Erleichterung bei Gabriele Tarquini: „Ich hatte Angst, es könnte vorbei sein“

Der ehemalige Tourenwagen-Weltmeister Gabriele Tarquini hatte nach seinem Aus bei Honda schon befürchtet, seine Karriere in der WTCC sei ihrem Ende geweiht.

„Ich hatte Angst, es könnte vorbei sein“, sagt der 53-Jährige. „Ich wollte unbedingt weiter in der WTCC fahren. Diese Rennserie war schließlich über viele Jahre hinweg meine sportliche Heimat. Es wäre schwierig gewesen, nicht erneut anzutreten.“

Doch zum Glück für Tarquini interessierte sich Lada nach dem Weggang von Rob Huff für seine Dienste. „Sie wollten mich unbedingt in ihrem Auto sehen. Und ich war erleichtert, als der Vertrag unterschrieben war“, meint Tarquini.

Und so tritt der Italiener nach Alfa Romeo, SEAT und Honda seine vierte Werksaufgabe in der Tourenwagen-WM an.

„Alles ist neu“, sagt Tarquini. „Und ich fühle mich auch etwas jünger als in den vergangenen Jahren. Wenn du deinen Arbeitsstil verändern musst, hält dich das jung. Mir jedenfalls verschafft es eine frische Motivation.“

Auf dem Spiel steht für Tarquini unter anderem, seine Erfolgsgeschichte in der WTCC fortzuschreiben: Bisher hat er mit jeder Marke, mit der er angetreten ist, auch mindestens ein Rennen gewonnen.

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