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Notizen vor VLN9: Kurznews aus dem Fahrerlager

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Notizen vor VLN9: Kurznews aus dem Fahrerlager
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25.10.2019, 21:29

Ein brennender Mercedes-AMG, Zakspeed kooperativ und Spannung vor der Meisterschaftsentscheidung: Das Wichtigste vor VLN9 kurz und kompakt

Zum letzten Mal tritt die VLN Langstreckenmeisterschaft am Samstag auf der Nürburgring-Nordschleife an. Das Wichtigste vor Teil 4 von 4 im "heißen Herbst" der VLN.

- Die Wettervorhersage könnte für das Saisonfinale kaum besser sein: Es wird absolut trocken und sonnig bei bis zu 16 Grad. Das Finale wird also bei regulären Bedingungen über die Bühne gehen.

- Das sind gute Nachrichten für die Tabellenführer David Griessner und Yannick Fübrich von Adrenalin Motorsport: Ein Klassensieg mit dem BMW M240i Racing würde zum Titelgewinn 2019 reichen. Und der ist bei regulären Bedingungen für das dominante Team in der Klasse Cup5 deutlich einfacher zu bewerkstelligen als bei Wetterkapriolen.

- Die amtierenden Meister Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen (ebenfalls Adrenallin Motorsport) aus der V4 haben ebenfalls die Chance auf den Titelgewinn. Damit müssten sie ihre Klasse gewinnen. Wenn gleichzeitig Fübrich/Griessner den Klassensieg in der Cup5 verpassen, wäre die Titelverteidigung im BMW 325i geglückt.

- Die dritten Meisterschaftsanwärter im Bunde, Torsten Kratz, Moran Gott und Oliver Frisse vom Team Sorg Rennsport (ebenfalls BMW 325i), brauchen Mithilfe: Bei einem Klassensieg in der V4 dürften sowohl Fübrich/Griessner als auch Rink/Brink/Leisen nur Dritte werden. Dann würde der Titel doch noch zu Sorg gehen. Alles zum Meisterschaftskampf in der VLN 2019

Daniel Keilwitz, Hendrik Still, Zakspeed, Chrysler Viper GT3-R

Die Viper ist zurück: Wie wird die Einstufung aussehen?

Foto: smg/Stritzke

- Der Freitag stand für Zakspeed und den Techniksausschuss des ADAC Nordrhein im Zeichen der Einstufung für die Viper. Die endgültige BoP wird am Samstagmorgen bekanntgegeben. Zakspeed will mehr Leistung, weil die Viper weniger Anpressdruck hat als die restlichen GT3-Fahrzeuge.

Gleichzeitig wollen die Techniker rund um Norbert Kreyer verhindern, dass die Viper GT3-R auf der Döttinger Höhe zu stark wird und so nicht mehr überholt werden kann. Deshalb wurden verschiedene Restriktorgrößen ausprobiert. "Wir spielen mit offenen Karten", sagt Philipp Zakowski gegenüber 'Motorsport.com'.

- Manthey Racing hat eine SP-Pro-Version des Porsche 911 GT3 MR getestet, die noch einmal schneller ist als diejenige für die SP7. Am Steuer saßen Porsche-Junior Mathieu Jaminet und Nordschleifenspezialist Christoph Breuer. Features des SP-Pro-Modells gegenüber der SP7: 100 Millimeter mehr Überhang des Heckflügels, Heckflügelbreite von 1,60 auf 1,80 Meter vergrößert, 480 PS bei 1.250 Kilogramm.

- Der GetSpeed-Mercedes #2 hat in einer Session auf dem Grand-Prix-Kurs im Vorfeld der offiziellen Testfahrten Feuer gefangen. GetSpeed baut derzeit ein Ersatzauto für Philip Ellis und Dominik Baumann auf. Fabian Schiller betreut derweil weiter die GetSpeed-Kunden John Shoffner und Janine Hill auf dem AMG #23.

Opel Manta

Vermessungsarbeiten am Opel Manta nach Handlingsproblemen

Foto: smg/Stritzke

- Die Zuschauer am Freitag kamen nicht nur in den Genuss des Ford Escort RS2000 und des Opel Astra V8 Coupe aus dem Hause Schall, sondern auch des Eifelblitzes BMW M3 GTRS, der vor VLN5 eine Ehrenrunde drehte. Diesmal war Johannes Scheid jedoch nicht involviert; es handelte sich um einen Privateinsatz der Besitzer FEV Racing. Scheid freute sich jedoch sichtlich über den Anblick.

- Der Opel Manta legte am Freitag ein seltsames Fahrverhalten an den Tag. Noch während der Einstellfahrten wurde daher die Spur vermessen. "Wir kriegen das hin", verspricht Opel-Legende Volker Strycek im Hinblick auf den Samstag.

- Die Fahrer klagten am Freitag generell über wenig Grip auf der Strecke. Tagelange Regenschauer haben sämtlichen Gummiabrieb von der Nürburgring-Nordschleife gewaschen.

- Obwohl die Zusammenarbeit mit Aston Martin nun nach dem GT-Masters-Saisonende offiziell beendet ist, tritt Prosport Performance noch einmal mit einem Aston Martin Vantage GT4 beim VLN-Finale mit Alexander Mies an. Teambesitzer Christoph Esser bestätigt gegenüber 'Motorsport.com', dass es sich um ein Versprechen handele, das er den Mechanikern nach dem frühzeitigen Aus beim 24-Stunden-Rennen gegeben habe. Die GT4-Astons stehen zum Verkauf.

mcchip-dkr, Lamborghini Huracan GT3, Fan-Aktion, Unterschriften

Die Unterschriften-Aktion bei mcchip-dkr ist angelaufen

Foto: mcchip-dkr

- Das Problem von mcchip-dkr bei VLN8 rührte von der Lambdasonde her. Der Lamborghini Huracan GT3 "Bolle" ist nun wieder bei voller Leistung. Gleichzeitig ist die Fan-Aktion angelaufen. Am Samstag können die Zuschauer zwischen Qualifying und Rennen auf dem Dach unterschreiben.

- Audi beziffert den Vorteil durch die zehn Kilogramm weniger auf etwa eine Sekunde pro Runde. Die Piloten klagen, dass sie beim Rausbeschleunigen aus engen Ecken heraus nicht mit dem dicken Motor des Mercedes-AMG GT3 mithalten können, aber auch keinen Vorteil in schnellen Kurven haben. Was die neue Einstufung bringt, wird der Samstag zeigen.

- Walkenhorst baut derzeit seinen Fahrerkader weiter auf: Mit Ben Tuck hofft man, das nächste Talent 2020 in die SP9 zu bringen. Mit Christian Krognes und David Pittard hat man bereits zwei Nordschleifen-Stars herangezüchtet.

Rolf Derscheid, BMW 325i

Der Derscheid-BMW erlebte ein trauriges verfrühtes Saisonende

Foto: Derscheid Motorsport

- Für Derscheid Motorsport ist die Saison beendet. Bei den Einstellfahrten platzte am BMW 325i ein Reifen. Es folgte ein Leitplankeneinschlag, der E90 ist nicht bis zum Rennen reparabel.

- Dietmar Busch wird das Zepter der VLN Vermarktungsgesellschaft VLN VV am 1. Januar 2020 übergeben. Er war seit dem 1. August 2011 als Geschäftsführer tätig. Neuer Mann ist der 33-jährige Christian Stephani, der bislang bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG angestellt war.

Mit Bildmaterial von smg/Stritzke.

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Artikel-Info

Rennserie VLN
Event VLN 9
Autor Heiko Stritzke