Class-1-Ärger: Honda will an Mittelmotor festhalten

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Class-1-Ärger: Honda will an Mittelmotor festhalten
Co-Autor: André Wiegold
27.01.2019, 15:34

Obwohl sich die Hersteller der Super GT auf das Class-1-Reglement geeinigt haben, will Honda an seinem Mittelmotor festhalten - Die Regeln gelten ab 2020

Ab der Saison 2020 soll sowohl in der Super GT als auch in der DTM das Class-1-Reglement gelten. Das technische Regelbuch sieht theoretisch einen Frontmotor vor. Obwohl Mittelmotoren voraussichtlich nicht erlaubt sein werden, will Honda in seinem NSX-GT weiterhin auf die bewährte Lösung setzen. Erst hieß es, dass die Japaner an einem Modell mit einem Frontmotor arbeiten würden. Motorsportchef Masashi Yamamoto hat diese Gerüchte jedoch im Keim erstickt.

Yamamoto habe Diskussionen mit den Organisatoren der Super GT, der GTA, geführt und sich für den Mittelmotor stark gemacht. Honda wolle auch in Zukunft weiter auf seine Motorenlösung setzen. "Wir reden mit der GTA darüber, wie Mittelmotoren in das Reglement passen könnten", sagt er. "Wir wollen im Jahr 2020 weiter solch einen Antrieb einsetzen. Die Entwicklung ist aber an das neue Class-1-Reglement angepasst."

Der NSX-GT wurde an den Lexus LC500 und Nissan GT-R mit einer Gewichtsanpassung angeglichen. Diese wurde abseits der Balance of Performance (BoP) angewendet. Die BoP soll die Fahrzeuge in der Super GT auf einen Leistungsstand bringen. Honda hatte im vergangenen Jahr die erste Saisonhälfte klar dominiert und deshalb ein Zusatzgewicht von zehn Kilogramm bekommen.

Während Honda plant, das 2019er-Auto auch in der Saison 2020 einzusetzen, wollen die anderen Hersteller große Änderungen vornehmen. Toyota hat bereits angekündigt, den Lexus LC500 mit dem neuen Supra zu ersetzen. Nissan scheint auf einen neuen GT-R setzen zu wollen. Das Auto soll auf demselben Straßenfahrzeug basieren, aber mit neuen Modifikationen wettbewerbsfähiger werden.

Mit Bildmaterial von LAT.

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