Nach schwerem Unfall in Bathurst: Chaz Mostert auf dem Weg der Besserung

Chaz Mostert kämpft noch immer mit den Folgen seines schweren Unfalls in Bathurst, will zum Auftakt der Saison 2016 bei den V8-Supercars aber wieder im Rennauto sitzen.

Das bestätigt er im Gespräch mit Motorsport.com: „Ich arbeite darauf hin, bis Saisonbeginn wieder voll einsatzfähig zu sein.“

„Es wird vielleicht nicht ausreichen, um einen Marathon zu laufen, aber das hätte ich ja auch vorher nicht geschafft“, sagt Mostert und lacht.

Er fügt hinzu: „Ich werde beim Auftakt vielleicht noch etwas hinken, sollte jedoch mein Bein uneingeschränkt bewegen können.“

Mostert war im Oktober beim Training zum Bathurst 1.000 am Mount Panorama schwer verunfallt.

Sein Auto war auf der berühmt-berüchtigten Strecke zwischen den Mauern mehrfach hin- und hergeworfen worden, wobei sich Mostert sowohl die linke Hand als auch den linken Oberschenkel brach.

Von seinem Prodrive Racing Australia Ford war anschließend nicht mehr viel übrig, wie die Unfallfotos bezeugen.

Inzwischen sitzt Mostert wieder regelmäßig im Kart, um seine Rehabilitation voranzutreiben. „Eine so lange Pause hatte ich noch nie“, meint er. „Ich hoffe, ich bin gleich wieder voll dabei und zurück auf dem Niveau, auf dem ich vorher war.“

Er verzichte daher auch auf eine Teilnahme am 12-Stunden-Rennen in Bathurst, um sich gänzlich auf seine Vorbereitungen für die V8-Supercars zu konzentrieren.

„Ich will zum Auftakt der Testfahrten am 22. Februar 2016 bereit sein“, sagt Mostert. „Ich will keine Rückschläge erleben oder Risiken eingehen.“

Die Saison der V8-Supercars beginnt im März. Alle Infos zum Rennkalender finden Sie hier!

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