WSBK Assen: Alvaro Bautista auf Pole, Markus Reiterberger in Reihe eins

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WSBK Assen: Alvaro Bautista auf Pole, Markus Reiterberger in Reihe eins
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13.04.2019, 09:41

Alvaro Bautista und Markus Reiterberger profitieren vom Abbruch - Jonathan Rea wird um seinen Versuch mit Qualifying-Reifen gebracht und wird nur Achter

Die Superpole-Session in Assen hielt einige Überraschungen bereit. Zwei schwere Stürze in den finalen Minuten führten dazu, dass die Session vorzeitig abgebrochen wurde. Nicht alle Fahrer waren zu diesem Zeitpunkt mit dem weichen Qualifying-Reifen unterwegs gewesen. Alvaro Bautista (Ducati) hatte Glück, vor den roten Flaggen angegriffen zu haben. Mit einer Zeit von 1:34.740 Minuten führte er die Wertung an. Auf Position zwei landete Michael van der Mark (Yamaha). Markus Reiterberger (BMW) komplettiert am Samstagnachmittag Reihe eins.

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Im Vergleich zum Freitag gingen die Temperaturen noch weiter nach unten. Doch das hielt Jonathan Rea im dritten Freien Training nicht davon ab, die schnellste Zeit des Wochenendes zu fahren. Der Titelverteidiger umrundete bei 3°C Luft- und Asphalttemperatur den TT-Kurs in 1:35.202 Minuten und unterbot Tom Sykes' Freitagsbestzeit um zwei Zehntelsekunden. Zwei Stunden später betrug die Lufttemperatur knapp 5°C und der Asphalt erreichte 8°C.

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Tom Sykes, BMW Motorrad WorldSBK Team

Tom Sykes, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Michael Ruben Rinaldi, Barni Racing Team

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Leon Camier, Honda WSBK Team

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Jonathan Rea, Kawasaki Racing

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Hector Barbera

Hector Barbera
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Jonathan Rea, Kawasaki Racing

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Vor dem Start der Superpole wurden an einigen Stellen der Strecke Graupelschauer gemeldet. Doch das hielt die Piloten nicht davon ab, sofort ans Limit zu gehen. Yamaha-Pilot Alex Lowes unterbot bereits mit Rennreifen die 1:35er-Marke und setzte sich mit einer 1:34.935er-Runde an die Spitze. Markus Reiterberger war mit seiner BMW auf Bestzeitkurs, machte aber in der finalen Schikane einen kleinen Fehler und musste durch den Kies fahren.

Sandro Cortese erlebt schweren Highsider

Für Landsmann Sandro Cortese (GRT-Yamaha) endete die Superpole zeitig mit einem Sturz. In Kurve 11 erlebte der Rookie einen heftigen Highsider, konnte die Unfallstelle aber aus eigener Kraft verlassen. Bis zum Start des Rennens hatten die Mechaniker des GRT-Teams aber allerhand Arbeit vor sich, denn die R1 des Supersport-Weltmeisters überschlug sich einige Male.

Lokalmatador Michael van der Mark unterbot Lowes' Zeit um 0,113 Sekunden und setzte sich zur Halbzeit an die Spitze. Hinter den beiden Yamahas lag Alvaro Bautista auf Position drei vor den beiden BMW-Piloten Tom Sykes und Markus Reiterberger.

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Sandro Cortese, GRT Yamaha WorldSBK

Sandro Cortese, GRT Yamaha WorldSBK
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Sandro Cortese, GRT Yamaha WorldSBK

Sandro Cortese, GRT Yamaha WorldSBK
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Sandro Cortese, GRT Yamaha WorldSBK

Sandro Cortese, GRT Yamaha WorldSBK
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#11 GRT Yamaha Official: Sandro Cortese

#11 GRT Yamaha Official: Sandro Cortese
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Sandro Cortese, GRT Yamaha WorldSBK

Sandro Cortese, GRT Yamaha WorldSBK
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Sandro Cortese, GRT Yamaha WorldSBK

Sandro Cortese, GRT Yamaha WorldSBK
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Neun Minuten vor dem Ende der Session rückten die ersten Fahrer mit den extraweichen Qualifying-Reifen aus. Kawasaki-Pilot Leon Haslam brachte keine perfekte Runde zusammen, schob sich aber auf die vierte Position.

Mit vier Minuten Restzeit wurde es spannend. Die Favoriten gingen auf Zeitenjagd. Alvaro Bautista schob sich an die Spitze, doch er war nicht der einzige Fahrer mit roten Sektoren. Verbesserungen waren für die meisten Fahrer aber nicht möglich, weil die Session mit 1:12 Minuten Restzeit abgebrochen wurde. Toprak Razgatlioglu (Puccetti-Kawasaki) und Ryuichi Kiyonari (Honda) waren gestürzt. Die Fortsetzung der Superpole war zu gefährlich.

Später stellte sich heraus, dass sich Razgatlioglu so schwer verletzt hatte, dass er für das Rennen keine Startfreigabe bekam. Für Kiyonari und Cortese hatten die Stürze in der Superpole nach den ersten Untersuchungen keine ernsten Konsequenzen. Beide wurden als fit eingestuft. Doch im Falle von Kiyonari änderte sich die Situation vor dem Rennstart. "Zunehmende Symptome" führten dazu, dass der Honda-Pilot keine Startfreigabe erhielt. Somit waren nur 16 Fahrer startbereit.

Markus Reiterberger stürmt in die erste Reihe

Der Abbruch brachte Markus Reiterberger in die erste Startreihe, denn der Bayer hatte seinen Versuch mit dem Qualifying-Reifen bereits absolviert. Ebenfalls in Reihe eins steht Michael van der Mark (Yamaha). Jonathan Rea wurde um seinen Versuch mit dem weichen Reifen gebracht und muss von Position acht aus ins erste Rennen starten.

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Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Für Reiterberger war Platz drei eine große Erleichterung. "Ich fühlte mich das ganze Wochenende schon gut. Ich möchte mich beim Team bedanken. Ich fühle mich jetzt ziemlich wohl auf der Maschine", kommentiert der BMW-Pilot, der in Assen sehr gut zurechtkommt. "Ich mag den Kurs sehr, obwohl es sehr kalt ist", bemerkt Reiterberger. "Meine Qualifying-Runde war nicht besonders gut, doch ich profitierte vom Abbruch und kam in die erste Reihe. Ein bisschen Glück gehört manchmal dazu."

Lauf eins wird um 14:00 Uhr gestartet, allerdings könnte der angekündigte Regenschauer den Plan durcheinander bringen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Event Assen
Subevent Superpole
Autor Sebastian Fränzschky
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