Superbike-WM
Superbike-WM
28 Feb.
-
01 März
Event beendet
17 Apr.
-
19 Apr.
Nächster Event in
28 Tagen
08 Mai
-
10 Mai
Nächster Event in
49 Tagen
22 Mai
-
24 Mai
Nächster Event in
63 Tagen
12 Juni
-
14 Juni
Nächster Event in
84 Tagen
R
Donington
03 Juli
-
05 Juli
Nächster Event in
105 Tagen
31 Juli
-
02 Aug.
Nächster Event in
133 Tagen
R
04 Sept.
-
06 Sept.
Nächster Event in
168 Tagen
R
Barcelona
18 Sept.
-
20 Sept.
Nächster Event in
182 Tagen
R
Magny-Cours
02 Okt.
-
04 Okt.
Nächster Event in
196 Tagen
R
09 Okt.
-
11 Okt.
Nächster Event in
203 Tagen
23 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
217 Tagen
Details anzeigen:

"Nicht besonders respektvoll" - Rea kritisiert Einstellung der Dorna zur WSBK

geteilte inhalte
kommentare
"Nicht besonders respektvoll" - Rea kritisiert Einstellung der Dorna zur WSBK
Autor:
09.03.2020, 06:23

Superbike-Weltmeister Jonathan Rea reagiert enttäuscht auf die Äußerungen von Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta, die Superbike-WM sei nur die zweite Liga

Seit der Saison 2013 wird die Superbike-WM von der Dorna veranstaltet. Seitdem kritisieren einige Beteiligte, dass die seriennahe Meisterschaft bei der Dorna eine untergeordnete Rolle spielt. Die MotoGP steht für die Dorna ganz klar im Fokus.

Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta schüttete einige Male Öl ins Feuer, indem er klarmachte, dass die Superbike-WM die zweite Liga ist. Vor dem Start der Saison 2020 wurde dieses Thema erneut aufgewühlt. WSBK-Champion Jonathan Rea reagiert verärgert.

Im Gespräch mit 'GPOne' kommentierte Ezpeleta sehr direkt, dass die MotoGP ganz klar die Königsklasse ist: "Vor einiger Zeit wurde geschrieben, dass ich die Superbike-WM als zweite Liga des Motorradsports bezeichnet habe. Das machte einige Leute wütend. Doch das kümmert mich nicht, weil es so ist. Es ist die Realität."

Jonathan Rea schätzt die Vorzüge der Superbike-WM

"Ich war traurig, als ich das Interview sah", reagiert Superbike-Weltmeister Jonathan Rea gegenüber 'GPOne'. "Ich hatte das Gefühl, dass er nicht besonders respektvoll war. Es war ein merkwürdiges Interview. Ich bin sehr stolz auf die Superbike-WM, ich fuhr meine gesamte Karriere hier. Es wurde der Eindruck erweckt, dass die Superbike-WM die zweite Liga ist. Das ist nicht schön."

"In der Superbike-WM geht es menschlicher zu. Es ist eine Meisterschaft, bei der die Leute nah heran kommen. Man kann hier neben dem sportlichen Leben auch sein privates Leben leben. Das schätze ich. Die MotoGP ist die Spitze. Es ist eine große Show. Doch mein Karriereweg ist die Superbike-WM", stellt Rea klar.

Zu alt für den Aufstieg in die MotoGP

Das Kapitel MotoGP hat der Serien-Weltmeister abgehakt. "Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich die Chance bekam, zwei Rennen in der MotoGP zu fahren mit einem Werksteam und einem der besten Motorräder in der Geschichte", erinnert er sich an die Starts in der Saison 2012, als er Casey Stoner im Honda-Werksteam ersetzte.

Jonathan Rea

MotoGP 2012: Jonathan Rea übernahm Casey Stoners Honda RC212V

Foto: Repsol

"Danach bekam ich nie einen Vertrag oder ein Angebot", stellt Rea klar. "Ich bin mit meiner Karriere zufrieden. Ich kann zufrieden sein, wenn ich zurücktrete. Doch ein Teil von mir ist ein bisschen traurig, dass ich nie die Chance bekam, dort zu fahren."

Am Ende der Saison 2020 läuft Reas Vertrag bei Kawasaki aus. Besteht die Hoffnung, dass Rea doch noch in die MotoGP wechselt? "Nun ist es zu spät. Ich glaube nicht, dass ich mit 33 Jahren die Meisterschaft gewinnen kann. Vielleicht wäre es möglich gewesen, als ich etwas jünger war. Doch jetzt nicht mehr", so der Nordire.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Nächster Artikel
Jonathan Rea ist zu alt: Ducati zeigt kein Interesse am Superbike-Weltmeister

Vorheriger Artikel

Jonathan Rea ist zu alt: Ducati zeigt kein Interesse am Superbike-Weltmeister

Nächster Artikel

Coronavirus: Neue WSBK-Termine 2020 für Jerez und Magny-Cours

Coronavirus: Neue WSBK-Termine 2020 für Jerez und Magny-Cours
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Superbike-WM
Autor Sebastian Fränzschky