Reynard und Ginetta bauen LMP1-Auto für WEC 2018

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Reynard und Ginetta bauen LMP1-Auto für WEC 2018
Autor: Robert Ladbrook
Übersetzung: Stefan Ehlen
04.01.2017, 09:07

Der britische Hersteller Ginetta hat seine Pläne für die Entwicklung eines privaten LMP1-Autos für die Langstrecken-WM (WEC) 2018 vorgestellt.

Auf aerodynamischer Seite erhält das Unternehmen Hilfestellung vom bekannten Rennwagen-Designer Adrian Reynard.

2018 sollen dann mehrere Fahrzeuge sowohl in der WEC als auch bei den 24 Stunden von Le Mans eingesetzt werden. Insgesamt will Ginetta 10 LMP1-Chassis bauen, die dann werksunterstützte Privatteams an den Start bringen sollen.

"Ginetta war schon viel zu lange nicht mehr in Le Mans", sagt Unternehmenschef Lawrence Tomlinson gegenüber Autosport. "Wir wollen wieder auf dem höchsten Niveau antreten."

"Nach dem Audi-Ausstieg gibt es derzeit einen Bedarf an LMP1-Fahrzeugen. Es sind nur wenige Werksautos vorhanden. Es braucht also einen Unterbau. Und genau da kommt unser Projekt ins Spiel."

Noch ist allerdings unklar, welchen Motor das Ginetta-Auto nutzen wird. Man befinde sich jedoch in Gesprächen mit Honda, Mecachrome und weiteren Lieferanten.

Von Seiten des Automobile Club de l'Ouest (ACO) begrüßt man die Nachrichten aus Großbritannien: "Das ist ein weiteres gutes Zeichen für die LMP1-Klasse. Wir sind zuversichtlich, 2018 einige Privatiers am Start zu haben", meint ACO-Sportchef Vincent Beaumesnil.

Vor Ginetta hatte bereits BR Engineering angekündigt, für 2018 gemeinsam mit Dallara ein privates LMP1-Auto entwickeln zu wollen. ByKolles dürfte der Szenerie indes erhalten bleiben.

Rob Ladbrook / Autosport

Ginetta LMP1
Ginetta LMP1

Foto: Ginetta

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Rennserie WEC
Autor Robert Ladbrook
Artikelsorte News