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Jonathan Rea: Toprak Razgatlioglu hat mehr Talent als die anderen Fahrer

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Jonathan Rea: Toprak Razgatlioglu hat mehr Talent als die anderen Fahrer
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26.11.2019, 08:23

Nachfolger steht in den Startlöchern: Yamaha-Neuzugang Toprak Razgatlioglu wird laut WSBK-Rekordchampion Jonathan Rea eines Tages Weltmeister werden

Yamaha hat sich im Sommer nach der Suzuka-Kontroverse bei Kawasaki (die Hintergründe) die Dienste von Toprak Razgatlioglu gesichert. Der schnelle Türke übernahm beim ersten Winter-Test für 2020 die Yamaha von Alex Lowes, der in der neuen Saison bei Kawasaki Teamkollege von Jonathan Rea ist. Laut Rea ist Razgatlioglu mit Blick in die Zukunft ohne Frage der Fahrer mit dem größten Potenzial.

"Er ist der Fahrer mit dem größten natürlichen Talent seit langem. Es gibt keinen Zweifel daran, dass er in ein paar Jahren Weltmeister wird. Ich hoffe nur, dass ich das so lang wie möglich herauszögern kann", scherzt Rea, der in diesem Jahr seinen fünften Titel in Folge einfuhr.

Nach sechs Jahren mit Honda wechselte Rea zu Kawasaki und holte im Alter von 28 Jahren seinen ersten WM-Titel. Der Weg an die Spitze war nicht frei von Hürden und Rückschlägen. "Am wichtigsten ist, dass man unverletzt bleibt. Ich würde meinem 19-jährigen Ich sagen, dass ich ruhig bleiben soll", bemerkt Rea.

"Man muss sehr viel Glück haben, um solche Möglichkeiten zu bekommen, wie es bei mir der Fall war. Ich stürzte sehr viel und lernte meine Lektionen. Ich kreierte lange Ersatzteillisten für die Teams. Das war hart", erinnert sich Rea an die Zeit in der BSB und die Anfänge in der Superbike-WM.

Jonathan Rea

Toprak Razgatlioglu (54) setzte Jonathan Rea bereits einige Male stark unter Druck

Foto: LAT

"Toprak hat es hinbekommen, ohne viele Stürze zu lernen. Er schaffte es, in seinen ersten Jahren verletzungsfrei zu bleiben", erkennt Rea, der schon seit einigen Jahren genau beobachtet, was der Türke macht: "Als ich sein Niveau in der Superstock-Klasse sah, erwartete ich, dass er eher gewinnt, weil man sein Level bereits damals erkennen konnte."

"Als Kawasaki-Pilot erkannte ich, wie gut er mit dem Motorrad fuhr", schildert der Nordire. "Ich war ein großer Fan von ihm und bot ihm immer eine helfende Hand an, als er in die Superbike-WM kam."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Superbike-WM
Autor Sebastian Fränzschky