Markus Reiterberger: Optimismus am Sonntag, Ernüchterung am Montag

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Markus Reiterberger: Optimismus am Sonntag, Ernüchterung am Montag
29.01.2019, 07:20

Der WSBK-Test in Portimao hält für Markus Reiterberger positive und negative Erlebnisse bereit: Auf die Bestzeit verliert der BMW-Pilot 2,3 Sekunden

Nach dem Test in Jerez ging es für die Superbike-Teams weiter nach Portimao, um weitere Erfahrungen mit den 2019er-Maschinen zu sammeln. Auch BMW nutzte die Chance, um weiter an der brandneuen S1000RR zu tüfteln. Zudem fand im Rahmen des Tests die Präsentation der neuen Lackierung statt.

Tom Sykes ließ beim Test in Portugal mit Fabelzeiten aufhorchen und schaffte es in die Top 6 der Wertung. Bei Markus Reiterberger lief es zu Beginn ebenfalls gut, doch am Montag verrannte sich der Obinger mit seiner Crew in Sachen Abstimmung und musste einige Rückschläge verkraften. Bis zum Saisonauftakt in Australien sollen die Probleme aber behoben werden.

"Mit dem ersten Testtag war ich echt super zufrieden", kommentiert Reiterberger. "Nach anfänglichen Schwierigkeiten, bei denen das Motorrad sehr viel Bewegung hatte, konnte mein Team schnell Lösungen finden und Session für Session haben wir uns gesteigert. Das war nicht unbedingt einfach und der Abstand ist auch noch da, aber es hat sich richtig angefühlt und ich war sehr positiv gestimmt."

 

"Das Team gibt wirklich alles und sie arbeiten zu 100% daran, dass ich mich auf dem Bike wohlfühle. Ich hab mich nach dem ersten Testtag richtig auf die Saison gefreut", erklärt der Obinger. "Der zweite Testtag sah etwas anders aus. Wir haben viel ausprobiert, um mir das Gefühl vom Vortag wieder herzustellen. Mit einer Änderung am Set-up haben wir am Ende noch eine 1:43.1er-Zeit geschafft. Ich denke auch, dass ich, wenn das Gefühl mit dem Motorrad passt, richtig schnell sein kann."

"Nur war es am Montag eben einfach nicht so. Ich hoffe, dass ich noch einen Schritt bei meinem Fahrstil machen kann, um mich an die Gegebenheiten anzupassen und dass mir mein Team mit der Einstellung des Bikes dabei behilflich sein kann. Mal schauen, was sie bis Phillip Island aus den gesammelten Daten noch herausholen", so "Reiti".

"Ich möchte mich auf jeden Fall bei meiner Crew bedanken. Sie haben auch diese zwei Tage wieder hart für mich gearbeitet und ich bin echt happy mit meinem Team. Jetzt fahre ich erst einmal nach Hause und bereite mich weiter auf die bevorstehende Saison vor", bemerkt der BMW-Pilot.

Der Saisonauftakt auf Phillip Island findet vom 22. bis zum 24. Februar statt. In der Woche vor dem Rennen können die Piloten am Montag und am Dienstag weiter an den Abstimmungen ihrer Superbikes arbeiten.

Die Testzeiten aus Portimao (Montag):

1. Jonathan Rea (Kawasaki) - 1:40.855 Minuten
2. Alex Lowes (Yamaha) +0,959 Sekunden
3. Alvaro Bautista (Ducati) +1,079
4. Leon Haslam (Kawasaki) +1,289
5. Michael van der Mark (Yamaha) +1,336
6. Tom Sykes (BMW) +1,391
7. Sandro Cortese (GRT-Yamaha) +1,614
8. Marco Melandri (GRT-Yamaha) +1,652
9. Toprak Razgatlioglu (Puccetti-Kawasaki) +1,682
10. Markus Reiterberger (BMW) +2,291
11. Chaz Davies (Ducati) +2,506
12. Michael Ruben Rinaldi (Barni-Ducati) +2,979
13. Eugene Laverty (Go-Eleven-Ducati) +3,095
14. Alessandro Delbianco (Althee-Mie-Honda) +4,030

Die Testzeiten aus Portimao (Sonntag):

1. Jonathan Rea (Kawasaki) - 1:42.195 Minuten
2. Alex Lowes (Yamaha) +0,419 Sekunden
3. Alvaro Bautista (Ducati) +0,487
4. Toprak Razgatlioglu (Puccetti-Kawasaki) +0,492
5. Tom Sykes (BMW) +0,613
6. Leon Haslam (Kawasaki) +0,625
7. Michael van der Mark (Yamaha) +0,677
8. Marco Melandri (GRT-Yamaha) +0,838
9. Markus Reiterberger (BMW) +1,487
10. Chaz Davies (Ducati) +1,502
11. Sandro Cortese (GRT-Yamaha) +1.652
12. Eugene Laverty (Go-Eleven-Ducati) +2.005
13. Michael Ruben Rinaldi (Barni-Ducati) +2.468
14. Alessandro Delbianco (Althee-Mie-Honda) +3.537

Mit Bildmaterial von BMW Motorrad.

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