Supersport-WM: Randy Krummenacher wittert Verschwörung im WM-Kampf

Weniger Leistung als Bardahl-Teamkollege und WM-Rivale Federico Caricasulo? Randy Krummenacher ist überzeugt, dass er von seinem Team benachteiligt wird

Supersport-WM: Randy Krummenacher wittert Verschwörung im WM-Kampf

In der Supersport-WM wird erst beim Saisonfinale in Katar entschieden, welcher Fahrer 2019 die Meisterschaft gewinnt. Bardahl-Yamaha-Pilot Randy Krummenacher kann sich sehr gute Chancen ausrechnen, den Titel zu holen.

Der Schweizer reist mit 202 Punkten zum finalen Rennwochenende der Saison und hat somit acht Zähler mehr als Teamkollege Federico Caricasulo. Yamaha-Markenkollege Jules Cluzel kann sich nur noch Außenseiterchancen ausrechnen. Der Franzose liegt bereits 22 Punkte zurück.

Doch im Lager von Bardahl herrscht gereizte Stimmung. Krummenacher wittert eine Verschwörung und macht kein Geheimnis daraus, wie er die Situation einschätzt. "Ich rede immer Klartext und bin sehr ehrlich. Ich schere mich nicht um die Konsequenzen", beginnt er im Gespräch mit 'Eurosport'.

Der Schweizer schießt gegen sein eigenes Team: "Es ist offensichtlich, dass sie mich einbremsen. Mein Motor läuft überhaupt nicht. Ich kann mich nicht im Windschatten behaupten", so Krummenacher. "Sie wollen, dass Caricasulo gewinnt."

 

"Ich fuhr noch nie so ein langsames Motorrad. Ich konnte mich nicht im Windschatten des GMT94-Bikes halten und bin sauer. Sie sollten mir das gleiche Material geben, doch das ist nicht der Fall. Es ist offensichtlich", schimpft der WM-Führende.

Beim vorletzten Rennen der Saison in San Juan (Argentinien) kam Krummenacher als Siebter ins Ziel. Caricasulo wurde als Fünfter gewertet. Cluzel gewann das Rennen. Beim Topspeed fehlten Krummenacher (264,7 km/h) 4,6 km/h auf Caricasulo (269,3 km/h). Doch Sieger Cluzel (263,4 km/h) lag in der Topspeed-Wertung sogar hinter dem Schweizer.

Was erwartet Krummenacher beim Showdown in Katar? "Ich weiß nicht. Ich habe keinen besseren Motor als diesen. Ich kann nur kämpfen, aber es ist sehr hart", bemerkt der ehemalige Grand-Prix-Pilot.

Mit Bildmaterial von LAT.

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