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Ducati vs. Kawasaki: Wer gibt beim WSBK-Event in Jerez das Tempo vor?

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Ducati vs. Kawasaki: Wer gibt beim WSBK-Event in Jerez das Tempo vor?
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06.06.2019, 13:11

In Jerez können die Ducati-Piloten den Topspeed-Vorteil der Panigale V4R nicht ausspielen - Kawasaki-Pilot Jonathan Rea möchte den Schwung von Imola mitnehmen

Am Wochenende kehrt die Superbike-WM nach Jerez zurück. Dieses Mal gastiert die Serie im Sommer auf der Strecke in Südspanien. Durch die vielen Tests im Winter sind die Piloten mit dem 4,423 Kilometer langen Kurs bestens vertraut. Gespannt sein darf man, ob es Kawasaki-Pilot Jonathan Rea erneut gelingt, WM-Leader Alvaro Bautista (Ducati) zu bezwingen.

Rea feierte beim vergangenen Rennwochenende in Imola (Italien) zwei Siege und reist mit breiter Brust nach Spanien. Zwischen den Rennwochenenden testete Rea mit seinen WSBK-Kollegen in Misano. Später flog er mit Teamkollege Leon Haslam nach Suzuki (Japan), um für das Langstreckenrennen im Juli zu trainieren.

"Ich bin gespannt, wie stark wir in Jerez sind", grübelt Rea. "Nach dem Rennwochenende in Imola und dem positiven Test in Misano bin ich bereit für die nächste Herausforderung. Jerez ist ein sehr schöner Kurs, vor allem die schnellen und flüssigen Kurven am Ende der Runde. Es ist wichtig, im Training viele Runden zu fahren, um für die Rennen vorbereitet zu sein."

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Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team, Charlie Hiscock

Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team, Charlie Hiscock
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team

Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team, Alvaro Bautista, Aruba.it Racing-Ducati Team

Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team, Alvaro Bautista, Aruba.it Racing-Ducati Team
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team, Leon Haslam, Kawasaki Racing Team

Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team, Leon Haslam, Kawasaki Racing Team
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team

Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team
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1. Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team

1. Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team
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"Es ist das erste Mal, dass wir im Sommer in Jerez fahren. Die Temperaturen werden deutlich höher sein als im Winter bei den Tests. Mit diesem Wissen im Hinterkopf werden wir hart arbeiten und versuchen, den Schwung mitzunehmen", kommentiert die Startnummer 1, die 2017 in Jerez beide Rennen gewann.

Kann Alvaro Bautista vor den heimischen Fans glänzen?

Alvaro Bautista reist mit 43 Punkten Vorsprung auf Rea zum zweiten Heimspiel der Saison. "Jerez ist ein Kurs, den ich sehr gut kenne. Ich hoffe, dass es wieder normal zugeht", so der Spanier. In Imola kämpfte Bautista mit dem Layout und seiner Ducati. Den Topspeed-Vorteil seiner Maschine konnte er nicht ausspielen. Und auch Jerez ist ein Kurs, auf dem viel Leistung nicht so entscheidend ist.

"Vor einer Woche testeten wir in Misano und hatten ein gutes Gefühl, auch wenn die Bedingungen nicht gerade toll waren. Es war aus vielerlei Hinsicht ein wichtiger und positiver Test, auch für die Zukunft. Wir machten Vergleiche mit vielen Komponenten und schauten weniger auf eine schnelle Rundenzeit. Jerez ist ein weiteres Heimrennen für mich. Hoffentlich können wir es genießen und der wachsenden spanischen Zuschauermenge eine gute Show bieten", so der WM-Führende.

Chaz Davies so stark wie in Imola?

Gespannt sein darf man, ob die Teamkollegen von Rea und Bautista in Jerez für Überraschungen gut sind. Vor drei Jahren gewann Chaz Davies beide Läufe. Beim vergangenen Rennwochenende in Imola meldete sich der Waliser nach einer schwierigen Phase zurück.

Chaz Davies, Jonathan Rea, Alvaro Bautista

Wiederauferstehung: Chaz Davies kämpfte in Imola um Siege

Foto: LAT

"Ich freue mich auf Jerez, was mit Blick auf die Umgebung und Temperaturen eine willkommene Abwechslung zu den vergangenen Wochenenden ist. Es ist hier nämlich ziemlich heiß", stellt Davies fest.

"Ich erzielte in der Vergangenheit gemischte Ergebnisse in Jerez, konnte aber trotzdem einige Siege feiern. Ich weiß also, dass ich auf der Strecke gut sein kann. Hoffentlich können wir dort anknüpfen, wo wir in Imola aufhörten. Dort waren wir sehr stark. Wir möchten die Panigale V4R auf diesen schwierigen Strecken weiter verbessern", so der Vizeweltmeister.

Leon Haslam ein Kandidat für Podestplätze?

Kawasaki-Pilot Leon Haslam erlebte zuletzt durchwachsene Rennwochenenden und kämpfte mit der Gesundheit und seiner ZX-10RR. Für Jerez ist der BSB-Champion optimistisch, denn dank der Wintertests hat er bereits Erfahrungswerte.

"Wir testeten im November und im Januar in Jerez und waren beide Male schnell. Neben Australien ist Jerez das erste Rennen, bei dem wir vorher auf der Strecke testen konnten", bemerkt Haslam. "Ich war in Jerez bei den Wintertests schnell, auf einer Strecke, auf der Johnny sonst sehr dominant war. Es gibt einige Bereiche, die wir seitdem verbessern konnten."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Superbike-WM
Event Jerez
Autor Sebastian Fränzschky