WSBK Imola: Kawasaki dominiert die Superpole, Davies stürzt

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WSBK Imola: Kawasaki dominiert die Superpole, Davies stürzt
Sebastian Fränzschky
Autor: Sebastian Fränzschky
12.05.2018, 09:36

Jonathan Rea startet das Samstagsrennen in Imola von der Pole-Position – Chaz Davies stürzt beim ersten Versuch, holt sich aber dennoch Startplatz drei.

Marco Melandri, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team
Leon Camier, Honda WSBK Team
Tom Sykes, Kawasaki Racing
Alex Lowes, Pata Yamaha
Lorenzo Savadori, Milwaukee Aprilia
Marco Melandri, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team
Leon Haslam, Kawasaki

Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) wird beim ersten Lauf in Imola (Italien) von der Pole-Position starten. Rea umrundete den Kurs in der Superpole 2 in 1:45.797 Minuten und verwies Teamkollege Tom Sykes auf die zweite Position. Zwischen den beiden Werks-Kawasakis lagen mehr als drei Zehntelsekunden.

Nicht nach Plan lief die Superpole 2 für Favorit Chaz Davies (Ducati), der mit seiner Panigale beim ersten Versuch stürzte. In der finalen Schikane verlor Davies die Front und rutschte in den Kies. Die Ducati-Crew leistete gute Arbeit, um die leicht lädierte Panigale für den zweiten Versuch mit Qualifying-Reifen wieder herzurichten. MotoGP-Vizeweltmeister Andrea Dovizioso beobachte gespannt, wie die Ducati-Mechaniker an der Panigale mit der Startnummer 7 arbeiteten. Schlussendlich fehlten 0,365 Sekunden zu Reas Bestzeit.

Im Rennen dürfte es eine Wiederholung des Zweikampfs zwischen Rea und Davies geben. Nach der Pole-Position wirkte Rea erleichtert. "Das war das große Ziel. Die Position in der Startaufstellung ist hier sehr wichtig", betont der Brite, der auf eine gute Statistik in Imola zurückblickt. "Ich fühle mich besser vorbereitet, um mit Chaz zu kämpfen. Doch in diesem Jahr haben wir die richtigen Waffen, um mit ihm zu kämpfen."

"Es war ziemlich unterhaltsam. Ein bisschen Action tut nicht weh. So wollten wir es aber eigentlich nicht (lacht; Anm. d. Red.)", scherzt Davies nach dem spannungsgeladenen Qualifying. "Ich bin sehr froh, in Reihe eins zu stehen. Ich war mir nach dem Sturz nicht sicher, ob ich noch einmal fahren kann. Mit dem Qualifying-Reifen lief es in dieser Saison nicht so gut. Ich stehe in Reihe eins. Das war das Ziel."

Sykes konnte mit Startplatz zwei zufrieden sein. Für das Rennen brachte sich der ehemalige Weltmeister in eine gute Ausgangslage. Doch mit der gestrichenen Runde beim ersten Versuch – Sykes kürzte die Schikane ab -, war er nicht zufrieden. "Ich genieße es. Ich war mit der Entscheidung der Rennleitung sehr enttäuscht. Ich konnte deshalb nicht voll pushen mit dem Qualifying-Reifen, weil ich keine gezeitete Runde hatte. Die erste Startreihe ist immer das Ziel, die Pole-Position die Zugabe", kommentiert er.

In Reihe zwei stehen am Samstagnachmittag Marco Melandri (Ducati), Xavi Fores (Barni-Ducati) und Eugene Laverty (Milwaukee-Aprilia). Laverty hatte in der Superpole 1 großes Glück und profitierte von einer gestrichenen Runde eines Gegners. Ansonsten hätte er sich nicht für die Superpole 2 qualifiziert.

Jordi Torres (MV Agusta) führt Startreihe drei an. Neben ihm stehen Michael Ruben Rinaldi (Ducati) und Lorenzo Savadori (Milwaukee-Aprilia). In der vierten Reihe stehen die beiden Yamahas von Alex Lowes und Michael van der Mark. Dazwischen startet Leon Halsam (Puccetti-Kawasaki) von Startplatz elf.

Der Start zum ersten Lauf erfolgt um 13:00 Uhr.

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