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WSBK Jerez: Scott Redding gewinnt Lauf zwei, Jonathan Rea nur Sechster!

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WSBK Jerez: Scott Redding gewinnt Lauf zwei, Jonathan Rea nur Sechster!
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Ducati freut sich über einen Doppelerfolg: Scott Redding gewinnt vor Teamkollege Chaz Davies - Jonathan Rea wird in der zweiten Rennhälfte durchgereicht

Scott Redding (Ducati) hat auch das zweite Hauptrennen in Jerez gewonnen. Nach dem Erfolg am Samstag holte sich der WSBK-Rookie auch am Sonntag den Sieg im Hauptrennen. Komplettiert wurde das gute Ducati-Ergebnis von Teamkollege Chaz Davies, der als Zweiter ins Ziel fuhr. Toprak Razgatlioglu (Yamaha) holte sich Platz drei.

Bereits bei der Runde in die Startaufstellung sorgte Razgatlioglu für Aufsehen. Der Türke rutschte in Kurve 2 über das Vorderrad weg und stützte sich mit dem Ellbogen ab, um eine stärkere Beschädigung seiner Maschine zu verhindern. Razgatlioglu konnte seine R1 nach dem Sturz wieder aufrichten und in die Startaufstellung bringen.

Durch den Sieg im Superpole-Rennen am Sonntagvormittag durfte Jonathan Rea von der Pole-Position starten. In der Startaufstellung kühlte sich der Brite mit einem Eis ab, bevor es ernst wurde. Samstags-Sieger Scott Redding stand auf Startplatz zwei, Yamaha-Pilot Michael van der Mark komplettierte die erste Startreihe.

Jonathan Rea verliert zeitig die Führung an Scott Redding

Erneut erwischte Jonathan Rea den besten Start. Michael van der Mark attackierte Scott Redding, musste aber zurückstecken und verlor einige Positionen. Die Top 10 nach dem ersten Umlauf: Jonathan Rea vor Scott Redding, Loris Baz, Toprak Razgatlioglu, Chaz Davies, Alex Lowes, Michael van der Mark, Leon Haslam, Garrett Gerloff und Michael Ruben Rinaldi.

 

 

Bereits zu Beginn von Runde 2 übernahm Scott Redding die Führung. Toprak Razgatlioglu war an Yamaha-Markenkollege Loris Baz vorbeigegangen, der im Laufe der zweiten Runde einige Positionen verlor. Redding konnte sich leicht absetzen. Dahinter folgten Rea, Razgatlioglu und Davies.

Für BMW-Pilot Eugene Laverty begann das finale Jerez-Rennen überhaupt nicht nach Plan. Der Nordire verlor offensichtlich durch ein technisches Problem viel Zeit und rutschte auf die letzte Position zurück. Dadurch verlor Laverty mehr als 30 Sekunden auf die Spitze.

Chaz Davies übernimmt die zweite Position

Razgatlioglu verlor die dritte Position an Davies. Somit befanden sich die beiden Werks-Ducatis auf Podestkurs. Dazwischen lag Rea auf Position zwei. Doch Davies setzte den Weltmeister unter Druck. Rea verlor die zweite Position in Kurve 9. Davies konnte sich sofort von Rea absetzen.

Chaz Davies

Chaz Davies feierte sein erstes Podium der Saison

Foto: Motorsport Images

Razgatlioglu zog ebenfalls an Rea vorbei, der damit aus den Top 3 rutschte. Und auch Kawasaki-Teamkollege Alex Lowes attackierte den Champion, verschätzte sich aber komplett beim Anbremsen von Kurve 6 und musste eine weite Linie wählen.

Loris Baz stürzte nach einem Drittel der Renndistanz in der Jorge-Lorenzo-Kurve. Der Franzose konnte das Rennen mit 33 Sekunden Rückstand fortsetzen, lag aber außerhalb der Top 20.

Michael Ruben Rinaldi ringt die Werks-Kawasakis nieder

Scott Redding kontrollierte das Rennen und fuhr etwa zwei Sekunden vor Teamkollege Chaz Davies. Dahinter kämpften Jonathan Rea, Toprak Razgatlioglu und Alex Lowes um Platz drei. Hinter der Dreiergruppe duellierten sich Michael van der Mark und Michael Ruben Rinaldi. Rinaldi setzte sich klar gegen den Holländer durch und nahm die Verfolgung der Gruppe vor ihm auf.

Razgatlioglu konnte eine kleine Lücke zu den beiden Werks-Kawasakis herausfahren. Somit befand sich Rea außerhalb der Top 3. Von hinten kam Rinaldi mit großen Schritten näher. Acht Runden vor Rennende zog Rinaldi an Lowes vorbei und übernahm die fünfte Position. Jetzt hatte der Italiener die Kawasaki mit der Nummer 1 vor sich.

Michael Ruben Rinaldi

Michael Ruben Rinaldi war bester Privatfahrer

Foto: Team Go Eleven

Rinaldi bremste sich in Kurve 6 an Rea vorbei, doch der Weltmeister konterte. In Kurve 9 attackierte Rinaldi erneut. Rea hatte aber ein weiteres Mal eine Antwort parat. Doch in der Jorge-Lorenzo-Kurve setzte sich Rinaldi schlussendlich durch und übernahm die vierte Position.

Ducati-Doppelerfolg in Jerez ungefährdet

An der Spitze fuhr Scott Redding ein einsames Rennen. Der WSBK-Rookie verwaltete einen gut zwei Sekunden großen Vorsprung auf Ducati-Teamkollege Chaz Davies, der ebenfalls Luft nach hinten hatte. Toprak Razgatlioglu fuhr auf Position drei und befand sich auf Podestkurs.

Michael Ruben Rinaldi quetschte seine Ducati weiter aus, um die Lücke zu Razgatlioglu zu schließen. Fünf Runden vor Rennende lagen knapp drei Sekunden zwischen Razgatlioglu und Rinaldi. Die Kawasaki-Werkspiloten lagen zu diesem Zeitpunkt mehr als zehn Sekunden zurück und fuhren auf Position fünf und sechs.

Alex Lowes attackierte Jonathan Rea vier Runden vor Rennende in Kurve 6 und zog vorbei. Damit rutschte Rea auf die sechste Position zurück. Die Positionen waren bezogen. Redding holte sich seinen zweiten WSBK-Laufsieg. Chaz Davies stieg zum ersten Mal in dieser Saison aufs Podium. Toprak Razgatlioglu wurde Dritter und brachte Yamaha aufs Podium.

Michael Ruben Rinaldis Aufholjagd endete auf Position vier. Somit lagen drei Ducatis in den Top 4. Kawasaki wirkte am Sonntagnachmittag chancenlos. Nach dem Sieg im Superpole-Rennen musste sich Jonathan Rea im zweiten Hauptrennen mit Platz sechs zufriedengeben. Alex Lowes wurde Fünfter.

Michael van der Mark (Yamaha), Alvaro Bautista (Honda), Marco Melandri (Barni-Ducati) und Garrett Gerloff (GRT-Yamaha) komplettierten die Top 10. Sandro Cortese (Pedercini-Kawasaki) kam mit 35 Sekunden Rückstand als 14. ins Ziel.

BMW verpasste die Top 10. Tom Sykes wurde als Elfter gewertet und lag 23,5 Sekunden zurück. Teamkollege Eugene Laverty gab das Rennen auf.

Mit Bildmaterial von Aruba.it Racing - Ducati.

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Rennserie Superbike-WM
Event Jerez
Subevent Rennen 2
Autor Sebastian Fränzschky