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Hypercar und DPi 2.0: Auch ORECA hofft auf Vereinigung

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Hypercar und DPi 2.0: Auch ORECA hofft auf Vereinigung
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31.12.2019, 12:52

ORECA hofft auf eine globale Prototypen-Klasse im Langstreckensport - DPi 2.0 und Hypercars sollen sich weiter annähern

Wie viele Motorsportfans und Teams hofft auch ORECA auf eine globale Prototypen-Klasse als Speerspitze des internationalen Langstreckensports. Während die amerikanische IMSA-Serie in Zukunft auf seine DPi 2.0 setzt, kommen in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) ab der Saison 2020/21 die Hypercars zum Einsatz. Eine Annäherung in der technischen Umsetzung könnte der erste Schritt zu einem Reglement sein.

Genau darauf hofft ORECA-Präsident Hugues de Chaunac. Er hofft, dass sich der ACO und die IMSA zusammensetzen, um eine gemeinsame Lösung für den Prototypen-Sport zu finden. Schon im Jahr 2022 könnten laut de Chaunac gemeinsame Rennen mit den beiden Konzepten stattfinden, wenn die Gespräche die richtige Wendung nehmen.

Gegenüber 'Sportscar365' sagt er: "Wir sind einer der größten Unterstützer dieser Idee und wir hoffen, dass zwischen dem ACO und der IMSA eine Einigung für eine globale Plattform entwickelt wird. Das wäre gut für beide Seiten."

Doch wann solch eine gemeinsame Lösung überhaupt realisierbar ist, steht noch in den Sternen. Während die Hypercars ab der Saison 2020/21 für fünf Jahre zum Einsatz kommen sollen, wird das neue DPi-Reglement ab der Saison 2022 Einzug in die IMSA-Serie finden - hier ist auch ein Zeitraum von fünf Jahren geplant.

Toyota GR Super Sport Konzept, WEC 2020/21, Hypercar

So soll das neue Hypercar in der WEC aussehen

Foto: Toyota Gazoo Racing

Die Einführung einer Balance of Performance (BoP) sieht der ORECA-Chef für den richtigen Weg, um die verschiedenen Konzepte eines Tages zusammen auf der Strecke zu sehen. "Es muss dazu kommen, es ist so wichtig für den Langstreckensport. Der erste Schritt könnte eine BoP sein, das wäre gut. Danach müssten die Unterschiede Schritt für Schritt reduziert werden."

Der DPi-Ansatz der IMSA-Serie wird von vielen Herstellern und Teams bevorzugt, weil er deutlich kostengünstiger ist als die Hypercar-Lösung der WEC. In der IMSA-Serie starten aktuell Cadillac, Acura und Mazda. Für das Hypcercar-Konzept gibt es bisher bestätigte Engagements seitens Aston Martin und Toyota. Kolles und Glickenhaus haben ebenfalls Pläne, jeweils ein Hypercar zu entwickeln. Peugeot hat Interesse an beiden Serien bekundet.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie WEC , IMSA
Autor André Wiegold