Moriwaki-Honda: Präsentation der 2019er-Fireblade mit HRC-Unterstützung

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Moriwaki-Honda: Präsentation der 2019er-Fireblade mit HRC-Unterstützung
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17.02.2019, 07:06

HRC kehrt in die Superbike-WM zurück: In der Saison 2019 engagiert sich Honda wieder werksseitig und schickt Leon Camier und Ryuichi Kiyonari an den Start

Am Sonntagnachmittag hat Honda in Australien die 2019er-Superbikes von Leon Camier und Ryuichi Kiyonari vorgestellt. Erstmals seit Colin Edwards WM-Titel in der Saison 2002 engagiert sich Honda mit einem Werksteam. In den vergangenen 16 Jahren waren lediglich Kundenteams - hauptsächlich das von Ten Kate - für Hondas WSBK-Aktivitäten verantwortlich. Mit der Rückkehr von HRC soll Honda wieder zu einem der führenden Hersteller in der Superbike-WM werden. Honda hat das Projekt an Moriwaki vergeben, die in Sachen Logistik Unterstützung von Althea erhalten.

"Zusammen mit Honda und Moriwaki formten wir ein 'Dreamteam' und ich fühle mich geehrt, die Rolle des Teammanagers zu übernehmen", kommentiert Genesio Bevilacqua. "Die Energie, die HRC in dieses neue Abenteuer steckt, treibt uns alle an, unser Bestes zu geben."

Mit Leon Camier verfügt Honda über einen Spitzenfahrer, der zuletzt aber immer mit unterlegenem Material kämpfte. "Es ist eine Ehre, in dieses von Honda unterstützte Projekt involviert zu sein, das auch die Erfahrungen von Moriwaki und Althea nutzt. Alles ist neu und das bedeutet, dass wir viel Arbeit vor uns haben", bemerkt der Brite.

"Ich denke aber, dass wir viel Potenzial haben und bin gespannt, zu sehen, was wir erreichen können. Ich freue mich darauf, in dieser Woche wieder mit unseren Gegnern zu fahren und zu verstehen, wo wir stehen", so Camier. Bei den Wintertests in Europa fehlte das neu aufgestellte Honda-Team. Anstatt mit den anderen WSBK-Teams in Spanien und Portugal zu fahren, drehten die Moriwaki-Piloten in Thailand ihre Runden.

Deshalb fehlen Vergleichsmöglichkeiten. Und auch beim Motorrad gibt es kaum Anhaltspunkte. Anstatt die Erfahrungen des Ten-Kate-Teams zu nutzen, hat HRC als Basis das Suzuka-Motorrad verwendet. "Es gibt wie gesagt viel zu tun. Das Motorrad wurde in einer anderen Meisterschaft entwickelt, doch wir sind für die Herausforderung bereit. Unser größtes Ziel ist es, dass wir uns von Rennen zu Rennen verbessern", erklärt Camier.

Ryuichi Kiyonari, Leon Camier

Honda Fireblade: Auspuff von Termignoni & Bremsen von Nissin

Mit Ryuichi Kiyonari kehrt ein alter Bekannter in die WSBK zurück. "Ich freue mich sehr, diese Chance erhalten zu haben und in die Superbike-WM zurückzukehren. Ich danke, Honda, Moriwaki und Althea für das in mich gesteckte Vertrauen. Es hat sich viel verändert, seit ich 2009 zum letzten Mal in der Meisterschaft war", vergleicht der Japaner, der bereits WSBK-Rennen gewinnen konnte.

"Das Niveau ist jetzt höher, es gibt viele schnelle Fahrer. Ich habe in den vergangenen Jahren hart gearbeitet und hoffe, dass ich mich in dieser Saison mit dem neuen Motorrad und dem neuen Team entwickeln kann. Ich bin sehr motiviert und glaube, dass wir zusammen gute Ergebnisse erreichen können", so Kiyonari.

Mit Bildmaterial von HRC.

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Rennserie Superbike-WM
Autor Sebastian Fränzschky
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