Aston Martin: Neuer Vantage hat schon 20.000 Kilometer abgespult

Aston Martin kommt mit dem brandneuen Vantage GTE bestens vorbereitet in die WEC-Supersaison 2018/19: Erst Standfestigkeit, dann Tempo

Aston Martin kommt mit einem brandneuen Vantage in die GTE-Pro-Kategorie der WEC-Supersaison 2018/19. Die zweite Generation des Sportwagens wurde im November vergangenen Jahres offiziell vorgestellt. Seither spulte man bei vier Tests über 20.000 Kilometer ab. Vor Weihnachten stand auf Strecken in Spanien die Standfestigkeit im Fokus, bei den diesjährigen Probefahrten in Abu Dhabi und Aragon arbeitete man gemeinsam mit Michelin am Tempo des neuen Autos.

"Der Testbetrieb verlief zwar nicht ohne die typischen Kleinigkeiten, aber trotzdem war das Auto vom ersten Probelauf an richtig gut. Ich glaube nicht, dass wir beim ersten Saisonrennen in Spa im Mai eine böse Überraschung erleben werden", sagt Aston-Martin-Technikchef Dan Sayers gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Man habe die Zuverlässigkeit in den Fokus gerückt, weil bereits das zweite Rennen des Jahres die 24 Stunden von Le Mans seien.

 

"Wir haben Kilometer geschrubbt, um Standfestigkeit herein zu bekommen", sagt Sayers. Unter anderem absolvierte man Ende vergangenen jahres einen erfolgreichen 30-Stunden-Test im nordspanischen Navarra. "Nach Weihnachten haben wir in Abu Dhabi auf Arbeit an der Performance umgeschwenkt. Dort hatten wir unseren ersten richtigen Entwicklungstest mit Michelin." Aston Martin war in den vergangenen beiden Jahren mit Dunlop gefahren, kehrt nun aber wieder zu Michelin zurück.

 

Aston Martin Racing Aston Martin Vantage GTE 2018
Die beiden Aston Martin Vantage GTE 2018 für die WEC und Le Mans

Foto Aston Martin Racing

 

"Jetzt arbeiten wir noch an Feinheiten und spielen alle Strategien durch, die wir an Rennwochenenden brauchen", so der Aston-Martin-Verantwortliche. Zwei Wochen lang erprobte man den Vantage im vergangenen Monat in Aragon. Dabei kamen neben dem Testfahrzeug auch die beiden Rennautos der Saison 2018/19 zum Einsatz. "Das war unser Shakedown für die Einsatzfahrzeuge. Gleichzeitig konnten wir somit die Arbeit auf mehrere Autos verteilen", sagt Sayers, der in dieser Woche bereits zu weiteren Tests an der Algarve reist.

Der neue Aston Martin wird 2018/19 in den Wettbewerb der Werke in der GTE-Pro-Klasse gehen. Als Gegner warten der Ferrari 488 GTE, der Porsche 911 RSR, der Ford GT sowie der brandneue BMW M8 GTE. "Wie wir im Wettbewerb dastehen werden, hängt natürlich von den Berechnungen der FIA ab", sagt Sayers, der auf die erste Balance-of-Performance (BoP) des Jahres gespannt ist. "Wir können nur dafür sorgen, für das erste Rennen in Spa bestmöglich vorbereitet zu sein."

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