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Kolumne Fabienne Wohlwend
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Kolumne Fabienne Wohlwend

Kolumne Fabienne Wohlwend : "Wir pushen uns gegenseitig ans Limit“

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Kolumne Fabienne Wohlwend : "Wir pushen uns gegenseitig ans Limit“
Autor:
, Rennfahrerin und Kolumnistin aus Liechtenstein
06.06.2019, 15:59

Fabienne Wohlwend, die talentierte junge Liechtensteinerin, berichtet uns in ihrer ersten Kolumne für Motorsport.com über das Auswahlverfahren für die W Series und ihre ersten Saisonrennen.

Guten Tag zusammen!

Es freut mich, dass ich nun mein Leben als Rennfahrerin mit den Lesern von Motorsport.com teilen kann. In meiner ersten Kolumne gibt es enorm viel zu erzählen, da – wie sie mit Sicherheit wissen – der Start in die neue Saison mit der Selektion für die W Series und den ersten beiden Saisonläufen in Hockenheim und Zolder sehr ereignisreich waren.

Zum erste Mal von der W Series gehört habe ich letztes Jahr beim Saisonabschluss der DTM in Hockenheim, und mein Vater sagte damals sofort: Das ist eine geniale Möglichkeit für deine Karriere!“ Im ersten Moment sagte ich mir allerdings: "Mag sein, aber ich bin mittlerweile schon so weit gekommen im Motorsport, bin auf so vielen Strecken gefahren, seit ich als Siebenjährige damit begonnen habe...“

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Doch dann hat mir W Series zum Gewinn des Ferrari World Series in Monza gratuliert und meinen Post dazu in den sozialen Netzwerken geteilt. Ich habe ihnen geschrieben und mich bedankt, und im Gegenzug haben sie mich eingeladen, meine Bewerbung bei ihnen einzureichen. Ich musste das allerdings zuerst mit Christian Bertschinger besprechen, da ich bei seinem Team Octane126 unter Vertrag stand, und wir nach meinem Sieg bei den Ferrari World Finals abgemacht hatten, dass wir auch 2019 mit zusammenarbeiten wollen. Doch nach einigen Gesprächen sind wir übereingekommen, dass die W Series eine hervorragende Gelegenheit für mich ist, und dass sich mir dank der ausführlichen Medienberichterstattung viele Türen öffnen könnten. Also hab ich mich für die W Series beworben.

#81 Ferrari 488, Octane 126: Fabienne Wohlwend

#81 Ferrari 488, Octane 126: Fabienne Wohlwend

Photo de: Alex Galli

Es war mittlerweile bereits Ende November und ab sofort konzentrierte ich mich komplett auf meine Vorbereitung. Ich hatte natürlich schon vorher trainiert, doch nun intensivierte ich mit einem persönlichen Fitnesscoach meine Trainingseinheiten, um mein körperliches Niveau noch weiter zu steigern. Der Ferrari 488 Challenge ist ein fantastisches Rennauto, doch wegen der vielen Fahrhilfen körperlich nicht annähernd so anstrengend zu fahren wie ein Formelauto. Die grösste körperliche Anstrengung in der Ferrari Challenge ist vor allem die Hitze die sich im Auto aufbaut. Ab Dezember arbeitete ich also hart an meiner körperlichen Fitness und verbrachte viel Zeit im
Rennsimulator.

Im Januar fuhren wir dann nach Melk in Österreich, wo die erste Auswahl getroffen wurde. Ich war natürlich ziemlich nervös, denn wenn 60 Rennfahrerinnen so lange Zeit auf so engem Raum zusammen sind, kann das durchaus anstrengend werden. Doch es war im Endeffekt eine sehr angenehme und interessante aber auch sehr herausfordernde Ausscheidung. Einige der Bewerberinnen kannte ich schon aus anderen Rennserien oder aus dem Kartsport.

 

Es war eine grosse Herausforderung, und in erster Linie ging es an den drei Tagen darum, gegen sich selber zu kämpfen. Wir wussten selber nicht, welche Rundenzeiten wir gefahren hatten, und die Coaches sagten uns nicht, ob wir uns gut geschlagen hätten oder nicht. Sie sagten nur: "Ok, danke.“ Und wir alle fragten uns, ob wir wohl genügend gut waren... Das war wirklich hart! Sie sagten uns einfach immer wieder, dass sie uns Kandidatinnen vollumfänglich evaluieren wollten. Es war von daher auch wichtig, sich bei den körperlichen Tests und in der Gruppe allgemein gut anzustellen. Es gab verschiedene Elemente, beispielsweise bekamen wir eine Minute Zeit, um uns zu irgendeinem selbstgewählten Thema frei zu äussern. Das war schon recht intensiv.

