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Citroen-Teamchef stellt klar: WRC "muss 2022 elektrisch werden"

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Citroen-Teamchef stellt klar: WRC "muss 2022 elektrisch werden"
Autor:
Co-Autor: David Evans
12.03.2019, 15:11

Citroen betont, dass die WRC ab der Saison 2022 mit Elektro- oder Hybridmotoren arbeiten muss - Ansonsten wolle sich der Hersteller zurückziehen

Der französische Hersteller Citroen hat eine klare Vorstellung von der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) der Zukunft. Ab der Saison 2022 müssten in der WRC Elektromotoren zum Einsatz kommen. Dabei sei egal, ob die Boliden voll-elektrisch oder mit einem Hybrid-System, bestehend aus einem Elektro- und Verbrennungsmotor, angetrieben werden. Sollte die WRC sich gegen einen solchen Schritt entscheiden, müsse Citroen die Konsequenzen ziehen und aus der Serie aussteigen.

Die aktuellen Regeln der WRC bleiben bis zum Ende der Saison 2021 sicher in Kraft. Das bestätigte in der vergangenen Woche der Motorsport-Rat. Anschließend wurde Citroen-Geschäftsführerin Linda Jackson in den Medien so zitiert, dass Citroen bereits im Jahr 2021 eine Lösung mit Elektromotoren fordern würde und es deshalb zu einem Rückzug kommen könnte. Teamchef Pierre Budar stellt die Aussagen der Citroen-Chefin richtig.

Er sagt gegenüber 'Motorsport-Total.com': "So wie ich es sehe, wurde Linda in den Medien nicht richtig zitiert. Wir konzentrieren uns auf die neuen Regeln im Jahr 2022 und dazu haben wir uns oft genug geäußert: Es muss ein Elektro- oder Hybridmotor kommen." Jackson habe erklärt, dass dieser Schritt wichtig sei, um die Automobile der Zukunft zu bewerben. Budar stellt klar: "Sollte das in den Regeln nicht beachtet werden, ist Citroen raus!"

Jedoch sei Citroen nicht der einzige Hersteller, der auf eine neue Motorenformel, die einen Elektroantrieb einbezieht, pocht, erklärt der Citroen-Teamchef. Vertraglich würde Citroen keinerlei Probleme mit seinen Fahrern bekommen, denn beide Verträge, sowohl der von Sebastien Ogier als auch der von Esapekka Lappi, enden bereits nach der Saison 2020.

Ob Citroen im Jahr 2021 in der WRC starten wird, könne Budar noch nicht sagen. Er erklärt: "Es ist noch nichts entschieden, solange wir nichts Neues über die Saison 2021 wissen. Es gibt verschiedene mögliche Szenarien, aber das hängt alles von den neuen Regeln ab." Citroen ist bereits seit den 2000er-Jahren in der WRC aktiv. Die Marke hat in den vergangenen rund 18 Jahren acht Konstrukteurs- und neun Fahrertitel geholt.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Rallye-WM
Autor André Wiegold