WEC 6h Spa 2017: Porsche erobert die Pole-Position

Neel Jani und Andre Lotterer stellen den #1 Porsche im Qualifying für das 2. Rennen der WEC-Saison 2017 auf die Pole – Crash von Vitaly Petrov sorgt für Rotphase – Ferrari auf der GTE-Pro-Pole.

Mit den 6 Stunden von Spa geht die Saison 2017 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) an diesem Wochenende in die 2. Runde. 30 Autos, verteilt auf die 4 Klassen LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am, sind gemeldet.

In der Topklasse LMP1 will Toyota nach dem Sieg beim Saisonauftakt in Silverstone einen weiteren Erfolg in Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans hinterherschieben. Im Gegenzug will Porsche auf der "Ardennen-Achterbahn" zurückschlagen. Allerdings gehen die beiden 919 Hybrid wie schon in Silverstone mit dem Aero-Paket für wenig Abtrieb an den Start.

Toyota setzt an diesem Wochenende nicht nur 2, sondern 3 seiner TS050 Hybrid ein, wovon 2 wie in Silverstone mit viel Abtrieb fahren. Das 3. Auto, gefahren von Sarrazin/Lapierre/Kunimoto, tritt mit der Le-Mans-Spezifikation mit wenig Abtrieb an.

Bildergalerie: WEC in Spa

Die Pole-Position ging im Qualifying am Freitag an den #1 Porsche von Neel Jani, Andre Lotterer und Nick Tandy, nachdem Jani und Lotterer eine durchschnittliche Rundenzeit von 1:54,097 Minuten markiert hatten.

Toyota startet mit seinem Dreigestirn von den Startplätzen 2 bis 4. Wenngleich Stephane Sarrazin im #9 Toyota die schnellste Quali-Runde für sich beansprucht, geht er mit seinen Kollegen Nicolas Lapierre und Yuji Kunimoto von Startplatz 3 ins Rennen.

Der #2 Porsche (Bernhard/Bamber/Hartley) rundet das 5-köpfige Feld der LMP1-Werksautos am Start ab. Derweil muss ich der CLM P1/01 von ByKolles (Webb/Kraihamer/Rossiter) noch hinter den 5 schnellsten LMP2-Autos anstellen.

Crash von Vitaly Petrov sorgt für Rotphase

In der LMP2-Klasse fuhren die G-Drive-Piloten Alex Lynn und Pierre Thiriet im Schnitt 2:02.601 Minuten und sorgten damit für die Pole-Position für den #26 Oreca, der neben Lynn und Thiriet von Roman Rusinov gefahren wird.

Vitaly Petrov hatte mit einem Abflug im #25 Oreca von Manor für eine Unterbrechung des Prototypen-Qualifyings gesorgt. Der Russe hatte das Auto in der Linkskurve nach der Malmedy-Haarnadel übersteuernd aus der Kontrolle verloren und war seitlich in die Reifenstapel gekracht.

Ferrari auf der GTE-Pro-Pole

Die Pole-Position in der GTE-Pro-Klasse geht an Ferrari Der #71 Ferrari 488 von AF Corse wurde von Sam Bird und Davide Rigon im Schnitt in 2:15,017 Minuten um den Kurs bewegt. Bird war im gesamten GT-Feld der einzige Fahrer, der die Marke von 2:15 Minuten knackte.

Ford startet mit seinen beiden GT (Mücke/Pla/Johnson und Priaulx/Tincknell/Derani) von den Plätzen 2 und 3 der GTE-Pro-Klasse. Der andere AF-Corse-Ferrari (Calado/Pier Guidi) rundet die Top 4 ab. Porsche und Aston Martin hatten erheblichen Rückstand.

In der GTE-Am-Klasse allerdings startet der #98 Aston Martin von Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Mathias Lauda von der Pole-Position, gefolgt vom #77 Proton-Porsche (Ried/Cairoli/Dienst).

Die 6 Stunden von Spa gehen traditionell am Samstag über die Bühne. Der Start erfolgt um 14:30 Uhr.

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Über diesen Artikel
Rennserien WEC
Veranstaltung 6h Spa
Rennstrecke Spa-Francorchamps
Teams Porsche Team , G-Drive Racing , AF Corse , Aston Martin Racing
Artikelsorte Qualifyingbericht
Tags belgien, langstrecken-wm, lmp1, pole-position, porsche, qualifying, spa, startaufstellung, toyota, wec