Ereignisreiches Wochenende für Simona de Silvestro in Gold Coast

Simona de Silvestro und ihr Teamkollege Alex Rullo erlebten beim zweiten Endurance-Wochenende der australischen Supercars-Meisterschaft in Gold Coast zwei schwierige Rennen.

Ereignisreiches Wochenende für Simona de Silvestro in Gold Coast

Nach Rang 14 in Bathurst hatte sich Simona de Silvestro für die beiden Langstreckenrennen in Gold Coast am vergangene Wochenende ein besseres Ergebnis erhofft.  

Doch bereits beim Qualifying für das erste Rennen erlebten die Schweizerin und ihr junger Teamkollege Alex Rullo einen Rückschlag: Lediglich Rang 22 stand am Ende für den Nissan von Kelly Racing zu Buche.

Im Rennen hingegen zeigte sich der Nissan #78 deutlich stärker – immerhin konnten in der Frühphase einige Positionen wettgemacht werden, ehe die Aufholjagd durch technische Probleme, die an der Box behoben werden mussten, wodurch viel Zeit verloren ging, eingebremst wurde. Am Ende landeten de Silvestro und Rullo auf Rang 18.

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Auch im zweiten Qualifying am nächsten Tag lief es nicht wunschgemäss: Diesmal reichte es gar nur für Platz 23.

De Silvestro erwischte im zweiten Rennen einen guten Start, bekam allerdings eine Strafe aufgebrummt, da sie nach ihrem ersten Stopp die weisse Linie der Boxenausfahrt überfahren hatte. Eine Kollision zwischen Rullo und einem Konkurrenten, bei dem die Lenkung beeinträchtigt wurde, machte die Situation nicht besser. Die Folge war erneut ein langer Boxenstopp, so dass Simona de Silvestro und Alex Rullo am Ende den 22. und letzten Platz belegten.

"Wir hatten einen ziemlich schwierigen Tag", kommentierte De Silvestro nach dem Rennen. "Wir erhielten eine Strafe für einen Fehler beim Verlassen der Boxen, da wir die weisse Linie überquert hatten. Es war ein schwieriges Rennen. Wir konnten zwar zu Beginn einige Positionen gutmachen, aber diese Strafe hat uns natürlich wieder weit zurückgeworfen.“

"Ich weiß nicht, was bei der Kollision zwischen Alex und Frosty genau passiert ist. Ich bin der Ansicht, Alex gab ihm eigentlich genug Platz, doch er kam weit raus und traf uns, was die Lenkung des Autos beschädigte. Wir brachten das Auto zur Reparatur zurück, aber kurz darauf hatten wir vorne einen Reifenschaden, also kamen wir erneut an die Boxen. Es dauerte mehr als fünf Runden, bis es repariert war.“

"Grosses Kompliment an das Team für die ganze Arbeit, die es uns ermöglichte, das Auto ins Ziel zu bringen, aber es war wirklich ein hartes Rennen.“

 
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