Kawasaki: Jonathan Rea schockiert die Konkurrenz beim Portimao-Test

geteilte inhalte
kommentare
Kawasaki: Jonathan Rea schockiert die Konkurrenz beim Portimao-Test
29.01.2019, 08:52

Jonathan Rea perfektioniert die Abstimmung seiner Kawasaki ZX-10RR weiter und nimmt dem Rest eine Sekunde ab - Leon Haslam im Renntrimm konstant schnell

Kawasaki bleibt die Benchmark in der Superbike-WM. Beim finalen Vorsaisontest in Europa setzte sich Weltmeister Jonathan Rea dominant an die Spitze der Wertung und knöpfte seinen Verfolgern eine Sekunde ab. Und auch Teamkollege Leon Haslam kommt immer besser in Schwung. Der BSB-Champion behauptete sich in den Top 4 und fuhr im Renntrimm konstant schnelle Rundenzeiten.

"Es war ein super-positiver Test", kommentiert Rea, der nach dem Jerez-Test nicht einschätzen konnte, wie gut das 2019er-Motorrad ist. Der neue Asphalt in Jerez erschwerte Vergleiche. Doch in Portimao fuhr der Titelverteidiger nur marginal langsamer als in der Superpole, die im Sepmtember 2018 bei deutlich besseren Bedingungen stattfand.

"Hier hatten wir eine ziemlich neutrale Plattform, um zu arbeiten und viele Daten zu sammeln. Auch wenn die Temperaturen nicht perfekt waren, konnten wir über die zwei Tage konstant arbeiten. Wir bestätigten die Chassisteile, die wir in Jerez testeten, und mit der Elektronik kamen wir ebenfalls besser zurecht", schildert Rea.

Fotostrecke
Liste

#1 Kawasaki Racing Team: Jonathan Rea

#1 Kawasaki Racing Team: Jonathan Rea
1/7

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Jonathan Rea, Kawasaki Racing

Jonathan Rea, Kawasaki Racing
2/7

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

#1 Kawasaki Racing Team: Jonathan Rea

#1 Kawasaki Racing Team: Jonathan Rea
3/7

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Jonathan Rea, Kawasaki Racing

Jonathan Rea, Kawasaki Racing
4/7

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Leon Haslam, Kawasaki Racing

Leon Haslam, Kawasaki Racing
5/7

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Leon Haslam, Kawasaki Racing

Leon Haslam, Kawasaki Racing
6/7

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Jonathan Rea, Kawasaki Racing, Leon Haslam, Kawasaki Racing

Jonathan Rea, Kawasaki Racing, Leon Haslam, Kawasaki Racing
7/7

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

"Wir beschäftigten uns mit der Rennperformance. Ich war im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr richtig zufrieden mit dem Gefühl, das ich mit gebrauchten Reifen hatte. Am Ende probierte ich einen Qualifying-Reifen und fühlte mich richtig gut", berichtet Rea, der als einziger Fahrer eine 1:40er-Runde fuhr.

"Ich war wirklich schnell damit", freut sich der viermalige WSBK-Champion. "In diesem Test konnten wir alles abhaken. Es gibt nur wenige Teile, die wir nicht erneut testen konnten. Doch die wichtigsten Sachen konnten wir erledigen. Auch die neuen Pirelli-Reifen konnten wir testen." Rea und Haslam drehten einige Runden mit den neuen Pirelli-SCX-Reifen, die für die neu eingeführten Sprintrennen am Sonntagvormittag entwickelt wurden.

Leon Haslam glänzt mit konstanten Rundenzeiten

Teamkollege Leon Haslam zog ebenfalls ein positives Fazit: "Ein guter Test für uns. Wir machten bei der Rundenzeit einen kleinen Schritt. Ich fuhr eine 1:42.2 mit Rennreifen, womit ich sehr zufrieden war." Mit dem Qualifying-Reifen gelang Haslam keine Verbesserung. Bei den beiden Versuchen wurde der Brite gestört und konnte keine freie Runde fahren.

"Das war ein bisschen frustrierend, doch mit Rennreifen war ich sehr zufrieden. Ich machte gute Fortschritte und probierte ein paar Sachen. Dazu zählte auch ein neuer Vorderreifen, den ich zum ersten Mal testete. Ich fühlte mich damit besser. Wir hatten nur einen, weshalb ich ihn nicht nutzen konnte, um meine Rundenzeit weiter zu verbessern. Ich fuhr konstant 1:42er-Zeiten. Damit bin ich ziemlich zufrieden", fasst Haslam zusammen.

Der Saisonauftakt auf Phillip Island findet vom 22. bis zum 24. Februar statt. In der Woche vor dem Rennen können die Piloten am Montag und am Dienstag weiter an den Abstimmungen ihrer Superbikes arbeiten.

Die Testzeiten aus Portimao (Montag):

1. Jonathan Rea (Kawasaki) - 1:40.855 Minuten
2. Alex Lowes (Yamaha) +0,959 Sekunden
3. Alvaro Bautista (Ducati) +1,079
4. Leon Haslam (Kawasaki) +1,289
5. Michael van der Mark (Yamaha) +1,336
6. Tom Sykes (BMW) +1,391
7. Sandro Cortese (GRT-Yamaha) +1,614
8. Marco Melandri (GRT-Yamaha) +1,652
9. Toprak Razgatlioglu (Puccetti-Kawasaki) +1,682
10. Markus Reiterberger (BMW) +2,291
11. Chaz Davies (Ducati) +2,506
12. Michael Ruben Rinaldi (Barni-Ducati) +2,979
13. Eugene Laverty (Go-Eleven-Ducati) +3,095
14. Alessandro Delbianco (Althee-Mie-Honda) +4,030

Die Testzeiten aus Portimao (Sonntag):

1. Jonathan Rea (Kawasaki) - 1:42.195 Minuten
2. Alex Lowes (Yamaha) +0,419 Sekunden
3. Alvaro Bautista (Ducati) +0,487
4. Toprak Razgatlioglu (Puccetti-Kawasaki) +0,492
5. Tom Sykes (BMW) +0,613
6. Leon Haslam (Kawasaki) +0,625
7. Michael van der Mark (Yamaha) +0,677
8. Marco Melandri (GRT-Yamaha) +0,838
9. Markus Reiterberger (BMW) +1,487
10. Chaz Davies (Ducati) +1,502
11. Sandro Cortese (GRT-Yamaha) +1.652
12. Eugene Laverty (Go-Eleven-Ducati) +2.005
13. Michael Ruben Rinaldi (Barni-Ducati) +2.468
14. Alessandro Delbianco (Althee-Mie-Honda) +3.537

Mit Bildmaterial von Kawasaki.

Nächster Artikel
Markus Reiterberger: Optimismus am Sonntag, Ernüchterung am Montag

Vorheriger Artikel

Markus Reiterberger: Optimismus am Sonntag, Ernüchterung am Montag

Nächster Artikel

Ducati tüftelt weiter am V4-Superbike: Kommt der Saisonauftakt zu zeitig?

Ducati tüftelt weiter am V4-Superbike: Kommt der Saisonauftakt zu zeitig?
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Superbike-WM