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Kolumne Fabienne Wohlwend: "Bereit für das Finale der W Series und bestätigt für 2020“

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Kolumne Fabienne Wohlwend: "Bereit für das Finale der W Series und bestätigt für 2020“
Autor:
, Rennfahrerin und Kolumnistin aus Liechtenstein
09.08.2019, 11:00

In ihrer zweiten Kolumne für Motorsport.com wirft die junge Liechtensteinerin Fabienne Wohlwend einen Blick voraus auf das letzte Rennen der W Series am kommenden Wochenende sowie auf ihre weitere Zukunft, die bereits weitgehend geregelt ist.

Guten Tag zusammen!

Es freut mich, euch zu meiner zweiten Kolumne für Motorsport.com begrüssen zu dürfen. Seit meinem letzten Bericht ist viel passiert – unter anderem fuhren wir drei Rennen in der W Series.

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Zuerst Misano, der dritte Lauf im Kalender. Nach Hockenheim und Zolder kamen wir nun auf eine Strecke, die ich von der Ferrari Challenge sehr gut kannte, und tatsächlich erlebte ich an diesem Wochenende meinen bislang besten Moment in der W Series, wahrscheinlich in meiner Formel-Karriere überhaupt. Schon im Qualifying lief es sehr gut für mich und ich fuhr die vielleicht beste Runde meiner Karriere. Im Rennen wurde ich schlussendlich Dritte. Dieses Podest hatte ich mir zum Ziel gesetzt, und es war wirklich grossartig, es gerade zu dem Zeitpunkt zu erreichen.

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Podium: La gagnante Jamie Chadwick, la deuxième Beitske Visser, la troisième Fabienne Wohlwend

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Photo de: Alexander Trienitz

Danach ging es weiter zum Norisring. Eine sehr spezielle Strecke, auf der ich vielleicht einen kleinen Vorteil gegenüber meinen Konkurrentinnen hatte, da ich vor einigen Jahren im Audi TT bereits da gefahren bin, auch wenn es damals natürlich ein ganz anderes Auto war. Es ist ein sehr intensives Gefühl, in einem Formel-Wagen auf einem Stadtkurs mit all den Unebenheiten zu fahren. Ich fühlte mich von Beginn weg sehr wohl und fuhr im freien Training gar die schnellste Zeit. Im Qualifying gab es dann genau zu dem Zeitpunkt eine rote Flagge, als ich einen neuen Angriff starten wollte, so dass ich am Ende mit dem dritten Platz vorlieb nehmen musste.

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Ich erwischte einen ausgezeichneten Start, aber dann blockierte mich Jamie (Chadwick) und ich verlor einen Platz. Am Ende war ich aber mit meinem vierten Platz trotzdem zufrieden, denn das waren wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Fabienne Wohlwend

Fabienne Wohlwend

Photo de: Sam Bloxham / LAT Images

Das nächste Rennen fand in Assen in den Niederlanden statt. Die Strecke war neu für mich, doch ich war bereits im freien Training schnell unterwegs. Im Qualifying hingegen beschädigte ich mir meinen Frontflügel, so dass ich nicht so angreifen konnte, wie ich es gerne getan hätte. Schlussendlich reichte es für die siebte Position, was angesichts der Bedingungen in Ordnung geht.

Ich hatte einen guten Start und hielt mich trotz einer Kollision in der ersten Kurve aus allen Schwierigkeiten heraus. Ich war sehr schnell, steckte aber hinter Gosia (Rdest) fest, die ich zuerst links, dann rechts überholen wollte. Dann machte sie einen Fehler in der Schikane und war plötzlich viel langsamer, so dass ich auf die Randsteine ausweichen musste. Dabei beschädigte ich mir erneut den Frontflügel. Das war schade, denn ich lag zu dem Zeitpunkt auf dem siebten Platz und hätte den Speed gehabt, um mindestens Fünfte zu werden. Ich musste an die Box und fuhr danach immerhin noch die drittschnellste Rennrunde. Aber ich beendete das Rennen nach dem Reparaturstopp natürlich am Ende des Feldes, weit ausserhalb der Punkteränge.

Fabienne Wohlwend

Fabienne Wohlwend

Photo de: Sam Bloxham / LAT Images

Zunächst dachte ich, dass ich dadurch zumindest aufgrund der umgedrehten Startaufstellung im zweiten Rennen die Pole Position haben würde, auch wenn das Rennen nicht zur Meisterschaft zählte – etwas Neues, das in Assen erstmals ausprobiert wurde. Leider entschieden sich die Organisatoren aber, für die Startaufstellung nicht das Resultat des ersten Rennens zu nehmen, sondern den Meisterschaftsstand, wodurch ich vom hinteren Teil des Grids losfahren musste.

