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VLN 2019 Lauf 8: "Mamba" beißt nach Abbruch zu

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VLN 2019 Lauf 8: "Mamba" beißt nach Abbruch zu
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12.10.2019, 15:50

Nächstes Kapitel der AMG-Festspiele auf der Nürburgring-Nordschleife: HTP holt nächsten Mercedes-Sieg, GetSpeed und Black Falcon fahren sich ins Auto

Mercedes-AMG bleibt seit Wiederaufnahme der VLN-Saison 2019 im Anschluss an die Sommerpause das Maß der Dinge: Maximilian Buhk und Raffaele Marciello haben auf dem HTP-Mercedes #48 den 51. Barbarossapreis des MSC Sinzig gewonnen. Es ist der fünfte Sieg für einen Mercedes-AMG GT3 in Folge in der VLN 2019.

Auf Platz zwei kamen Christian Krognes, David Pittard und Jody Fannin im Walkenhorst-BMW #34 ins Ziel, das Podium vervollständigten Maximilian Götz und Philipp Ellis im GetSpeed-Mercedes #2. Das Rennen ging mit 1:20 Stunden Verspätung über die Bühne, nachdem es beim ersten Startversuch zu einem üblen Unfall gekommen war.

Markeninterne Kollision verhindert AMG-Dreifachsieg

Marciello übernahm nach der erneuten Rennfreigabe von Polesetter Krognes bereits in der zweiten Runde die Spitze, von da an stürmte die "Mamba" davon. HTP Motorsport machte keinen Fehler mehr und überstand auch einen kurzzeitig einsetzenden Regen in der letzten Stunde.

 

Eigentlich hätten es perfekte Mercedes-AMG-Festspiele werden können. Denn auch der Black-Falcon-Mercedes #6 (Assenheimer/Metzger) und der GetSpeed-AMG #2 (Ellis/Götz) kamen schnell am Walkenhorst-BMW vorbei und richteten sich auf den Positionen zwei und drei ein.

Dort lieferten sich die beiden in diesem Jahr bereits siegreichen Teams einen ganz heißen Kampf um die zweite Position. Maximilian Götz und Patrick Assenheimer jagten sich rundenlang um die Nordschleife, bis sie es zu bunt trieben. Götz hatte sich auf der Döttinger Höhe ans Heck Assenheimer herangearbeitet und bereitete eine Attacke auf dem Grand-Prix-Kurs vor.

Er zog ausgangs der Hohenrain-Schikane rechts neben den Mercedes #6, als Assenheimer urplötzlich an die Box abbog. Dadurch kam es zu einer Berührung mit Götz. Assenheimer schaffte es in die Box, doch das Fahrzeug war beschädigt. Die Reparatur kostete mehr Zeit als die Mindeststandzeit beim Boxenstopp.

Götz erlitt derweil einen Reifenschaden und musste über eine "kurze" Runde wieder reinkommen. Beide Mercedes-AMG traten dadurch den zweiten Platz wieder an den Walkenhorst-BMW ab. Wie es der Zufall so wollte, fiel der Zeitverlust für beide Fahrzeuge genau gleich aus und sie duellierten sich weiter bis zur Ziellinie.

Phoenix-Audi scheitert knapp am Podest

In diesen Kampf mischte sich in der Schlussphase auch noch Frank Stippler im Phoenix-Audi #5 (Stippler/Kolb) ein. Der Audi kam an die beiden AMGs zwar heran , die nach der Kollision nicht mehr optimal auf der Strecke lagen. Er konnte aber keinen Angriff mehr lancieren. Letztlich setzte sich im Kampf um den letzten Podiumsplatz GetSpeed vor Black Falcon und Phoenix durch.

 

Mit in dieser Gruppe dabei war auch noch lange Zeit der Falken-Porsche #4 (Bachler/Ragginger), der allerdings "off sequence" fuhr. Nach einer Kollision in der Startphase musste der Porsche schon ganz früh an die Box kommen und daher einen zusätzlichen Stopp einlegen. Der warf Bachler/Ragginger auf Platz sechs zurück.

Wie dominant die Mercedes-AMG GT3 wieder einmal waren, zeigt nicht nur die Tatache, dass GetSpeed und Black Falcon trotz der verlorenen Zeit noch immer ums Podium kämpfen konnten. Auch der Vorsprung des siegreichen HTP-Mercedes im Ziel fiel mit 1:18.794 Minuten komfortabel aus. Zwischenzeitlich waren es aber auch schon einmal fast 100 Sekunden.

Hinter dem packenden Kampf um den letzten Podiumsplatz sortierte sich der Konrad-Lamborghini #7 (Jefferies/Di Martino/Perera/Bortolotti) auf Position sieben ein. Der Walkenhorst-BMW #35 (Adams/Schmidt-Staade/Tresson) gewann mit Gesamtrang acht die SP9 Pro-Am. Der AMG-Prototyp #54 (Buurman/Stolz) gewann die SPX-Klasse, auf Rang neun, die Top 10 komplettierte der Falken-BMW #3 (Dumbreck/Imperatori/van der Linde).

 

Pech hatte wieder einmal die Mannschaft von mcchip-dkr. "Dieter Schmidtmann" verlor bereits in der Anfangsphase massiv an Leistung. Er beziffert die verlorene Power auf rund 180 PS. Für den Lamborghini Huracan GT3 "Bolle" war das Rennen schon nach vier Runden vorbei.

Auch der Octane-126-Ferrari #55 (Grossmann/Hirschi) sah beim Comeback die Zielflagge nicht; der 2020er-Ferrari 488 GT3 strandete nach knapp drei Stunden in den Reifenstapeln im Hatzenbach.

Meisterschaft entscheidet sich im letzten Rennen

Im Meisterschaftskampf ließen die Titelanwärter kaum Luft heran: So gewannen die Tabellenführer David Griessner und Yannick Fübrich erneut die Klasse Cup5 auf ihrem BMW M240i Racing von Adrenalin Motorsport.

 

In der Klasse V4 siegten die amtierenden Meister Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen auf ihrem BMW 325i von Adrenalin Motorsport vor ihren Widersachern Torsten Kratz, Oliver Frisse und Moran Gott von Sorg Rennsport.

Damit wird es mit dem Titel für Kratz/Frisse/Gott nun extrem schwierig, den Titel zu holen,da sie nun bereits zum vierten Mal den Klassensieg verpasst haben. Aufgrund der hohen Starterzahl in der V4 ist er aber noch möglich. Die Entscheidung wird im letzten Rennen fallen. Der 44. Münsterlandpokal geht am 26. Oktober über die Bühne.

Mit Bildmaterial von Jochen Merkle.

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Subevent Rennen
Autor Heiko Stritzke