Gabriele Tarquini liebäugelt mit elektrischer Tourenwagen-Serie

Für den ersten Gesamtsieger des Tourenwagen-Weltcups ist die E-TCR ein "faszinierendes Projekt" - Auch Rivale Pepe Oriola meldet Interesse an der Elektroserie an

Gabriele Tarquini liebäugelt mit elektrischer Tourenwagen-Serie

Mit Gabriele Tarquini hat ein Schwergewicht des internationalen Tourenwagensports sein Interesse an der Elektro-Tourenwagenserie E-TCR bekundet, die 2020 an den Start gehe soll. Der Tourenwagen-Weltmeister von 2009 und Gesamtsieger des Tourenwagen-Weltcups (WTCR) von 2018 träumt davon, für Hyundai auch im E-TCR-Programm ins Lenkrad greifen zu dürfen.

"Ich bin stolz darauf, ein Mitglied der Rennsport-Familie von Hyundai zu sein und werde mein bestes tun, um ihnen bei weiteren Siegen zu helfen. Daher träume ich davon, auch am E-TCR-Programm beteiligt zu sein", wird Tarquini von E-racing365 zitiert. "Ich bin von diesem neuen Projekt fasziniert, und wenn sie mich fragen, dann wäre ich bereit. In meinem Alter ist jede neue Herausforderung ein Motivationsschub", sagt der 56-jährige.

Hyundai, für die Tarquini im WTCR fährt, wird auf Basis des Modells Veloster einen Rennwagen für die E-TCR entwickeln. Zuvor hatte die SEAT-Sportmarke Cupra bereits einen ersten Protoypen eines elektrischen Tourenwagens präsentiert, dessen Motoren rund 680 PS liefern sollen.

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Neben Tarquini bekundete auch sein WTCR-Rivale Pepe Oriola Interesse am E-TCR. Der Spanier fuhr in dieser Saison im Tourenwagen-Weltcup für Cupra und will diese Zusammenarbeit auch 2019 fortsetzen. "Dabei wird auch der Cupra e-Racer und die neue E-TCR ein Gesprächspunkt sein", sagt Oriola. "Ob ich in einer Elektro-Meisterschaft fahren will? Ich bin allen Möglichkeiten im Tourenwagensport gegenüber offen, natürlich auch Elektroantrieben."

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Rennserie TCR
Fahrer Gabriele Tarquini
Autor Markus Lüttgens