Mann der Stunde: Kann Tänak in den WM-Kampf eingreifen?

geteilte inhalte
kommentare
Mann der Stunde: Kann Tänak in den WM-Kampf eingreifen?
Autor: André Wiegold
20.08.2018, 12:40

Aus eigener Kraft kann Ott Tänak nicht mehr Weltmeister werden – Trotzdem hat der Este noch eine Chance auf den Titel

Ott Tanak, Martin Järveoja, Toyota Yaris WRC, Toyota Gazoo Racing
Winners Ott Tanak, Martin Järveoja, Toyota Yaris WRC, Toyota Gazoo Racing
Ott Tanak, Martin Järveoja, Toyota Yaris WRC, Toyota Gazoo Racing
Winners Ott Tanak, Toyota Yaris WRC, Toyota Gazoo Racing
Winner Ott Tanak, Toyota Gazoo Racing
Ott Tanak, Martin Järveoja, Toyota Yaris WRC, Toyota Gazoo Racing
Ott Tanak, Martin Järveoja, Toyota Yaris WRC, Toyota Gazoo Racing
Winners Ott Tanak, Martin Järveoja, Toyota Yaris WRC, Toyota Gazoo Racing

Der Titelkampf zwischen Thierry Neuville und Sebastien Ogier spitzt sich in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) zu. Die beiden Toppiloten scheinen in den verbleibenden vier Rennen den Titel unter sich auszumachen. Jedoch mischt auch noch Ott Tänak im Kampf um den Gesamtsieg mit. Der Este überzeugte zuletzt mit starken Leistungen und hat rechnerisch noch die Möglichkeit, Weltmeister zu werden – auch wenn er auf die Schützenhilfe von Neuville angewiesen ist.

Weiterlesen:

Tänak gewann die Rallyes in Finnland sowie Deutschland und holte dabei 59 der 60 möglichen Punkte. Der Toyota-Fahrer bewertet seine Meisterschaftschancen: "Es ist definitiv schön zu sehen, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen, aber es ist noch ein langer Weg. Mein Ziel bleibt das gleiche: von Event zu Event denken. Ich werde mich nun auf die nächste Veranstaltung in der Türkei konzentrieren." Gerade die nächste Rallye sei Event mit vielen "Unbekannten" und deshalb kaum vorhersehbar. Er betont: "Wir werden unser Bestes geben und so gut wie möglich vorbereitet sein."

In Deutschland hatte Tänak letztendlich rund 40 Sekunden Vorsprung auf Neuville, der vor Esapekka Lappi auf Platz zwei ins Ziel kam. Topverfolger Ogier landete hingegen auf Rang vier. Tänak analysiert das Rennen in den Weinbergen: "Von der ersten Etappe an hatten wir einen gewaltigen Kampf mit Seb." Jedoch habe Ogier wegen seines Reifenschadens keine Chance mehr gehabt, aufzuholen, weshalb Tänak weniger Druck gehabt habe.

"Ich habe den Kampf genossen", so Tänak weiter. "Die Zeiten waren auf jeder Prüfung sehr eng. Ich hatte Vertrauen ins Auto und konnte die engen Abstände managen. Wir alle wissen, dass alles passieren kann. Diesmal ging es zu unseren Gunsten aus. Ich freue mich sehr für das Team und für uns selbst, denn wir hatten eine starke Woche." Jedoch sei es nicht einfach gewesen, trotz des großen Vorsprungs immer 100 Prozent zu geben. Tänak erklärt: "In dieser Position ist es sehr schwierig, voll zu pushen."

Bildergalerie: Ott Tänak in Deutschland

Toyota-Teamchef Tommi Mäkkinen hofft, in der Meisterschaft noch eine Chance zu haben. "Nun, ich weiß aus Erfahrung, dass das Glück kommt, wenn wir nur hart genug dafür arbeiten", sagt der Finne. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder da draußen sehr motiviert ist, sein Bestes zu geben, um sein Ziel zu erreichen. Morgen fangen wir an, über die Türkei nachzudenken. Wir haben einige Vorbereitungen für die heißen Bedingungen getroffen."

Nächster Rallye-WM Artikel
Rallye Deutschland: Ott Tänak siegt zum zweiten Mal in Folge

Previous article

Rallye Deutschland: Ott Tänak siegt zum zweiten Mal in Folge

Next article

Wieder ein Defekt: Toyota-Boss entschuldigt sich bei Latvala

Wieder ein Defekt: Toyota-Boss entschuldigt sich bei Latvala
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Rallye-WM
Fahrer Sébastien Ogier , Thierry Neuville , Ott Tänak
Teams Toyota Racing
Autor André Wiegold
Artikelsorte News