg im darauffolgenden Jahr zu wiederholen", verweist Ciabatti auf Reddings Zweijahresvertrag. Und noch etwas spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle: "Die MotoGP-WM ist eine Meisterschaft, deren Wettbewerb zunehmend intensiv wird. Für die Piloten, die kurz vor einem Rücktritt stehen, gibt es [dort] eine Reihe von Kandidaten, die bereit sind, sie zu ersetzen."

Mit Bildmaterial von Ducati.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP , Superbike-WM
Autor Mario Fritzsche