VLN-Sieger Frank Stippler äußert sich positiv über Änderungen an der Nordschleife

Der erste Sieger der VLN-Saison 2016 auf der Nürburgring-Nordschleife, Frank Stippler, wertet die Änderungen an der altehrwürdigen Rennstrecke als positiv.

VLN-Sieger Frank Stippler äußert sich positiv über Änderungen an der Nordschleife
Podium: 2. #15 Audi Sport Team Phoenix, Audi R8 LMS: Christopher Haase, Laurens Vanthoor; 1. #5 Phoe
#5 Phoenix Racing, Audi R8 LMS: Frank Stippler, Anders Fjordbach
Sieger #5 Phoenix Racing, Audi R8 LMS: Frank Stippler, Anders Fjordbach
Start zum Rennen
#28 Land Motorsport, Audi R8 LMS: Marc Basseng, Connor de Phillippi, Timo Scheider, Mike Rockenfelle
#702 Scuderia Cameron Glickenhaus, SCG003C: Thomas Mutsch, Jeff Wesphal, Andreas Simonson
#26 AMG-Team HTP, Mercedes-AMG GT3: Stefan Mücke, Dominik Baumann, Maxi Buhk
Start zum Rennen
#15 Audi Sport Team Phoenix, Audi R8 LMS: Christopher Haase, Laurens Vanthoor
#601 Kremer Racing, Porsche 997 K3: Eberhard Baunach, Wolfgang Kaufmann, Maik Rönnefarth
Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop, BMW M6 GT3
Manthey Racing GT3 R
Blick zur Boxegasse

Sowohl die angepassten Regeln als auch die Baumaßnahmen vor Ort hätten sich beim ersten VLN-Lauf in diesem Jahr bezahlt gemacht.

Rennbericht: 62. ADAC Westfalenfahrt (VLN 1)

„Die zweistufige Tempo-Reduzierung ist besser und verhindert Notbremsungen. Die Umstellung ist gewöhnungsbedürftig, aber der richtige Weg“, sagt Stippler über die neue Doppel-Gelb-Regel, die Tempo 120 km/ in Gefahrensituationen vorschreibt.

Der neue Asphaltbelag, der über den Winter beispielsweise am Streckenabschnitt Flugplatz aufgetragen wurde, ist in Stipplers Augen ebenfalls „sinnvoll“.

 

Neue Streckenlizenzen für die Nürburgring-Nordschleife

Unmittelbar vor dem VLN-Rennwochenende war die Nürburgring-Nordschleife abgenommen und mit neuen Streckenlizenzen versehen worden.

Bildergalerie: 62. ADAC Westfalenfahrt

Dank der neu ausgestellten Grad-3-Lizenz des Automobil-Weltverbands (FIA) können drei Jahre lang internationale Rennen wie die 24 Stunden oder die Läufe zur Tourenwagen-WM (WTCC) auf der Strecke ausgetragen werden.

Auch die Lizenz des Deutschen Motorsport-Bundes (DMSB) für nationale Veranstaltungen wurde erneuert. Sie gilt im Gegensatz zur FIA-Lizenz jedoch nur für ein Jahr.

 

DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck fand lobende Worte für die Arbeit am Nürburgring: „Wir konnten uns davon überzeugen, dass die Nordschleife vollumfänglich den Vorgaben von FIA und DMSB entspricht. Der gemeinschaftlich abgestimmte Maßnahmen-Katalog wurde vom Nürburgring vorbildlich umgesetzt.“

Mit dem Erhalt der Lizenzen sei, so der leitende Veranstaltungsmanager des Nürburgrings, Manfred Strack, die Voraussetzung für eine „spannende und möglichst unfallfreie Rennsaison“ geschaffen worden.

„Und wir sind froh, dass die Tempolimits endlich der Geschichte angehören.“

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