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Technikpech bei Ducati: In Portimao erwischt es erneut Chaz Davies

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Technikpech bei Ducati: In Portimao erwischt es erneut Chaz Davies
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10.09.2019, 09:27

Nach dem Podium am Samstag geht Chaz Davies in Lauf zwei leer aus, weil es an der Ducati Panigale V4R des Walisers ein mechanisches Problem gibt

Das Rennwochenende in Portimao hielt für WSBK-Vizeweltmeister Chaz Davies positive und negative Erlebnisse bereit. Nach einer enttäuschenden Superpole zeigte der Waliser am Samstag ein starkes Rennen und stieg als Zweitplatzierter aufs Podium.

Der Sonntag hielt für Davies wenig Positves bereit. Im Superpole-Rennen verpasste er als Zehnter die Punkteränge. Eine Änderung der Abstimmung verschlechterte das Fahrverhalten der Ducati. Im zweiten Hauptrennen rutschte Davies durch ein technisches Problem aus den Punkterängen.

"Es gab ein Problem mit dem Schalthebel. Es lag an der Mechanik und betraf das Hoch- und Runterschalten", berichtet Davies. Bereits beim Rennen in Misano klagte der Ducati-Pilot über ein Problem beim Schalten. War es der gleiche Fehler? "In Misano war es auf die Elektronik zurückzuführen, dieses Mal war es ein mechanisches Problem", präzisiert er.

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Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati Team

Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati Team
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati Team

Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati Team
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati Team, Michael van der Mark, Pata Yamaha, Leon Haslam, Kawasaki Racing Team

Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati Team, Michael van der Mark, Pata Yamaha, Leon Haslam, Kawasaki Racing Team
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati Team, Tom Sykes, BMW Motorrad WorldSBK Team, Michael van der Mark, Pata Yamaha

Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati Team, Tom Sykes, BMW Motorrad WorldSBK Team, Michael van der Mark, Pata Yamaha
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati Team

Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati Team
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

"Das Problem trat in Runde zehn oder elf auf. Danach ging ich so sanft es ging damit um. In den finalen Runden ging ich ein bisschen entschlossener zu Werke. Doch beim Schalten wuchs der Hebelweg auf gefühlt 15 Zentimeter an. Es fuhr sich seltsam", schildert der ehemalige Supersport-Weltmeister.

Ducati macht bei der Abstimmung einen Fehler

Für das Superpole-Rennen am Sonntagvormittag machte sich Davies bereits vorher einige Sorgen. Das Format liegt dem Waliser nicht. Schlussendlich kam er auf Platz zehn ins Ziel. "Ich war enttäuscht, wie es lief. Ich glaube, wir haben bei der Abstimmung eine falsche Änderung gemacht", grübelt er.

"Die Maschine lieferte mir nicht die gleiche Rückmeldung wie am Samstag. Vielleicht hätten wir bei der Abstimmung bleiben sollen", überlegt Davies. "Wir lernen nach wie vor noch dazu. Wir haben das Motorrad in die falsche Richtung verbessert. Scheinbar rutscht man ziemlich schnell in eine falsche Richtung."

WM-Bronze nicht die oberste Priorität

Da Davies am Sonntag keine Punkte sammelte, rutschte er in der WM wieder auf die siebte Position ab. Platz drei in der WM ist nach wie vor möglich, doch Davies blendet den Kampf um Bronze vorerst aus.

Chaz Davies

Chaz Davies blendet den Kampf um Platz drei in der WM aus

Foto: Ducati

"Vor ein paar Rennen habe ich noch nicht einmal danach geschaut, in der Meisterschaft noch Dritter zu werden. Wenn es klappt, dann klappt es. Ich will mit diesem Motorrad auf verschiedenen Strecken konkurrenzfähig sein", so Davies.

"Natürlich ist es toll, wenn man um einen Platz in den Top 3 der WM kämpft, doch ich will einfach nur bei den ausstehenden Rennen konkurrenzfähig sein", kommentiert er. "Das Podium hier war toll. Es verdeutlichte, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Mit Bildmaterial von Ducati.

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Rennserie Superbike-WM
Autor Sebastian Fränzschky