Citroen-Teamchef: Mit Sebastien Ogier müssen wir gewinnen

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Citroen-Teamchef: Mit Sebastien Ogier müssen wir gewinnen
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13.01.2019, 15:00

Mit dem Weltmeister im eigenen Auto gelten keine Ausreden mehr: Citroen ist laut Teamchef Pierre Budar in der WRC-Saison 2019 zum Siegen verdammt

Nach zwei mehr als durchwachsenen Jahren kommt für Citroen 2019 in der Rallye-WM (WRC) die Stunde der Wahrheit. Mit dem sechsmaligen Weltmeister Sebastien Ogier fährt der beste Fahrer dieser Dekade für den französischen Rennstall, der laut Teamchef Pierre Budar damit nun keine Ausreden mehr hat.

"Wir müssen gewinnen, dafür sind wir da", sagte Budar am Samstag bei der Autosport International Show in Birmingham. "Mit diesem Ziel starten wir in die Saison, und mit dieser Fahrerpaarung sollte das auch möglich sein."

Nachdem Citroen zwischen 2004 und 2012 mit Sebastien Loeb neunmal in Folge die Weltmeisterschaft gewonnen hatte, fährt das Team seitdem einem weiteren Titel hinterher. In den vergangenen beiden Jahren gelangen dem Citroen C3 WRC nur drei Siege. Diese Bilanz will Budar 2019 mit Ogier und seinem Teamkollegen Esapekka Lappi deutlich verbessern.

"Wir müssen sehen, ob wir genügend Fortschritte gemacht haben, aber wir hatten jetzt ein Jahr, um das Team neu aufzustellen", sagt Budar, der im Februar 2019 den Posten des Teamchefs von Yves Matton übernommen hatte. "Wir haben neue Techniker und neue Fahrer und hoffen, dass wir gut genug gearbeitet haben, um wieder zu gewinnen."

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Für die WRC-Saison 2019 standen vor allem Verbesserungen am Fahrwerk des früher tückischen C3 WRC auf der To-do-Liste der Franzosen. "Wir haben am Auto einiges verändert, vor allem an der Aufhängung, der Fahrwerks-Geometrie und den Dämpfern", erklärt Budar. "Aber die Arbeit geht weiter. Wir müssen uns in allen Belangen steigern. Das hört nie auf."

Bei der Weiterentwicklung sei es ein großer Vorteil, dass der bisherige Ford-Pilot Ogier und der ehemalige Toyota-Fahrer Lappi direkte Vergleich zu den Autos der Konkurrenz ziehen können. "Es ist sehr interessant, neue Fahrer zu haben, die vorher zwei andere Autos gefahren sind. Jeder von ihnen hat unterschiedliche Erfahrungen, daher war es sehr interessant zu sehen, wie ihr Gefühl in unserem Auto haben", sagt Budar. "Es war eine positive Überraschung, dass sie beide übereinstimmend gesagt haben, in welchen Bereichen wir uns steigern müssen", so Budar weiter.

Ogier meint: "Der erste Eindruck vom Auto war gut. Entscheidend wird aber sein, dass wir ein Auto haben, mit dem wir um die Meisterschaft kämpfen können. Hoffentlich starten wir die Saison auf einem guten Niveau und können und dann steigern." Ob das gelingt, wird sich in zwei Wochen (24. bis 27. Januar) bei der Rallye Monte Carlo zeigen.

Mit Informationen von Luke Barry

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