WSBK Donington: Tom Sykes holt Superpole-Rekord

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WSBK Donington: Tom Sykes holt Superpole-Rekord
Sebastian Fränzschky
Autor: Sebastian Fränzschky
26.05.2018, 10:47

Tom Sykes entthront Troy Corser – BMW-Pilot Loris Baz in Startreihe eins - Chaz Davies zittert sich durch die Superpole 1 und enttäuscht in Superpole 2.

Jonathan Rea, Kawasaki Racing
Alex Lowes, Pata Yamaha
Marco Melandri, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team
Marco Melandri, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team
Bradley Ray, Buildbase Suzuki
Leon Haslam, Kawasaki
Gino Jonathan Rea, Kawasaki Racing
Michael van der Mark, Pata Yamaha
Loris Baz, Althea Racing

Kawasaki-Pilot Tom Sykes sicherte sich in Donington seine 44. Pole-Position und übernahm damit in der Allzeitbestwertung die Spitze. Sykes egalisierte auf Phillip Island den Rekord von WSBK-Legende Troy Corser und musste bis zum Heimrennen auf die zweite Pole-Position der laufenden Saison warten. Der Weltmeister der Saison 2013 benötigte 1:26.663 Minuten für seinen schnellsten Umlauf und war damit knapp drei Zehntelsekunden schneller als Teamkollege Jonathan Rea.

Im Parc Ferme trug Sykes einen Umhang im Stil von Superman, um seinen neuen Superpole-Rekord zu feiern. "Ich hätte mir keine bessere Strecke dafür aussuchen können", freut sich Sykes. "Es ist ein toller Tag. Die Abstimmung ist sehr gut. Das Motorrad ist sehr gut für das Rennen abgestimmt. Ich freue mich auf das Rennen am Nachmittag."

Rea war mit seiner Leistung in der Superpole 2 nicht zufrieden. "Meine Runde war nicht so gut. Ich machte viele Fehler, vor allem in maximaler Schräglage. Wir änderten die Abstimmung. Ich belastete die Front viel zu stark", ärgert sich der Weltmeister, der dennoch gute Chancen hat, Carl Fogartys Rekord am Nachmittag zu schlagen.

Fakt ist, dass die beiden Kawasaki-Piloten in Donington in ihrer eigenen Liga fahren. Sie waren die einzigen Fahrer im Feld, die in der Superpole 1:26er-Zeiten fahren konnten. Zu Platz drei klaffte bereits eine Lücke von knapp sieben Zehntelsekunden. Den finalen Platz in der ersten Reihe sicherte sich überraschend Althea-BMW-Pilot Loris Baz.

"Es ist schön, wieder im Parc Ferme zu stehen. Wir machen in diesem Jahr eine schwierige Saison durch", kommentiert Baz den Erfolg in Superpole 2. "Ich dachte ehrlich gesagt nicht, dass ich es in Reihe eins schaffe. Ich erhoffte mir einen Platz in der zweiten Reihe. ich freue mich sehr und hoffe auf einen guten Start. Vielleicht kann ich die Kawasakis nach dem Start ein bisschen unter Druck setzen."

Baz fuhr minimal schneller als Lorenzo Savadori (Milwaukee-Aprilia), Alex Lowes (Yamaha) und Michael van der Mark (Yamaha), die in Reihe zwei stehen. Eugene Laverty (Milwaukee-Aprilia) führt die dritte Reihe an und steht neben Toprak Razgatlioglu (Puccetti-Kawasaki) und Chaz Davies (Ducati). Razgatlioglu und Davies kamen über die Superpole 1 in den finalen Durchgang. Davies zitterte sich gerade so in die Superpole 2.

In Reihe vier stehen zwei Wildcard-Starter. Bradley Ray demonstrierte, dass die neue Suzuki GSX-R1000 konkurrenzfähig ist und ließ BSB-Rivale Leon Haslam hinter sich. Ducati-Werkspilot Marco Melandri erlebte eine enttäuschende Superpole und steht am Samstagnachmittag auf Position zwölf.

Leon Camier (Red-Bull-Honda) scheiterte um 0,048 Sekunden an der Superpole 2. Und auch MV-Agusta-Pilot Jordi Torres lag in Schlagdistanz zu Davies auf Platz zwei. Absolut enttäuschend verlief die Superpole 1 für Barni-Ducati-Pilot Xavi Fores, der die Session nur auf der zwölften Position beendete und in Lauf eins von Position 22 starten muss.

Lauf eins wird um 14:15 Uhr deutscher Zeit gestartet.

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