Markus Reiterberger: Sind WSBK-Wildcards 2018 möglich?

2018 greift Markus Reiterberger in der Superstock-EM an, doch unter Umständen könnte der BMW-Pilot auch in der Startaufstellung der Superbike-WM stehen.

Nach dem Gewinn der IDM im Vorjahr entschloss sich Markus Reiterberger mit Teamchef Werner Daemen dazu, ins WSBK-Paddock zurückzukehren. Reiterberger wird aber nicht in der Superbike-WM sondern in der Superstock-1000-EM antreten. Dort möchte der BMW-Pilot den Grundstein für das WSBK-Comeback legen, das 2019 erfolgen soll. Wildcard-Starts wie im Vorjahr am Lausitzring sind aber bereits in diesem Jahr denkbar.

"Die Idee schwebt im Raum", kommentiert Reiterberger auf Nachfrage von 'Motorsport.com'. "Wir haben schon einige Male darüber gesprochen. Schlussendlich müssen wir abwarten, wie wir in die Saison starten und wie es danach weitergeht. Dann können wir einschätzen, ob ein Doppelstart wie am Lausitzring realisierbar ist."

Im August 2017 mischte Reiterberger beim Rennwochenende auf dem Lausitzring die WSBK auf und hinterließ einen sehr starken Eindruck. Im zweiten Lauf fehlten lediglich 20 Sekunden auf Sieger Chaz Davies: Platz neun für den Gaststarter, der an dem Wochenende die Doppelbelastung mit der IDM perfekt meisterte.

"Das Paket steht. Das Team hat das Know-how dazu. Wir müssen nur schauen, wie wir es finanziell stemmen können", bemerkt "Reiti". Und auf welcher Strecke ist ein Gaststart am wahrscheinlichsten? "Dazu haben wir uns noch gar keine Gedanken gemacht. Vielleicht wäre es sinnvoll, bei einem Überseerennen teilzunehmen, doch finanziell ist das nahezu unmöglich", grübelt der Bayer.

"Natürlich möchten wir uns auf die Stock-Meisterschaft konzentrieren und uns durch einen WSBK-Gaststart nicht gute Ergebnisse aufs Spiel setzen. Wir müssen abwarten, wie es beim Saisonstart läuft", so Reiterberger.

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Superbike-WM
Fahrer Markus Reiterberger
Artikelsorte News
Tags 2018, 2019, bmw, markus reiterberger, superstock, wsbk