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TCR Germany Nürburgring: Hyundai-Fahrer Hesse siegt bei Wetterkapriolen

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TCR Germany Nürburgring: Hyundai-Fahrer Hesse siegt bei Wetterkapriolen
18.08.2019, 17:17

Max Hesse gewinnt im Hyundai das abgebrochene Sonntagsrennen der TCR Germany 2019 auf dem Nürburgring - WRC-Star Thierry Neuville nach Sieg auf P6

Perfektes Wochenende für Hyundai auf dem Nürburgring: Nachdem Rallye-Ass Thierry Neuville das Samstagsrennen im Hyundai i30 N TCR gewonnen hatte, legte Engstler-Teamkollege Max Hesse am Sonntag nach. Der 18-Jährige hat das von Wetterkapriolen geprägte und nach einem Starkregen vorzeitig abgebrochene zehnte Saisonrennen der TCR Germany gewonnen.

Im strömenden Regen lag Hesse zum Zeitpunkt des Abbruchs in Führung und so durfte er über seinen zweiten Sieg jubeln. Platz zwei ging an Gaststarter Pascal Eberle (Steibel Motorsport) im Cupra Leon TCR. Dritter wurde Antti Buri (LMS Racing) im Audi RS3 LMS, der damit seine Tabellenführung behauptet.

Vorzeitiger Abbruch aufgrund von Starkregen

Das Rennen wurde nach Starkregen in der achten Runde abgebrochen. Aufgrund der großen Wassermassen auf der Rennstrecke und einer bestehenden Unwetterwarnung wurde aus Sicherheitsgründen nicht wieder neu gestartet. Aufgrund des vorzeitigen Abbruchs wurden halbe Punkte vergeben.

"Das Rennen war unglaublich. So etwas habe ich noch nie erlebt", bekennt Hesse, der am Samstat hinter Gaststarter Neuville Zweiter geworden war. "Es hat sich ausgezahlt, dass wir so lange draußen und auf Slicks geblieben sind. Die letzten zwei Runden waren unfahrbar. Das war unglaublich. Es war absolut richtig, das Rennen zu diesem Zeitpunkt zu unterbrechen", so der Sonntagssieger.

Mike Halder im Honda Civic TCR vom Honda-Team Sachsen und Junior Julien Apotheloz im Cupra von Topcar Sport folgten auf den Plätzen. Für Apotheloz ist es der zweite Sieg in der Honda Junior-Challenge an diesem Wochenende. Damit hat er in der Nachwuchswertung einiges an Boden gutgemacht.

Der viermalige Rallye-Vizeweltmeister Neuville wurde am Tag nach seinem Debütsieg Sechster vor Sebastian Steibel im VW Golf GTI TCR von Steibel Motorsport und Jan Seyffert im Lada Vesta TCR des Lubner-Teams. Gaststarterin Karen Gaillard (Topcar) und Dominik Fugel (Honda-Team Sachsen) komplettierten die Top 10.

Proczyk stürmt in Führung, aber gewinnt nicht

Bereits beim Start ging es turbulent zu. Gaststarter Eberle, der aufgrund der Reverse-Grid-Regel auf der Pole-Position stand, kam nicht weg. Direkt hinter dem Schweizer reagierte Fugel umso schneller und fuhr von Platz drei bis an die Spitze vor. Dies gelang ihm dank eines guten Starts, und weil sich neben ihm Mitchell Cheah (VW-Team Oettinger) im VW Golf GTI TCR in den ersten Kurven ein intensives Duell mit Tabellenführer Buri lieferte.

Auch Harald Proczyk (HP Racing) mischte in seinem Hyundai i30 N TCR plötzlich vorne mit. Der Meister war von Startplatz sechs direkt bis in die Spitzengruppe gefahren und reihte sich als Dritter hinter Cheah ein. Nach nur zwei Minuten begann es zu regnen und bei immer nasser werdender Strecke stürmte Proczyk nach vorne - znächst an Cheah vorbei und wenig später an Fugel vorbei in Führung.

Der Regen wurde immer stärker und ein Großteil des Feldes fuhr umgehend in die Box, um Regenreifen aufzuziehen. Eberle, Hesse, Buri, Mike Halder und Apotheloz verzichteten auf den Reifenwechsel und blieben auf Slicks. Innerhalb der noch slickbereiften Führungsgruppe hatte mittlerweile Hesse die Führung übernommen.

Da aufgrund des starken Regens an verschiedenen Streckenabschnitten viele Teilnehmer von der Strecke rutschen, rückte das Safety-Car aus. In der Folge wurde das Rennen dann mit der roten Flagge abgebrochen und nicht fortgesetzt. Dem Reglement entsprechend wurde nicht nach acht Runden, sondern nach dem Ende der sechsten Runde gewertet.

Mit Bildmaterial von ADAC TCR Germany.

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Rennserie TCR Germany
Event Nürburgring