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Winton: Doppelte Premiere für Tim Slade

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Winton: Doppelte Premiere für Tim Slade
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22.05.2016, 13:09

Von Null auf Zwei: Tim Slade (Brad-Jones-Holden) gewinnt in Winton seine ersten beiden Rennen – Mark Winterbottom (Prodrive-Ford) neuer Tabellenführer.

Sieger Tim Slade, Brad Jones Racing Holden
Podium: Sieger Tim Slade, Brad Jones Racing Holden
Podium: Sieger Tim Slade, Brad Jones Racing Holden
Sieger Tim Slade, Brad Jones Racing Holden
Fabian Coulthard, Team Penske Ford
Fabian Coulthard, Team Penske Ford
Mark Winterbottom, Prodrive Racing Australia Ford
Podium: Sieger Tim Slade, Brad Jones Racing Holden, 2. Scott McLaughlin, Garry Rogers Motorsport Vol
Sieger Tim Slade, Brad Jones Racing Holden

227 Rennen musste Tim Slade auf seinen ersten Erfolg bei den australischen V8-Supercars warten. An diesem Wochenende auf dem Winton Motor Raceway kürte sich der 30-jährige Holden-Pilot in Diensten von Brad Jones Racing gleich zum Doppelsieger.

Für Slade war es ein nahezu perfektes Wochenende.

Alle Bilder aus Winton

Pole-Position am Samstag, dann ein spritbereinigter Start-/Zielsieg, weil sich hinter ihm Scott McLaughlin (Rodgers-Volvo; 2.) und Mark Winterbottom (Prodrive-Ford; 3.) gegenseitig beharkten.

"Endlich! Was für ein tolles Gefühl", jubelte Slade nach den 40 Samstagsrunden. Am Ende hatte er über vier Sekunden auf die beiden Duellanten McLaughlin und Winterbottom herausgefahren.

Rang vier ging an den besten Nissan Altima von Rick Kelly vor Jamie Whincup (Triple-Eight-Holden; 5.), während Tabellenführer Craig Lowndes als 15. zum ersten Mal in der Saison 2016 an den Top 10 scheiterte.

Auch im Hauptrennen am Sonntag behielt Slade die Oberhand.

Er brachte seinen Freightliner-Holden mit der Startnummer 14 zweimal zum Service, als eine Safety-Car-Phase gegen Rennmitte auch eine mögliche Dreistopp-Strategie eröffnete.

 

Zu diesem Zeitpunkt war Slade gerade erstmals beim Tanken gewesen, setzte sich nach dem Restart auf neuen Reifen durch, übernahm die Führung und absolvierte in Runde 40 seinen zweiten und letzten Stopp.

Am Ende hatte der Brad-Jones-Pilot 6,6 Sekunden Vorsprung auf Winterbottom, der seinerseits in Winton mit zwei Podiumsplatzierungen die Gesamtführung übernahm.

"Frosty" war gleichzeitig auch der schnellste Pilot unter den Dreistoppern, wobei der Titelverteidiger mit einem äußerst langen letzten Stint am Ende unter massiven Druck von Fabian Coulthard (DJR/Penske-Ford); 3.) geriet.

"Unsere Strategie war großartig", lobte Winterbottom seine Prodrive-Mannschaft.

Coulthard wiederum nutzte die Slade-Strategie und arbeitete sich zwischenzeitlich von Platz sieben aus auf das Winton-Podium nach vorne.

Shane van Gisbergen fuhr nach einem schlechten Qualifying auf einen ungefährdeten vierten Rang vor dem zweiten Prodrive-Ford von Cameron Waters (5.).

Erebus-Neuzugang David Reynolds (6.) rang im Winton-Finale den zweiten Penske-Piloten Scott Pye (7.) nieder, während das Triple-Eight-Duo Lowndes und Whincup auf den eher farblosen Plätzen acht und neun ins Ziel kamen.

Noch schlimmer erwischte es Sonntags-Polesetter Chaz Mostert: Nach einem frühen Stopp musste der Rod-Nash-Pilot in der Saftey-Car-Phase aufgrund eines Fremdkontaktes gleich zweimal an die Box und legte in der Schlussphase noch einen Dreher aufs Parkett. Mostert wurde nur 20.

Mitte Juni gastiert die australische V8-Supercar-Serie in Darwin.

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