VLN 4: Nur ein Klassensieg für die schnellen Schweizer

Beim vierten Langstreckenrennen auf dem Nürburgring konnten mehrere Fahrer aus der Schweiz ihren Speed nicht erfolgreich umsetzen. Einzig das Renault-Team Stanco & Tanner Motorsport holte den dritten Sieg in Folge.

Von den zehn Autos mit Schweizer Besetzung kam beim vierten Rennen zur VLN-Meisterschaft nur eines als erstes seiner Klasse ins Ziel. Tanner & Stanco Motorsport feierten ihren dritten aufeinanderfolgenden Sieg, wenn man die 24 Stunden Nürburgring dazu zählt. 

Mit ihrem Renault Clio IV Endurance drehten Luigi Stanco, Sandro Rothenberger und Werner Gloyna (D) in der Klasse SP2T auch die schnellste Rennrunde und gewannen mit 5 Minuten Vorsprung.

Zweite unter vier Teams wurden mit Max Langenegger und Bernhard Badertscher auf einem Peugeot RCZ Cup ebenfalls zwei Schweizer. 

In der mit 16 BMW M235i Racing besetzten Klasse Cup 4 realisierte der von P5 gestartete Yannick Mettler in der Anfangsphase ebenfalls die schnellste Rennrunde.

"Über die Distanz fehlte vom Auto her jedoch der Speed, um den zeitweiligen dritten Rang zu halten", erklärte der Luzerner den Grund, warum es nicht zum Podestplatz gereicht hat. 

 

Im TMG GT86 Cup übernahm Manuel Amweg vom zweiten Startplatz aus bald die Führung und schien bis zur Übergabe des Toyota GT86 an Frédéric Yerly einen komfortablen Vorsprung herauszufahren.

Nach 90 Minuten musste aber ein Reparaturstopp eingelegt werden, um den Auspuffkollektor zu wechseln. Mehr als Rang 5 unter fünf Klassierten lag nicht mehr drin, was die Titelverteidiger im Cup wieder zurückwirft. 

Praktisch ein Rennen zum Vergessen erlebte auch Fredy Barth bei der Premiere des KTM X-BOW Cup powered by Michelin. Sein Teamkollege Arno Hoffmeister verunglückte mit dem KTM X-Bow GT4 in der Startrunde. Der Zürcher, der im Training mit schnellen Rundenzeiten aufhorchen liess, kam daher nicht zum Renneinsatz. 

In der Klasse SP6 brachten Chantal, Martin und Michael Kroll zusammen mit Roland Eggimann einen der beiden von Hofor Racing eingesetzten BMW M3 (den CSL) auf den zweiten Rang. Mit dem M3 GTR schied das Familienteam aus. 

 

Die VLN geht nun in die Sommerpause. Am 19. August steht das 6-Stunden-Rennen auf dem Programm. Alle anderen VLN-Läufe dauern vier Stunden.

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Über diesen Artikel
Rennserien VLN
Veranstaltung VLN 4
Unterveranstaltung Rennen, Samstag
Rennstrecke Nürburgring
Fahrer Werner Gloyna , Fredy Barth , Yannick Mettler , Roland Eggimann , Martin Kroll , Michael Kroll , Chantal Kroll , Frédéric Yerly , Luigi Stanco , Manuel Amweg , Sandro Rothenberger
Teams Stanco & Tanner Motorsport , Hofor-Racing , Toyota Swiss Racing Team , ISERT Motorsport
Artikelsorte Rennbericht
Tags schweiz