VLN: Der Schweizer Ferrari ist schon gut in Fahrt

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VLN: Der Schweizer Ferrari ist schon gut in Fahrt
Autor:
, Motorsport.com Switzerland
09.09.2017, 17:53

Beim sechsten Langstreckenrennen auf dem Nürburgring setzte Octane126 aus Zürich einen neu entwickelten 488 ein. Bis zu einem Unfall lief der GT3-Sportwagen gut. Für die Schweizer gab es diesmal drei Klassensiege.

Claudius Karch, Ivan Jacoma, Porsche Cayman S
Sandro Rothenberger, Luigi Stanco, Stanco & Tanner Motorsport, Renault Clio
Yannick Mettler, BMW M235i Racing Cup
Manuel Amweg, Frederic Yerly, Toyota Swiss Racing, TMG GT86 Cup
Yannick Mettler, BMW M235i Racing Cup
Gesamtsieger: Teamchef Wolfgang Land, Robin Frijns, Connor De Phillippi, Land Motorsport, Audi R8 LM
Christian Hohenadel, Edoardo Mortara, Mücke Motorsport, Mercedes-AMG GT3
Edoardo Mortara, Mücke Motorsport, Mercedes-AMG GT3
Christian Hohenadel, Edoardo Mortara, Mücke Motorsport, Mercedes-AMG GT3
Manuel Amweg, Frederic Yerly, Toyota GT86
Björn Grossmann, Alexander Müller, Octane126, Ferrari 488 GT3
Björn Grossmann, Alexander Müller, Octane126, Ferrari 488 GT3
Björn Grossmann, Alexander Müller, Octane126, Ferrari 488 GT3
Björn Grossmann, Alexander Müller, Octane126, Ferrari 488 GT3
Boxenschild, Björn Grossmann, Alexander Müller, Octane126, Ferrari 488 GT3
Detail Heckflügel, Björn Grossmann, Alexander Müller, Octane126, Ferrari 488 GT3
Björn Grossmann, Alexander Müller, Ferrari 488 GT3
Björn Grossmann, Alexander Müller, Ferrari 488 GT3
Connor De Phillippi, Robin Frijns, Land Motorsport, Audi R8 LMS
Zielflagge für Connor De Phillippi, Robin Frijns, Land Motorsport, Audi R8 LMS
Connor De Phillippi, Robin Frijns, Land Motorsport, Audi R8 LMS
Connor De Phillippi, Robin Frijns, Land Motorsport, Audi R8 LMS

Octane126 ist ein offizieller Servicepartner von Ferrari und Maserati mit Sitz in Zürich-Wallisellen. Nach mehreren Titelgewinnen in der Ferrari Challenge weitet das Schweizer Rennteam sein Engagement auf die VLN aus, in der ab 2018 ein Ferrari 488 GT3 um die Meisterschaft mitfahren soll.

Nach einem Test beim 6-h-Qualifikationsrennen im April setzte Octane126 den inzwischen weiterentwickelten Ferrari am 2. September erstmals bei einem VLN-Rennen über 4 Stunden ein. Da Fabio Leimer im Moment nicht mehr zur Verfügung steht, nahm Alex Müller dessen Platz als Partner des mehrfachen Challenge-Siegers Björn Grossmann ein. 

 

Müller qualifizierte den Ferrari für den guten vierten Startplatz. In dem von wechselhafter Witterung beeinträchtigen sechsten VLN-Rennen 2017 rutschte der in der Schweiz wohnhafte Deutsche in der achten Runde von der Strecke. Das Auto ist reparabel und wird beim neunten VLN-Lauf wieder auftauchen, dann mit dem Berner Simon Trummer als einer der Fahrer. 

"Der Anfang war nicht schlecht. Wir haben einiges ausprobiert und wissen nun, was es zu verbessern gibt. Denn wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen“, sagt der Technische Direktor Jannick Bardy.

Fünf Schweizer Fahrer durften Klassensiege feiern. Manuel Amweg und Frédéric Yerly dominierten mit dem Toyota GT86 von Toyota Swiss Racing das Geschehen in der Klasse Cup 4. Nach der Trainingsbestzeit führten die Titelverteidiger im TMG GT86 Cup im Rennen vom Start weg und errangen so den zweiten Saisonsieg, mit dem sie wieder näher an die Tabellenführer von Milltek Racing aus England kamen. Diesen liessen sie keine Chance. 

 

Strategisch und fahrerisch war auch das Team Stanco & Tanner Motorsport ganz auf der Höhe. Sandro Rothenberger und Luigi Stanco holten als Duo bereits den fünften aufeinanderfolgenden VLN-Sieg mit dem Renault Clio IV Endurance in der Klasse SP2T und rückten in der Tabelle auf den 23. Zwischenrang unter bisher 743 klassierten Fahrern vor. 

Einen weiteren Erfolg feierte auch Ivan Jacoma. Zusammen mit dem Deutschen Claudius Karch gewann der Tessiner mit dem Porsche Cayman S von Mathol Racing in der Klasse V6 und war damit der Schnellste bei den VLN-Serienwagen. 

 

Pech hatte Yannick Mettler im BMW M235i Racing Cup. Im Kampf um den dritten Platz in der 18 Wagen starken Klasse blieb der Luzerner kurz vor Ablauf der 4 Stunden ohne Motorpower liegen. "Schon das letzte Mal haben wir früh im Rennen die Führung verloren, nun einen möglichen Podestplatz in der letzten Runde. Es gibt für einen Rennfahrer nichts Schlimmeres. Im Moment scheint der Wurm drin zu sein...“

Jonathan Hirschi, der nicht mit Manor in der WEC in Mexico City startete, fuhr erstmals bei einem deutschen Team auf einem BMW M235i Racing mit und belegte den fünften Platz. 

 

Der Gesamtsieg ging an das schon bei den 24 Stunden Nürburgring erfolgreiche Team Land Motorsport mit Connor De Phillippi (USA) und Robin Frijns (NL) auf einem Audi R8 LMS. DTM-Mercedes-Werksfahrer Edoardo Mortara aus Genf, der unter italienischer Flagge fährt, kam mit Christian Hohenadel auf einem Mercedes-AMG GT3 von Mücke Motorsport mit knapp vier Minuten Rückstand auf den fünften Gesamtrang unter 117 klassierten Teams.

VLN6 - Scratch (Gesamtklassement)

VLN6 - Klassen

VLN - standings after 6 rounds

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