BMW benennt Entwicklungsfahrer für WEC-Einstieg 2018

Der deutsche Hersteller BMW beginnt die Vorbereitungen für den Einstieg in die GT-Klasse der Langstrecken-WM (WEC) und hat nun die Entwicklungsfahrer für das Projekt benannt.

Man habe eine "breite Verfügbarkeit von Werksfahrern" in seinen Reihen, erklärt BMW-Sportchef Jens Marquardt. "Wir werden aber verstärkt mit Martin Tomczyk, Antonio Felix da Costa und Alexander Sims unterwegs sein."

Sehr wahrscheinlich kommen jedoch auch noch weitere Piloten zum Einsatz.

Und Einsätze soll es nicht wenige geben, meint Marquardt. "Wir gehen immer sehr gut vorbereitet in eine neue Aufgabe. So haben wir das 2012 beim Einstieg in die DTM auch gemacht."

Nun wartet ein ähnliches Szenario auf den MTEK-Rennstall von Ernest Knoors, der zu diesem Zweck aus der DTM abgezogen wurde.

"MTEK wird 2017 ein sehr intensives Vorbereitungsjahr bestreiten", sagt Marquardt. "Es wird sehr viel Testen auf dem Plan stehen. Es steht unter dem Motto Endurance, was lange und intensive Testfahrten bedeutet. Deshalb kommt kein Rennprogramm dazu."

"Das Team soll sich optimal auf die Abläufe und die WEC vorbereiten. Da ist vieles neu. Wir können uns aber auf eine super Basis verlassen. 2016 waren sie das konstant schnellste Boxenteam in der DTM. Da sieht man, was da über die Jahre entstanden und gewachsen ist. Darauf wollen wir für die WEC-Kampagne aufbauen."

"Natürlich ist es auch ein Vorteil für ein neues Auto, dass das Team nah an München dran ist. Daraus lässt sich Effizienz in der Entwicklungsphase schöpfen."

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien WEC
Fahrer Martin Tomczyk , Alexander Sims , Antonio Felix da Costa
Teams BMW Team MTEK
Artikelsorte News
Tags bmw, entwicklung, gt, langstrecken-wm, wec