Am Ende der drei Tage wurden wir von den Verantwortlichen der W Series zusammengerufen, und uns wurde mitgeteilt, wer die schnellsten und die motiviertesten, wer diejenigen mit der besten körperlichen Verfassung waren und welche sich am besten vor den Leuten ausdrücken konnten. Sie behielten rund die Hälfte der ursprünglichen Gruppe, und ich gehörte glücklicherweise dazu.

Ab dann ging es noch darum, herauszufinden, welche dieser ausgewählten 28 Fahrerinnen im Formel 3 Auto die schnellsten waren. Dazu wurden wir zu einer Reihe von Testfahrten in Spanien eingeladen, bei denen die 18 Pilotinnen ausgewählt wurden, die schlussendlich die Saison 2019 bestreiten dürfen. Ich machte ich mir keine grossen Sorgen, gegen all die Rennfahrerinnen mit teils grosser Formel-Erfahrung anzutreten, da ich mittlerweile fast in allen Kategorien Erfahrung gesammelt hatte. Ich hatte mich im Kartsport sehr erfolgreich durch alle Kategoriehen gekämpft, wechselte dann in den Formel-Sport (Formel 4), fuhr Rennwagen mit Frontantrieb (Audi TT) und danach leistungsstarke Fahrzeuge wie den Ferrari 488 Challenge.

Es ist mehrfach vorgekommen, dass ich von einem Rennen zum anderen in komplett unterschiedlichen Autos sass. Ich bin es mir also gewohnt, meinen Fahrstil schnell anzupassen.

Gosia Rdest, Jamie Chadwick, Fabienne Wohlwend

Gosia Rdest, Jamie Chadwick, Fabienne Wohlwend

Photo de: W Series

In Circuito de Almeria fühlte ich mich sowieso von Anfang an wohl, und ich wusste, dass ich es, wenn ich meinen Speed beibehalten würde, problemlos in die letzte Gruppe schaffen sollte. Ich konnte aber aus diesen drei Tagen sehr viel mitnehmen. Ich habe es genossen, an den Autos zu arbeiten, zumal wir Zugang zu den Daten aller Fahrerinnen hatten. Bei den Rennwochenenden hast du normalerweise nur Zugang zu den Daten deines Teamkollegen, und wenn du der oder die Schnellere bist, bringt dir das sowieso nicht viel. Diesmal allerdings konnten wir alle Daten einsehen und hatten Videomaterial der anderen zur Verfügung. Am Schluss lagen die Zeiten sehr eng beisammen, da alle voneinander lernen konnten.

Schlussendlich gehörte ich tatsächlich zu den letzten 18 Fahrerinnen, die nun die Saison 2019 der W Series bestreiten dürfen – die allererste Saison dieser neuen Meisterschaft. Das war natürlich unheimlich erfreulich und eine grosse Erleichterung, doch ich hatte keine Zeit zum Entspannen, da es für mich danach direkt weiterging zum ersten Lauf der europäischen Ferrari Challenge in Valencia.

 

Das wird ein vollgepacktes Jahr! Neben meiner Rennfahrerei arbeite ich nämlich immer
noch in einer Bank in Liechtenstein. Während der Saison kann ich mein Pensum auf 80%
reduzieren, doch ich im Winter arbeitete ich Vollzeit. Mit der Ferrari Challenge im Team
Octane 126 bestreite ich neben der W Series noch eine zweite Meisterschaft, und
natürlich bringt das jede Menge weiterer Verpflichtungen mit sich, beispielsweise
Treffen mit Sponsoren. Es wird nicht einfach, alles unter einen Hut zu bringen.

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Nach dieser Selektionsphase ging ich wieder arbeiten und trainierte daneben viel. Meine
Tage zu Hause in Liechtenstein sind normalerweise ziemlich durchgeplant: Ich stehe um
halb sieben auf, arbeite bis 17.30 Uhr und esse dann schnell was bei meinen Eltern,
bevor ich mich in den Simulator setze, um mich vorzubereiten. Ich kenne nämlich nur
einen Teil der Strecken, die in dieser Saison auf dem Programm stehen. Danach treffe ich
mich mit meinem Fitness-Trainer und trainiere bis 22 Uhr. Dann gehe ich nach Hause,
stelle mich unter die Dusche und gehe ins Bett – und am nächsten Tag geht das Spiel von
vorne los. Mit meinem Trainer arbeite ich vier oder fünf Mal pro Woche zusammen, die
restlichen Tage trainiere ich alleine. Da gehe ich meistens joggen.

 

Meine Wochen sind ziemlich vollgestopft und es gibt kaum Freizeit, aber ich versuche, zumindest an meinen rennfreien Wochenenden etwas Zeit mit meiner Familie und mit meinen Freunden zu verbringen. Zum Glück ist mein Umfeld sehr verständnisvoll. Sie wissen, wie wichtig mir all das ist und unterstützen mich dabei. Meine Eltern kommen mich oft bei den Rennen besuchen und mein Bruder und viele meiner Freunde verfolgen meine Rennen übers Internet oder im Fernsehen und schicken mir häufig aufmunternde Nachrichten zur Unterstützung. Ich schätze das sehr!