Von dort aus hatte ich schöne Zweikämpfe und konnte viele Autos überholen. Überhaupt gab es im Verlaufe des Rennens viele Überholmanöver, das war unglaublich. Ich kam bis auf Platz 11 nach vorne, doch dann wurde ich von hinten getroffen, drehte mich und befand mich plötzlich wieder am Ende des Feldes. Ich konnte zwar kein gutes Resultat erzielen, aber es war eine schöne Erfahrung, vor allem in Bezug auf Angriffe und Risikobereitschaft. Da der Lauf nicht zur Meisterschaft zählte, konnte man natürlich mehr Risiko gehe als sonst. Ehrlich gesagt habe ich mir das Rennen danach sicher sechs oder sieben Mal angeschaut, weil es so spektakulär war! Viele DTM-Piloten und andere Leute haben uns gesagt, das sei das beste Rennen gewesen, das sie seit einiger Zeit gesehen hätten.

Ich glaube, die W Series hatte im Generellen in dieser Saison grossen Anklang gefunden, bei den Medien, den Zuschauern und anderen Fahrern, die gekommen sind, um uns zu gratulieren. Ich persönlich konnte viel lernen und habe mich als Fahrerin mit Sicherheit weiterentwickelt. Es war eine fantastische Gelegenheit und ich glaube, ich habe das Beste daraus gemacht, indem ich mich mit jedem Rennen verbessern konnte.

Fabienne Wohlwend

Fabienne Wohlwend

Photo de: Andrew Hone / LAT Images

Das verheisst auch Gutes für die Saison 2020 der W Series, denn ich liege im Moment auf dem fünften Platz in der Meisterschaft, und die Top 12 bekommen automatisch einen Startplatz in der zweiten Saison zugesprochen. Ich bin also sicher, dass ich auch im nächsten Jahr mit dabei sein werde. Das ist eine grosse Erleichterung, denn die Planung für 2020 läuft bereits.

Es wird ein sehr wichtiges Jahr für mich, denn ich werde ins Profi-Lager wechseln und meine Stelle in der Bank in Liechtenstein aufgeben, um mich voll auf den Motorsport konzentrieren zu können. Das wird ein ganz neues Kapitel in meiner Karriere. Aber wenn man in drei Meisterschaften engagiert ist, ist es unmöglich, daneben noch etwas anderes zu machen.

Ich werde nach wie vor bei Octane 126 (in der Ferrari Challenge) unter Vertrag stehen, eventuell auch für GT3-Rennen. Das steht aber noch nicht fest, denn wir haben den Kalender für die kommende Saison noch nicht bekommen. Wir müssen abklären, ob es Terminkollisionen zwischen den verschiedenen Rennserien gibt, was durchaus möglich ist. Der Fokus liegt klar auf der W Series, aber es gibt noch ein paar interessante Gespräche mit möglichen zukünftigen Partnern.

Fabienne Wohlwend

Fabienne Wohlwend

Photo de: Andrew Hone / LAT Images

Natürlich hilft die W Series bei der Sponsorensuche, immerhin fahren wir im Rahmen der DTM in der Regel vor vollen Tribünen – am Norisring waren beispielsweise über das gesamte Wochenende rund 130'000 Zuschauer da. Dadurch kann man den Partnern zeigen, dass das Interesse da ist, und dass man auch in den Medien stattfindet.

Ich freue mich aber auch wieder auf meinen Ferrari 488 Challenge! Ich hatte in dieser Saison leider keine Gelegenheit, ein Rennen mit ihm zu fahren, bloss einige Coaching-Sessions vor kurzem. Ich kann es kaum erwarten, wieder in der Ferrari Challenge an den Start zu gehen, vor allem in Imola Ende September, meiner Lieblingsstrecke.

#81 Ferrari 488, Octane 126: Fabienne Wohlwend

#81 Ferrari 488, Octane 126: Fabienne Wohlwend

Photo de: Alex Galli

Und natürlich freue ich mich auch darauf, ein Jahr nach meinem Titel [in der Trofeo Pirelli Am] wieder an den Ferrari Finali Mondiali [vom 24. bis 27. Oktober] in Mugello teilzunehmen. Es werden mit Sicherheit viele Leute da sein, und ich denke, dass ich dabei auch von meinen Freunden und meiner Familie unterstützt werde. Das wird etwas ganz Spezielles!

Im Moment konzentriere ich mich aber auf das Finale der W Series am kommenden Wochenende. Ich liege auf Platz fünf der Gesamtwertung und habe noch die Möglichkeit, auf den dritten Platz zu kommen, und genau das ist auch das Ziel. Ich kenne die Strecke in Brands Hatch nicht. Ich war noch nie da, aber ich habe jetzt etliche Runden im Simulator abgespult und bin sehr gut vorbereitet. Natürlich haben die englischen Fahrerinnen einen leichten Vorteil, da sie schon oft da gefahren sind und die Strecke dadurch sehr gut kennen.

Ich denke, es ist ein schneller und technisch anspruchsvoller Kurs, was mir eigentlich entgegenkommen sollte. Vor allem die erste Kurve, die bergab führt, ist sehr aufregend. Ich freue mich sehr darauf.

Danach habe ich erst einmal zwei Wochen Ferien, ehe es wieder zur Sache geht... Ich werde euch im Herbst alles darüber erzählen!

Fabienne Wohlwend

Fabienne Wohlwend

Photo de: Andrew Hone / LAT Images

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