Tom Sykes: Hoffe auf neue Freundin für morgen

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Tom Sykes: Hoffe auf neue Freundin für morgen
Toni Börner
Autor: Toni Börner
16.04.2016, 17:44

Eigentlich wollte Tom Sykes in Assen den Rückstand auf seinen Teamkollegen Jonathan Rea und auf Chaz Davies verkürzen. Doch der Brite stürzte.

Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team, Tom Sykes, Kawasaki Racing Team und Chaz Davies, Aruba.it Racing
Tom Sykes, Kawasaki Racing Team
Tom Sykes, Kawasaki Racing Team
Tom Sykes, Kawasaki Racing Team
Tom Sykes, Kawasaki Racing Team
Tom Sykes, Kawasaki Racing Team

Chaotisches Wetter beschreibt die ersten beiden Tage des Niederlande-Wochenendes der Superbike-WM wohl am besten. Während es am Freitag fast durchgängig regnete und beide Trainingssitzungen im Nassen stattfanden, war die Piste im FP3 am Samstagmorgen immer noch nass.

Es blieb den Piloten quasi nur die 15-minütige Superpole, um ihre Maschinen auf den ersten Lauf vom Mittag abzustimmen. Diejenigen, die aus dem ersten Durchgang in den zweiten einzogen – die BMW Piloten Jordi Torres und Markus Reiterberger, hatten den Vorteil von einer zweiten Viertelstunde Trocken-Zeit.

Alle Fotos von der vierten Saisonstation der Superbike-Weltmeisterschaft im niederländischen Assen.

Ex-Weltmeister Tom Sykes hatte das nicht, fuhr aber trotzdem die Pole Position heraus. Auf der dieses Jahr neuen Kawasaki ZX-10R. Wie aber stimmt man ein neues Motorrad in nur der Superpole auf das Rennen ab?

„Ja, weißt du, das ist unmöglich“, sagte er. „Wir haben einen guten Job gemacht, denn in der Superpole lag ich ja nur eine Sekunde hinter dem Streckenrekord – und das nach nur fünf Runden. Da haben wir sicher etwas richtig gemacht.“

Jeder von uns Vier hätte hier gewinnen können, auch Nicky war dabei.

„Ich spüre definitiv, dass wir mit unserem Setup vorn etwas ein Extra-Problem hatten“, fuhr er nach dem Rennen fort. „Insgesamt bin ich natürlich enttäuscht, dass ich gestürzt bin, aber wir waren – dieses Jahr auf jeder Strecke – vorn dabei.“

Sykes hatte beim Anbremsen den Leerlauf erwischt, war etwas weit herausgetragen worden und landete auf dem schmutzigen Teil der Strecke auf dem Hosenboden.

„Wir müssen jetzt versuchen, morgen stärker zu sein“, gab er sich gleich wieder kämpferisch. „Heute hatten wir alle keine richtige Vorstellung davon, welche Reifen wir verwenden sollen. Damit stand bei der Abstimmung von Fahrwerk und Chassis natürlich auch ein Fragezeichen im Raum.“

„Wir haben zwar in manchen Kurven etwas verloren, an manchen haben wir gewonnen. Die Zeiten waren ähnlich. Ich wollte manchmal die Führung übernehmen. Jeder von uns Vier hätte hier gewinnen können, auch Nicky war dabei.“

Nein, ich will sofort wieder auf das Motorrad springen und hier einen Deckel drauf machen

Dieses Jahr ist es in der Superbike-Weltmeisterschaft neu, dass ein Rennen am Samstag und eines am Sonntag gefahren wird. Freut sich Sykes nun also eine Nacht zum „Überschlafen“ zu haben?

„Nein, ich will sofort wieder auf das Motorrad springen und hier einen Deckel drauf machen“, so der Ex-Weltmeister.

„Das Format ist erstmal gewöhnungsbedürftig für uns alle, auch, um das Rennsetup zu finden. Daher sind die Rundenzeiten immer so unterschiedlich. Kawasaki kann besser und schneller auf veränderte Bedingungen reagieren als andere und das ist gut.“

Damit hat das Team jetzt ordentlich Zeit, mir morgen wieder eine schöne, neue Freundin hinzustellen.

„Wir haben jetzt – aufgrund der Ein-Motorrad-Regel – gut Zeit, um das Motorrad wieder aufzubauen. Damit hat das Team jetzt ordentlich Zeit, mir morgen wieder eine schöne, neue Freundin hinzustellen.“

„Als sie im Kies war, hat sie sich ein ganz paar Mal überschlagen, da liegt jetzt viel Karbon in der Wiese rum.“

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Artikel-Info

Rennserie Superbike-WM
Event Assen
Subevent Samstag
Ort TT Circuit Assen
Fahrer Tom Sykes
Teams Kawasaki Racing
Autor Toni Börner
Artikelsorte News