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Apothéloz: "Dieser Podestplatz war eine schöne Belohnung"

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Apothéloz: "Dieser Podestplatz war eine schöne Belohnung"
Autor:
, Motorsport.com Switzerland
Übersetzung: Michael Bieri, Motorsport.com Switzerland
28.08.2019, 15:25

Der junge Schweizer Pilot, Sieger der Autoscout 24 Young Driver Challenge 2018, sicherte sich im ersten Rennen der ADAC TCR auf dem Nürburgring sein erstes Podium. Eine Leistung, die viel über sein Potenzial aussagt und ihn von der WTCR träumen lässt.

Julien Apothéloz ist mit 18 Jahren einer der vielversprechendsten Hoffnungsträger im Schweizer Motorsport. Als Gewinner der Autoscout 24 Driver Challenge im Jahr 2018 erhielt der junge Pilot aus dem Raum Zürich die Gelegenheit, eine komplette Saison in der deutschen ADAC TCR-Meisterschaft zu bestreiten. Er tritt dabei mit einem Cupra Leon TCR des Schweizer Teams TOPCAR Sport an.

Nach einem schwierigen Einstand beim Saisonauftakt in Oschersleben konnte sich Apotheloz von Rennen zu Rennen steigern und hat sich mittlerweile einen Namen in dieser sehr anspruchsvollen Meisterschaft gemacht.

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Julien Apotheloz, Seat Cupra TCR, TOPCAR Sport

Julien Apotheloz, Seat Cupra TCR, TOPCAR Sport

Photo de: ADAC Motorsport

"Das erste Rennen in Oschersleben war nicht einfach", sagte er gegenüber Motorsport.com. "Ich hatte Schwierigkeiten, die Strecke zu lernen. Dann drehte ich mich im freien Training, was mich etwas verunsicherte. Die Folge war, dass ich ein schlechtes Qualifying fuhr und mir für die beiden Rennen keine grossen Hoffnungen mehr machen konnte.“

Apotheloz belegte im Qualifying den 14. Platz, auf dem er im ersten Rennen auch ins Ziel kam. Im Sonntagsrennen belegte er am Ende Rang 16. Kein einfacher Start, aber der Pilot von TOPCAR Sport war mental stark genug, um beim nächsten Rennen in Most, Tschechien, wieder in die Spur zu kommen. Diesmal belegte er im Qualifying den ausgezeichneten vierten Rang, und auch wenn er im ersten Rennen ausschied, holte er im zweiten Durchgang als Neunter seine ersten Punkte.

"Ich bin mit einer anderen Einstellung nach Most gekommen", erklärte er. "Ich wollte in erster Linie Spass haben und mich selber weniger unter Druck setzen als in Oschersleben, wo ich um jeden Preis schnell sein wollte. Ich versuchte, in jeder Session so viel wie möglich zu lernen, und das zahlte sich am Ende aus. Ich holte mir das nötige Selbstvertrauen für den Rest der Saison zurück.“

Auf dem Red Bull Ring konnte der Zürcher dann sein in Most gezeigtes Potenzial bestätigen: Nach der zweitschnellsten Zeit im Qualifying beendete er die beiden Rennen in Österreich auf den Plätzen vier und neun.

Podium : le vainqueur Thierry Neuville, Hyundai, le deuxième, Max Hesse, Hyundai, le troisième, Julien Apothéloz, Topcar Sport

Podium : le vainqueur Thierry Neuville, Hyundai, le deuxième, Max Hesse, Hyundai, le troisième, Julien Apothéloz, Topcar Sport

Photo de: Hyundai

Nach den Rängen elf und acht bei der ersten Veranstaltung nach der Sommerpause in Zandvoort kam Apotheloz in bester Stimmung zum Nürburgring, dem fünften Lauf der Saison. Vom elften Startplatz aus pflügte er sich durchs Feld und belegte am Ende den ausgezeichneten dritten Platz – sein erstes Podest. Neben ihm stand dabei niemand Geringeres als WRC-Pilot Thierry Neuville, der in der Eifel als Gaststarter antrat. Rang 5 im zweiten Rennen am Sonntag, dank dem er in der Gesamtwertung auf den achten und in der Juniorenwertung auf den zweiten Platz kam, rundete das sehr zufriedenstellende Wochenende des Schweizers ab.

Danach wäre es mein Ziel, in die WTCR, die professionellste Meisterschaft in dieser Kategorie, zu kommen.

Julien Apotheloz.

"Es war wirklich toll", freute er sich. "Wir zeigten das ganze Wochenende über eine starke Leistung und dieses Podium war eine Belohnung für die ganze Arbeit, die jedes Teammitglied seit Beginn der Saison geleistet hatte. Ich war wirklich glücklich."

"Vor Saisonbeginn hatte ich mir einen Platz in den Top 8 der Gesamtwertung und in den Top 3 der Juniorenwertung zum Ziel gesetzt, also bin ich voll im Plan. Nach dem ersten Rennen in Oschersleben war ich mir nicht ganz sicher, ob ich diese Ziele tatsächlich erreichen konnte, aber wir kamen wieder auf die Beine und fuhren danach konstant gute Ergebnisse ein. Das Ziel ist nun, bis Saisonende auf diesem Niveau zu bleiben und diese Plätze in der Tabelle halten zu können.“

Julien Apotheloz, Cupra TCR, TOPCAR Sport

Julien Apotheloz, Cupra TCR, TOPCAR Sport

Photo de: ADAC Motorsport

"Die Autoscout 24 Young Driver Challenge Cupra ist eine fantastische Gelegenheit und bietet eine enorme Chance für Schweizer Piloten, im Motorsport Fuss zu fassen. Mir hat es sehr geholfen, zumal die Leute von Autoscout 24 immer da sind, um mich zu unterstützen."

Da mittlerweile bloss noch zwei Läufen zur ADAC TCR anstehen, denkt Julien Apotheloz bereits über seine Zukunft nach, und die ist durchaus vielversprechend.

"Der nächste logische Schritt wäre eine Saison in einer TCR-Meisterschaft, sei es in Deutschland oder in der Europameisterschaft", blickt er voraus. "Danach wäre es mein Ziel, in die WTCR, die professionellste Meisterschaft in dieser Kategorie mit vielen Werksfahrern, zu kommen. Dies wäre eine großartige Gelegenheit, um den Schritt in den Profi-Sport zu wagen. Daneben wäre aber auch die GT3 eine Option.“

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Artikel-Info

Rennserie TCR Germany
Fahrer Julien Apothéloz
Teams TOPCAR Sport
Autor Emmanuel Rolland