WEC 2017: LMP1-Autos trotz Einbremsung fast so schnell wie 2016

Die Bemühungen, die LMP1-Boliden für die WEC-Saison 2017 langsamer zu machen, wurden laut Porsche-Teamchef Andres Seidl schon beim Aragon-Test gekontert.

Nach dem Rückzug von Audi fechten Titelverteidiger Porsche und Ex-Weltmeister Toyota in der Saison 2017 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) ein Duell um die Vorherrschaft in der LMP1-Klasse aus.

Trotz Bemühungen von FIA und ACO, den Abtrieb mittels eines höher liegenden Splitters an der Front und eines kürzeren Diffusors am Heck um insgesamt rund 30 Prozent zu reduzieren, waren sowohl der Porsche 919 Hybrid als auch der Toyota TS050 bei den jüngsten Wintertestfahrten im Motorland Aragon fast schon wieder auf dem Niveau von 2016 unterwegs.

"Wir waren 2 Tage lang gleichzeitig testen und können sagen, dass wir nicht weit hinter den Rundenzeiten von 2016 zurückliegen", so Porsche-Teamchef Andreas Seidl gegenüber Motorsport.com.

Überrascht zeigt sich Seidl nicht, dass es offenbar beiden Herstellern gelungen ist, so schnell einen Konter auf den reduzierten Abtrieb zu finden: "Das ist unser Job", grinst der Porsche-Teamchef, ohne jedoch konkrete Rundenzeiten vom Aragon-Test zu verraten.

Sowohl Porsche als auch Toyota waren in der vergangenen Woche je 3 Tage lang auf der Rennstrecke bei Alcaniz testen. Es ist jedoch in beiden Fällen unklar, ob dabei das jeweilige Aero-Paket für viel oder für wenig Abtrieb zum Einsatz kam.

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Tags entwicklung, langstrecken-wm, lmp1, rundenzeit, réglement, testfahrten, wec