Pukekohe: Doppelsieg für Triple Eight mit Whincup/Lowndes

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Pukekohe: Doppelsieg für Triple Eight mit Whincup/Lowndes
Pete Fink
Autor: Pete Fink
08.11.2015, 15:26

Während Jamie Whincup und Craig Lowndes für einen Doppelsieg der Red-Bull-Mannschaft sorgen, verliert Tabellenführer Mark Winterbottom weiter an Boden.

1. Jamie Whincup, Triple Eight Race Engineering, Holden
1. Jamie Whincup, Triple Eight Race Engineering, Holden
Mark Winterbottom, Prodrive Racing Australia, Ford; Garth Tander, Holden Racing Team
Will Davison, Erebus Motorsport, Mercedes, mit Unfall
Mark Winterbottom, Prodrive Racing Australia Ford
Michael Caruso, Nissan Motorsports
Scott Pye, DJR Team Penske, Ford
Nick Percat, Lucas Dumbrell Motorsport, Holden
Atmosphäre in der Startaufstellung
Shane van Gisbergen, Tekno Autosports, Holden

Jamie Whincup und Craig Lowndes sorgten auf dem Pukekohe Park Raceway für einen Doppelsieg der Triple-Eight-Mannschaft. Der sechsfache V8-Supercar-Champion Whincup übernahm von Startplatz zwei aus sofort die Spitze und gab sie 69 Runden lang nicht mehr ab.

Lowndes wiederum arbeitete sich von Startplatz zehn aus sukzessive nach vorne und ging nach den letzten Boxenstopps als Zweiter zurück auf die Strecke. Am Ende trennten die beiden Red-Bull-Holden rund vier Sekunden.

Für ein umjubeltes Podium sorgte Scott Pye im Ford Falcon von DJR/Penske als Dritter. Der 25-Jährige bescherte dem in Neuseeland persönlich anwesenden Roger Penske damit seine erste Podestplatzierung bei den australischen V8-Supercars.

Tabellenführer Mark Winterbottom (Prodrive-Ford) wurde in Runde zwei vom Brad-Jones-Holden von Jason Bright (18.) umgedreht und fiel dadurch bis auf Rang 25 zurück. Nach starken einer Aufholjagd wurde „Frosty“ wenigstens noch auf Rang 11 notiert.

Damit verlor Winterbottom in der Gesamtwertung erneut an Boden, denn das Prodrive-Kundenteam um David Reynolds kam auf Rang vier. Reynolds und Lowndes liegen nun 239, beziehungsweise 240 Punkte hinter Winterbottom. 600 Meisterschaftspunkte werden an zwei Rennwochenenden in Philip Island und Sydney noch vergeben.

Nach dem samstäglichen Reifenplatzer am Lowndes-Auto mussten alle Piloten die weichen Reifen gleich im ersten Stint verwenden. Diese Phase endete bereits in Runde acht, als Nick Percat (25.) und Rick Kelly (17.) eine Gelbphase auslösten.

 

Durch den erzwungenen Einsatz der weichen Dunlops gleich zu Rennbeginn drehte sich das Strategiespiel danach nur noch um das Thema Benzin, was die Red-Bull-Truppe um Whincup und Lowndes souverän löste.

Rang fünf ging an den besten Werks-Nissan von Michael Caruso. Polesitter und Publikumsliebling Scott McLaughlin beendete sein Heimrennen im besten Volvo auf Rang sechs.

Mit Fabian Coulthard (Jones-Holden/7.) und Shane van Gisbergen (Tekno-Holden/9.) fuhren noch zwei weitere „Kiwis“ in die Top 10. Der beste Mercedes-Pilot aus dem Erebus-Team war Will Davison auf Rang 16.

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