Sebastien Ogier ärgert sich über "doofsten Fehler" seiner WRC-Karriere

Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier ist noch nicht über seinen Ausrutscher bei der WRC-Rallye Schweden 2017 hinweg.

Der Ford-Pilot hatte sich am Schlusstag bei seiner Aufholjagd auf die Spitze gedreht und dabei sein Fahrzeug abgewürgt. Damit waren die Siegchancen in Schweden dahin.

"Es war der doofste Fehler meiner Karriere", sagt Ogier. "Es geschah in der 1. Kurve [der 16. Prüfung]. Wir waren gerade mal 50 Meter unterwegs, als ich eine Schneewehe erwischte und mich drehte. Zu allem Überfluss ging noch der Motor aus. Da wusste ich: Es ist vorbei."

Und das ärgert Ogier noch immer. "Ich bekam nicht mal die Chance, es zu probieren."

Aus einem "schwierigen Wochenende" hat der Titelverteidiger der Rallye-WM (WRC) 2017 aber noch das Beste gemacht: "Wir haben Schweden mit 19 weiteren Punkten verlassen. Damit kann ich zufrieden sein. Das ist gut für die Gesamtwertung."

Allerdings wähnt sich Ogier im Vergleich zur Konkurrenz aus den Werksteams weiter im Hintertreffen. "Das hatte ich aber schon vor Saisonbeginn kommen sehen", meint er.

"Ich habe noch etwas mit dem Auto zu kämpfen und noch nicht das perfekte Setup gefunden. Es ist aber ermutigend, die Ergebnisse zu sehen, die wir ohne ideale Vorbereitung erzielen. Wir haben also eine gute Basis."

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Rennserien WRC
Veranstaltung Schweden
Fahrer Sébastien Ogier
Teams M-Sport
Artikelsorte News
Tags fahrfehler, fehler, ford, rallye, rallye schweden, schweden, wrc