Dass ich an der W Series teilnehme, hat übrigens auch den Vorteil, dass ich mein Heimatland Liechtenstein etwas bekannter machen kann. Wenn ich an der Rennstrecke Leute treffe, sprechen sie mich oft auf Englisch an, dabei ist meine Muttersprache Deutsch – auch wenn es ein Dialekt ist, ähnlich dem Schweizerdeutsch. Selbst wenn ich in Deutschland bin, wundern sich die Leute darüber, dass ich Deutsche spreche, und wenn sie dann meine Flagge sehen, fragen sie mich, aus welchem Land ich komme (lacht). Ich werde auch oft gefragt, wo Liechtenstein überhaupt liege und wie viele Einwohner es habe, das ist ziemlich amüsant.

Ich erhalte viel Unterstützung aus Liechtenstein, die Leute sind sehr stolz auf mich. Ich bin relativ oft auf den Titelseiten der Zeitungen und die Rennen der W Series werden sogar im FL-Fernsehen übertragen. Dieses Interesse und die Unterstützung aus meiner Heimat sind sehr wichtig für mich und ich finde das sehr sympathisch. Es kommt sogar vor, dass ich im Supermarkt angesprochen werde, doch die Leute sind dabei immer sehr nett. Manchmal fragen mich Kinder, ob sie ein Foto mit mir machen können, das finde ich süss.

 

Es dauerte nicht lange, bis das erste Rennwochenende In Hockenheim anstand. Ich kenne die Strecke seit meiner Zeit im Audi TT, doch die äusseren Verhältnisse waren diesmal sehr schwierig: von komplett nass über trocken bis halb nass – es war ziemlich kompliziert. Ich war allerdings recht zufrieden mit mir selber, weil ich mich zuvor im Regen oft schwer getan hatte, doch in diesem Auto fühlte ich mich bei allen Bedingungen sehr wohl. Das ist eine Erleichterung, denn ich muss mich jetzt nicht mehr gross um den Wetterbericht kümmern, da ich nun weiss, dass ich schnell bin, egal ob bei schönem Wetter oder im Regen. 

Wir sind in dieser Serie, um uns als Pilot zu entwickeln, wir sind nicht in dieser Serie, um uns von den anderen zu trennen.

Fabienne Wohlwend

Im Qualifying konnte ich es kaum glauben, als ich auf die Grossleinwand schaute und sah, dass ich auf dem zweiten Platz lag. Vor der Saison hatte ich mir einen Platz im ersten Drittel zum Ziel gesetzt, doch als ich bei den Testfahrten auf dem Lausitzring permanent zu den Schnellsten gehörte, dachte ich mir, dass die Top 5 möglich sein sollten.

Fabienne Wohlwend

Fabienne Wohlwend

Photo de: Sam Bloxham / LAT Images

Im Rennen lief es dann allerdings etwas weniger gut, da ich auf der rutschigen Seite der
Startaufstellung stand und deswegen direkt nach dem Ausgehen der Ampel ziemlich
viele Plätze verlor. Ich erwischte allerdings nach der Safety-Car-Phase, die aufgrund des
Unfalls in der Haarnadelkurve ausgerufen worden war, einen ausgezeichneten Restart.
In der Folge war das Rennen hart umkämpft, ich machte keine Fehler und die
Zweikämpfe waren alle sehr fair. Ich war am Ende sehr zufrieden, auch wenn es nur für
den sechsten Platz reichte, denn ich denke, der Schlüssel für diese Meisterschaft ist die
Konstanz, und es ist wichtig, immer auf den vorderen Plätzen ins Ziel zu kommen.
Insgesamt gibt es nur sechs Rennen, also darf man keine Dummheiten machen und muss
jedes Mal ins Ziel kommen. Wir haben wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln
können.

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Nach diesem ersten Rennen hatte ich viele Treffen mit Partnern, Journalisten und
Radiosendern. Daneben stehen natürlich weiterhin das Training sowie die Vorbereitung
im Simulator auf dem Programm – das Rennen in Zolder ist schliesslich schon bald!

