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Motorrad verschwunden! Hector Barbera verpasst Supersport-Rennen in Aragon

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Motorrad verschwunden! Hector Barbera verpasst Supersport-Rennen in Aragon
Autor:
Co-Autor: Matteo Nugnes
07.04.2019, 16:28

Ex-MotoGP-Fahrer Hector Barbera muss in Aragon tatenlos zusehen, denn seine Yamaha R6 ist am Renntag spurlos verschwunden

Hector Barbera fehlte beim Rennen der Supersport-WM im MotorLand Aragon (Spanien). Der ehemalige MotoGP-Fahrer konnte wegen eines kuriosen Grundes nicht an seinem Heimrennen teilnehmen. Sonntagmorgen fehlte seine Yamaha R6 in der Box des ungarischen Teams Toth. Niemand hatte eine Ahnung, wo das Motorrad abgeblieben ist.

Das Team Toth meldete das abhandengekommene Motorrad der Guardia Civil. Eine Suche blieb erfolglos. Somit war Barbera beim Warm-up und beim Rennen zum Zusehen verdammt. Dieses Vorkommnis ist das nächste einer bisher schwierigen Saison 2019. Aufgrund von ausbleibenden Zahlungen des Hauptsponsors musste Barbera mit wenigen Ersatzteilen auskommen.

Hector Barbera

Hector Barbera (rechts) konnte an seinem Heimrennen nicht teilnehmen

Der Rennmotor, den er in Aragon verwenden hätte sollen, hatte schon 1.600 Kilometer abgespult, obwohl Yamaha einen Tausch nach 1.500 Kilometern empfiehlt. Beim Saisonauftakt in Australien konnte sich Barbera noch mit Platz vier in Szene setzen. Zuletzt in Thailand kam der 32-Jährige als Siebter ins Ziel. Nun bleibt abzuwarten, wie sich die Saga um das verschwundene Motorrad weiterentwickelt.

Barbera fuhr zwischen 2010 und 2017 in der MotoGP und musste dann in die Moto2 wechseln. Nach sechs Rennen verlor er allerdings seinen Platz im Team von Sito Pons, da er im Straßenverkehr alkoholisiert am Steuer erwischt worden war. Es war nicht Barberas erster Konflikt mit dem Gesetz, denn vor einigen Jahren war er wegen häuslicher Gewalt in einer Auseinandersetzung mit seiner damaligen Freundin festgenommen worden.

Das Supersport-Rennen in Aragon gewann der Schweizer Randy Krummenacher (Yamaha) vor Raffaele de Rosa (MV Agusta) und Federico Caricasulo (Yamaha). Der Österreicher Thomas Gradinger, der mit seiner Yamaha von der Pole-Position gestartet war, kam als Vierter ins Ziel. Mit seinem zweiten Saisonsieg führt Krummenacher nun die Gesamtwertung 14 Punkte vor Jules Cluzel an. Gradinger ist Sechster und hat 46 Zähler Rückstand auf Krummenacher.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Supersport-WM
Autor Gerald Dirnbeck