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Eugene Laverty: Erneutes Bremsversagen führt zu Horrorsturz bei 200 km/h

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Eugene Laverty: Erneutes Bremsversagen führt zu Horrorsturz bei 200 km/h
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18.03.2019, 07:25

Beim Rennen in Thailand muss Eugene Laverty von seiner Ducati springen - Das Superbike des Nordiren geht beim Unfall in Flammen auf und wird komplett zerstört

Ducati-Pilot Eugene Laverty wurde beim Rennwochenende in Thailand Opfer eines Bremsversagens. Es war nicht das erste Mal, dass Laverty vom Motorrad springen musste, weil die Vorderradbremse ausfiel. Der Nordire handelte in der Schrecksekunde vorbildlich und verhinderte, dass andere Fahrer von seiner Maschine getroffen werden. Die V4-Ducati des Go-Eleven-Teams war nur noch ein Haufen Schrott, nachdem sie mit hohem Tempo in die Streckenbegrenzung krachte und unmittelbar Feuer fing.

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Eugene Laverty, Team Go Eleven

Eugene Laverty, Team Go Eleven
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Eugene Laverty, Team Go Eleven

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Eugene Laverty, Team Go Eleven

Eugene Laverty, Team Go Eleven
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"Zum vierten Mal in meiner Karriere fuhr ich ohne Bremse auf eine Kurve zu und musste bei 200 km/h vom Motorrad springen. Das kann in der Karriere eines Rennfahrers ein Mal passieren. Zwei Mal ist selten. Drei Mal bedeutet, dass man in einem vorherigen Leben ein richtig übler Dreckskerl gewesen sein muss. Aber vier Mal?", fragte sich Laverty am Samstag zum Rennbericht.

Wie ein Wunder blieb der ehemalige Vizeweltmeister unverletzt. "Es ist sehr enttäuschend, dass das erste Rennen so enden musste, nachdem wir einen solch vielversprechenden Start ins Wochenende hatten. In der Superpole gelang mir eine gute Rundenzeit. Ich qualifizierte mich für Startplatz acht und war optimistisch, im ersten Rennen ein tolles Ergebnis zu holen", bemerkt Laverty.

"In Runde drei fuhr ich auf die letzte Kurve zu und hatte keine Vorderradbremse. Ich zog drei Mal am Hebel, doch es baute sich kein Druck auf. Ich musste seitlich vom Motorrad springen. Es war ein beängstigender Unfall und ich kann mich sehr glücklich schätzen, dass ich unverletzt davon kam", berichtet der ehemalige MotoGP-Pilot. "Wir müssen herausfinden, was schief lief, bevor es weitergeht."

 

Das Team arbeitete von Samstag zu Sonntag ohne Pause, um die Ducati für den zweiten Renntag neu aufzubauen. Im Warm-up und im Superpole-Rennen war die Maschine nicht einsatzbereit, doch für Lauf zwei sollte die Ducati wieder einsatzbereit sein. Kurz vor dem Start zog das Team die Teilnahme zurück, weil Öl auslief.

"Wir gaben alles", kommentiert das Go-Eleven-Team. "Bis zur letzten Sekunde versuchten wir es, doch es war nicht möglich, an Lauf zwei teilzunehmen. Die Mechaniker versuchten, das Motorrad über Nacht komplett neu aufzubauen. Es wurde durch den gewaltigen Einschlag zerstört."

Da Laverty in Buriram keine Punkte sammeln konnte, rutschte er in der Fahrerwertung auf die 14. Position ab.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Superbike-WM
Event Buriram
Autor Sebastian Fränzschky