Brendon Hartley nimmt Schuld für Porsche-Crash auf sich

Porsche-Fahrer Brendon Hartley sucht nach dem heftigen Unfall in Silverstone keinen Sündenbock, sondern nimmt den Crash der Startnummer 1 auf seine Kappe.

„Es ist meine Aufgabe als LMP1-Fahrer, das Auto vor mir genau zu studieren und sicher an ihm vorbeizufahren. Das ist mir nicht gelungen“, schreibt Hartley auf seiner Facebook-Seite.

Bildergalerie: Brendon Hartley beim WEC-Auftakt

„Das andere Auto hat natürlich das Recht, seine Linie frei zu wählen. Aber es ist auch normal an dieser Stelle des Kurses, dass die Ideallinie in der Mitte des Kurses verläuft. Denn nur so erwischt man die Bremszone für die folgende Rechtskurve optimal.“

Rennbericht: 6h von Silverstone

In jedem sei alles „sehr schnell“ passiert und es sei zur Kollision gekommen, weil das langsamere GT-Fahrzeug und der LMP1-Porsche von Hartley die gleiche Linie wählten.

 

„Es ist nie einfach, durch den Straßenverkehr zu manövrieren, wenn der Geschwindigkeitsunterschied 50 km/h oder mehr beträgt“, meint Hartley. „Allerdings ruft dergleichen natürlich sehr schnell Kritiker auf den Plan.“

Eben diesen nimmt der Langstrecken-Weltmeister von 2015 aber den Wind aus den Segeln, indem er hinzufügt: „Rückblickend hätte ich es natürlich besser anders gemacht. Ich werde sicher aus dieser Erfahrung lernen.“

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Über diesen Artikel
Rennserien WEC
Veranstaltung Silverstone
Unterveranstaltung Rennen, Sonntag
Rennstrecke Silverstone Circuit
Fahrer Brendon Hartley
Teams Porsche Team
Artikelsorte News
Tags crash, unfall