Markus Reiterberger: "An Jonathan Rea führt kein Weg vorbei"

Favoritencheck mit Markus Reiterberger: Der IDM-Champion hat einen klaren Favoriten für 2018, traut der Konkurrenz aber spürbare Fortschritte zu.

Besonders spannend war die Superbike-WM im vergangenen Jahr nicht. Jonathan Rea demonstrierte eindrucksvoll seine Klasse und stellte klar, dass die Kawasaki ZX-10RR momentan das beste Motorrad im Feld ist. Wenn Rea nicht gewann, dann war es Teamkollege Tom Sykes oder Ducati-Pilot Chaz Davies und dessen Teamkollege Marco Melandri. Yamaha, Honda, BMW, Aprilia und MV Agusta konnten keine Rennen gewinnen.

In der neuen Saison könnte Kawasaki durch das Reglement eingebremst werden. Die ab 2018 geltenden Maximaldrehzahlen setzen der ZX-10RR zu. Aber auch die Konkurrenz von Ducati leidet unter den neuen Regeln. Yamaha dürfte näher herankommen und auch Honda und Aprilia machen sich Hoffnungen, endlich wieder an der Spitze kämpfen zu können.

Was meint Ex-WSBK-Stammpilot Markus Reiterberger? "Ich erwartete, dass Kawasaki nach der Regeländerung im vergangenen Winter größere Probleme haben wird, aber sie waren schwer zu schlagen", spielt er das Verbot der geteilten Drosselklappen an.

"Ich denke, es gibt aktuell keinen Weg, der an Jonathan Rea und Kawasaki vorbei führt. Man darf die anderen Werke aber nicht unterschätzen. Über den Winter haben sie bestimmt richtig die Trommel gerührt, damit 2018 etwas geht", erklärt Reiterberger im Gespräch mit 'Motorsport.com' und legt sich fest: "Ich bin nach wie vor überzeugt, dass es sehr schwierig sein wird, Jonathan Rea zu besiegen."

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Superbike-WM
Fahrer Jonathan Rea , Markus Reiterberger
Artikelsorte News
Tags 2018, jonathan rea, markus reiterberger, wsbk