Markus Reiterberger nach Platz drei vom Freitag: „Hätte Erster sein können!“

Markus Reiterberger hat in Sepang die zweite Trainingssitzung am Freitag lange angeführt und wurde am Ende sensationeller Dritter.

Der BMW-Pilot Markus Reiterberger kam auf eine 2:04,239 und klassierte sich damit nur 0,288 Sekunden hinter dem Tagesschnellsten Lorenzo Savadori auf Aprilia und 0,072 Sekunden hinter dem ehemaligen MotoGP-Weltmeister Nicky Hayden auf Honda.

Reiterberger hatte schon das erste Training als Fünfter stark beendet, im zweiten Training holte er noch fast 1,7 Sekunden heraus.

Am Abend in Sepang verriet er Motorsport.com: „Wir haben schon im FP1 sehr gut angefangen und mit den Reifen echt viel probiert, aber auch am Fahrwerk und der Elektronik. Das hat aber von vornherein schon ziemlich gut gepasst, das Basis-Setting war gut.“

 

 

Der zweifache Deutsche-Superbike-Meister konnte dabei bei seinem ersten Antreten auf dem Sepang International Circuit auch die Piste sehr schnell lernen.

„Ich war noch nie hier auf der Strecke und kannte die nicht, das war die große Frage“, sagte er weiter. „Ich kannte nur OnBoard-Videos aus der MotoGP und der Superbike-WM und habe sie zuvor nur ein bisschen auf der Playstation gespielt.“

Der neue Teer machte derweil Probleme. „Die Strecke ist komplett neu asphaltiert, aber überall, wo die Asphaltwechsel sind, wird die Feuchtigkeit aus dem Boden gedrückt.“

„Durch den neuen Belag frisst es die Reifen ganz schön her, gerade die Vorderreifen." - Markus Reiterberger

„Durch den neuen Belag frisst es die Reifen ganz schön her, gerade die Vorderreifen. Nach zehn, zwölf Runden ist das schon ganz schön am Limit, aber im Rennen haben wir 16 Runden. Gut, das geht jetzt allen so.“

„Im zweiten Training bin ich rausgegangen und wir haben gesehen, dass es schon ganz gewaltig dunkel kam. Wir wussten, dass es jeden Moment regnen kann. Ich bin gleich mit einem neuen Satz Reifen raus und habe gleich eine gute Zeit fahren können.“

„Ich war dann die ganze Session lang Erster. Da habe ich noch einen Long-Run eingelegt und bin zehn Runden auf den Reifen gefahren. Da war ich sehr schnell und konstant damit, das hat passt.“

„Momentan genieße ich das echt, das Motorrad fährt momentan wie ein Traum. Wir haben echt wenig machen müssen. Das waren nur Kleinigkeiten.“

 

 

„Zum Schluss bin ich dann noch mal mit neuen Reifen raus und habe super-schnelle Runden gefahren. Leider habe ich mich in der letzten Kurve ein bisschen verbremst, musste weit gehen, habe Zeit verloren und dann leider nur auf den dritten Platz gekommen.“

„Von der Idealzeit her hätte es zu Platz eins gereicht. Wir sind aber alle total happy, dass ich Platz drei geschafft hab.“ - Markus Reiterberger

„In der nächsten Runde habe ich dann noch eine schnellere Zeit auf der Uhr gehabt, aber da war dann leider Verkehr.“

„Alles in Allem sind wir echt gut dabei. Das Team und alle haben echt gut zusammengearbeitet, das hat super gepasst, so wollen wir weitermachen.“

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Über diesen Artikel
Rennserien Superbike-WM
Veranstaltung Sepang
Rennstrecke Sepang International Circuit
Fahrer Markus Reiterberger
Teams Althea Racing
Artikelsorte News