Fabienne Wohlwend

Fabienne Wohlwend

Photo de: Sam Bloxham / LAT Images

Seit ich Rennen fahre, ist es immer dasselbe: Egal, ob du ein Junge oder ein Mädchen bist, sobald du den Helm aufsetzt, bist du einfach ein Rennfahrer. Beim ersten Rennen in Hockenheim konnte man sehen, dass die Zweikämpfe zwischen den Pilotinnen hart, aber auch sehr fair waren. Wenn man es nicht wüsste, wäre es nicht festzustellen, ob es Mädchen oder Jungen sind, die da am Steuer sitzen. Wir sind in dieser Serie, um uns als Fahrer weiterzuentwickeln; uns geht es nicht darum, uns von anderen Serien abzusondern. Wir sind nicht in erster Linie da, um die männlichen Piloten zu schlagen. Dass wir das können, haben wir allesamt in der Vergangenheit bereits vielfach
bewiesen. Wir pushen uns gegenseitig bis ans Limit und lernen dabei unheimlich viel, ich bin überzeugt, dass wir dadurch umso stärker und besser auftreten werden, wenn wir wieder in anderen Serien am Start stehen.

Fabienne Wohlwend

Fabienne Wohlwend

Photo de: W Series

Dann kam das Rennen in Zolder – auf einer Strecke, auf der ich noch nie gefahren war, auf der ich mich aber sehr schnell wohl fühlte. Nach den Plätzen sechs und sieben in den freien Trainings lief es im Qualifying sogar noch besser. Ich lag zu Beginn der Session sogar in Führung und konnte dann eine Weile Platz zwei halten, doch dann kam ich in den Verkehr und konnte im Gegensatz zu meinen Konkurrentinnen meine Zeit nicht mehr verbessern. 

Schlussendlich rutschte ich auf die sechste Position ab, doch insgesamt war es eine gute Leistung mit dem Startplatz in der dritten Reihe. Leider musste ich beim Start die äussere Linie nehmen, da mich eine Fahrerin, die einen Frühstart hingelegt hatte, abdrängte. So kam ich auf ein bisschen Öl-Bindemittel, das zuvor während des Porsche-Rennens verteilt worden war, und verlor einige Positionen, ehe das erste Safety Car auf die Strecke kam.

Fabienne Wohlwend

Fabienne Wohlwend

Photo de: W Series

Ich hatte danach zwar einen guten Re-Start, doch die Strecke in Zolder ist ein bisschen Old School, und es gibt relativ wenig Stellen, an denen man überholen kann. Ich befand mich direkt hinter Esmee Hawkey und Gosia Rdest, doch dann verpasste Esmee unter Druck von hinten den Bremspunkt und räumte Gosia ab, so dass ich gleich zwei Plätze gutmachen konnte und eine zweite Neutralisationsphase ausgerufen wurde. Danach befand ich mich direkt hinter einer anderen Kampfgruppe, verbremste mich bei einem Überholversuch allerdings heftig und hatte in der Folge starke Vibrationen, was meinen Speed ein wenig einbremste. Ich beendete das Rennen als Sechste, womit ich mein Ziel erreicht hatte und erneut wichtige Punkte für die Meisterschaft holte.

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Ich werde oft gefragt, welche Meisterschaften ich in Zukunft anstrebe, doch für mich ist das eigentlich ganz einfach: Motorsport ist meine Leidenschaft, mein Leben. Ich fühle mich nie so glücklich, wie wenn ich in einem Rennwagen sitze und auf der Strecke bin. Natürlich will man es in die Formel 1 schaffen, wenn man mit diesem Sport anfängt. Man sieht nur das als Ziel. Doch mit der Zeit und mit zunehmender Erfahrung wird man ein bisschen realistischer. Ich persönlich bin schon sehr glücklich, dass ich dank der Unterstützung durch private Sponsoren, Octane 126 und natürlich die W Series nicht fürs Fahren bezahlen muss, auch nicht in der Ferrari Challenge und das ist eine grosse Erleichterung für mich und meine Familie. Die nächste Stufe wäre dann, von meiner
Leidenschaft wirklich leben zu können. Natürlich wäre ich sehr glücklich, wenn ich eines Tages einen Formel 1 oder einen DTM-Wagen fahren könnte, doch im Grunde ist es schon grossartig, dass ich überhaupt solch tolle und starke Autos fahren kann, und dass ich kein Geld mehr ausgeben muss, um meine Leidenschaft auszuleben.

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Nun steht das dritte Rennen der Saison an – in Misano, Italien. Diese Strecke kenne ich im Gegensatz zu Zolder sehr gut und habe gute Erinnerungen daran. 2016 fuhr ich da mein allererstes Rennen in der Formel 4, und im vergangenen Jahr konnte ich in der Ferrari Challenge in meiner Kategorie zwei Siege feiern. Von daher gehe ich das Rennwochenende sehr zuversichtlich an und habe mir einen Podestplatz zum Ziel gesetzt. Wir haben definitiv den nötigen Speed dafür, doch ich denke, dass die Zeiten eng beisammen liegen werden und das Rennen hart umkämpft sein wird.

Ich werde euch an dieser Stelle alles darüber erzählen! 

 
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