Yamaha: Alex Lowes stürzt in Lukey Heights

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Yamaha: Alex Lowes stürzt in Lukey Heights
Autor: Gerald Dirnbeck
23.02.2018, 11:11

Das Yamaha-Duo präsentiert sich am Freitag nicht ganz so stark wie beim Test. Michael van der Mark Siebter, Alex Lowes bleibt bei Sturz unverletzt.

Alex Lowes, Pata Yamaha
Alex Lowes, Pata Yamaha
Alex Lowes, Pata Yamaha
Alex Lowes, Pata Yamaha
Alex Lowes, Pata Yamaha
Michael van der Mark, Pata Yamaha
Michael van der Mark, Pata Yamaha
Michael van der Mark, Pata Yamaha

Das Yamaha-Team landete am ersten Trainingstag der Superbike-WM auf Phillip Island (Australien) in den Top 10 und ist mit beiden Fahrern für Superpole 2 qualifiziert. Allerdings sorgte Alex Lowes für eine spektakuläre Szene. In seiner ersten fliegenden Runde in FP2 flog der Brite spektakulär in Lukey Heights ab. Lowes blieb unverletzt, aber seine R1 wurde bei mehreren Überschlägen in der Wiese ordentlich ramponiert. Da es in der Superbike-WM nur ein Motorrad pro Fahrer gibt, musste Lowes warten, bis die Mechaniker seine R1 repariert haben.

Im dritten und letzten Training des Tages, bei dem es nach einem kurzen Regenschauer noch feuchte Stellen auf der Strecke gab, markierte Lowes seine persönlich schnellste Runde. Damit schob er sich auf den zehnten Platz. "Es war ein schwieriger Tag", meint der Brite. "Im ersten nassen Training fühlte ich mich okay, aber dann bin ich in der zweiten Session in meiner ersten Runde gestürzt. Es war leider mein Fehler, wodurch ich das gesamte FP2 verpasst habe."

Ergebnisse der Superbike-WM

Aufgrund der fehlenden Trainingszeit richteten die Mechaniker die Yamaha mit den besten Set-ups vom Test Anfang der Woche her. "Ich hatte aber nicht das Gefühl, das ich mir erwartet habe", sagt Lowes zum dritten Training. "Wir müssen für trockene Strecke noch arbeiten. Es war nicht so schlecht, aber mein Gefühl für die R1 ist nicht so gut, wie ich mir das vorstelle. Als Team arbeiten wir hart daran, diese Situation zu verbessern."

Van der Mark mit Set-up noch nicht glücklich

Der Problembereich ist laut Lowes auch klar: "Das Vorderrad muss mir noch etwas mehr Gefühl vermitteln, vor allem am Kurveneingang, damit ich eine gute Rundenzeit halten kann. Daran werden wir für morgen arbeiten. Es kommt natürlich auf das Wetter an, aber ich freue mich auf das erste Saisonrennen!" Nach dem guten Test zählt Yamaha zu den Kandidaten für das Podest. Etwas besser verlief der Freitag für Michael van der Mark, der die siebtschnellste Zeit des Tages fuhr. Sein Rückstand betrug 0,7 Sekunden.

Van der Mark war mit seinem Gefühl im nassen ersten Training zufrieden und fuhr dann seine persönlich schnellste Runde in FP2. Im dritten Training arbeitete der Niederländer an der Abstimmung und seiner Rennpace. "Es war insgesamt ein recht guter erster Tag", zieht van der Mark Fazit. "Im ersten Training waren die Verhältnisse gemischt und es war recht kühl. Trotzdem lief es für uns okay. Im trockenen zweiten Training war ich von Beginn an schnell. Zwar nicht so schnell wie beim Test, aber ich war zufrieden."

"Für das dritte Training wollte ich das Turning des Motorrades verbessern. Wir probierten einige Dinge, aber mein Gefühl wurde nicht besser. Also kehrten wir zur ursprünglichen Abstimmung zurück. In FP3 war der Grip nicht wie erwartet, weil es zwischen den Trainings geregnet hat. Deswegen hatten wir Mühe, aber mein Pace war am Ende recht gut und konstant. Damit bin ich zufrieden. Jetzt freue ich mich auf das erste Rennen!"

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