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Heiße Phase der Saison in der TCR Germany beginnt in Hockenheim

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Heiße Phase der Saison in der TCR Germany beginnt in Hockenheim
12.09.2019, 15:51

Tabellenführer Antti Buri will nächsten Schritt zum Titel machen - Meisterteam Target Competition mit Gaststart in der TCR Germany

Die TCR-Germany biegt mit zwei spannenden Rennen in Hockenheim auf die Zielgerade ein. Der Kampf um die Meisterschaft spitzt sich an diesem Wochenende (13. bis 15. September) auf dem Highspeedkurs in Baden-Württemberg zu. Audi RS3 LMS-Fahrer Antti Buri (LMS Racing) reist als Tabellenführer an - doch die Konkurrenz sitzt dem Finnen im Nacken.

In Hockenheim wird sie sogar am Wochenende etwas größer: Target Competition, die Meistermannschaft von 2016 und 2017, absolviert einen Gastauftritt mit zwei Hyundai. SPORT1 überträgt die Rennen der TCR-Germany live im TV, online sind die Läufe auf Motorsport-Total.com zu sehen.

"Endlich geht es weiter, es fühlt sich gut an, nach Hockenheim zurückzukehren", sagt Buri, der in den ersten fünf Rennwochenende 320 Punkte gesammelt hat und die Meisterschaft anführt: "Wir als Team sind super motiviert. Wir wollen weiter gut arbeiten und Punkte sammeln - und natürlich wollen wir auch am Ende der Saison noch ganz oben stehen."

Entschieden ist jedoch längst noch nichts. Denn Max Hesse (Team Engstler) im Hyundai i30 N TCR (298 Punkte), Markenkollege und Titelverteidiger Harald Proczyk (HP Racing International) mit 282 Punkten sowie Honda Civic TCR-Pilot Mike Halder (ADAC Sachsen) mit 274 lauern auf ihre Chance.

Die Maximalausbeute an einem Wochenende beträgt 85 Zähler (fünf für die Pole-Position und jeweils 40 für einen Sieg), es ist also noch immer alles offen.

Das weiß auch Max Hesse, der drei der vergangenen vier Rennen gewonnen hat und in Bestform anreist. "Wir sind sehr motiviert und hatten zuletzt eine super Form. Wir versuchen, wieder abzuliefern und so viele Punkte wie möglich zu sichern", sagt der Tabellenzweite.

"Trotzdem wird es schwierig werden, weil die Strecke dem Hyundai nicht ganz so liegt. Deshalb wollen wir einfach versuchen, den Abstand in der Meisterschaft so klein wie möglich zu halten und dann beim Finale am Sachsenring wieder voll abzuräumen."

Doch der Sachsenring, auf dem Ende des Monats erstmals das große Saisonfinale steigt, ist Stand jetzt noch kein Thema. Jetzt dreht sich alles um die ideale Vorbereitung auf Hockenheim. Ein Kurs, an den Harald Proczyk beste Erinnerungen hat. Hier holte er sich 2018 in einem Herzschlagfinale den Titel - und hier gewann er auch 2017 einen Lauf.

Nachdem es zuletzt auf dem Nürburgring einige Probleme gegeben hatte, sind Proczyk und sein Team vor allem auf Wiedergutmachung aus. "Das war eine Vollkatastrophe, wir haben als Team versagt", sagt Proczyk im Rückblick.

Was der Champion meint: Im verregneten Sonntagsrennen in der Eifel hatte der Boxenstopp ungewöhnlich lange gedauert, wodurch Proczyk weit zurückfiel. Und auch am Samstag lief nicht alles rund, als es schon früh zu einem Kontakt gekommen war.

Daher liegt das Hauptaugenmerk darauf, "dass wir als Team wieder effektiver werden", betont der Meisterschaftsdritte: "Wir wissen, dass es im Motorsport sehr schnell gehen und ein Wochenende eine falsche Wendung nehmen kann. Das soll uns nicht passieren. Wir wollen das bestmögliche Wochenende fahren, was auch für uns als Team nach den letzten Nackenschlägen sehr wichtig ist."

Ein Wiedersehen gibt es in Hockenheim mit Target Competition. Für das zweimalige Meisterteam der TCR-Germany gehen die Geschwister Jessica und Andreas Bäckman in zwei i30 N TCR ins Rennen.

Neben den beiden Schweden werden Pascal Eberle (Steibel Motorsport) und Mario Anderegg (Topcar Sport) im Cupra TCR sowie Marcel Fugel (Team Halder) im Honda Civic TCR und YouTuber Franz Simon im VIP Auto des Hyundai Team Engstler einen Gaststart absolvieren.

Maurits Sandberg (Team Oettinger) kehrt in sein angestammtes Cockpit im VW Golf GTI TCR zurück, nachdem der frischgebackene Papa zuletzt auf dem Nürburgring pausiert hatte.

Auch die Junior Challenge ist hart umkämpft. Aktuell führt Bradley Burns (Pyro Motorsport) mit 53,5 Punkten knapp vor Julien Apotheloz (Topcar Sport), der 50 Zähler auf dem Konto hat und zuletzt auf dem Nürburgring aufgetrumpft hatte. Michelle Halder (Team Halder) ist mit 47,5 Punkten Dritte, Rene Kircher (racing one) mit 46 Zählern Vierter.

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

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