Honda-Fahrer Monteiro: Citroen auch 2017 "das stärkste Auto" der WTCC

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Honda-Fahrer Monteiro: Citroen auch 2017
Darshan Chokhani
Autor: Darshan Chokhani
18.08.2016, 14:40

Citroen zieht sich zum Ende der laufenden Saison werksseitig aus der Tourenwagen-WM zurück, doch Honda-Pilot Tiago Monteiro sieht den C-Elysee auch 2017 als Messlatte.

Tiago Monteiro, Honda Racing Team JAS, Honda Civic WTCC
Polesitter José María López, Citroën World Touring Car Team, Citroën C-Elysée WTCC
Tiago Monteiro, Honda Racing Team JAS, Honda Civic WTCC
José María López, Citroën World Touring Car Team, Citroën C-Elysée WTCC; Tiago Monteiro, Honda Racin
Tiago Monteiro, Honda Racing Team JAS, Honda Civic WTCC
José María López, Citroën World Touring Car Team, Citroën C-Elysée WTCC
Tiago Monteiro, Honda Racing Team JAS, Honda Civic WTCC
José María López, Citroën World Touring Car Team, Citroën C-Elysée WTCC
Tiago Monteiro, Honda Racing Team JAS, Honda Civic WTCC
Yvan Muller, Citroën World Touring Car Team, Citroën C-Elysée WTCC
Yvan Muller, Citroën World Touring Car Team, Citroën C-Elysée WTCC

In der laufenden 2016 der Tourenwagen-WM (WTCC) befindet sich Citroen-Werkspilot Jose Maria Lopez auf dem besten Weg, nach 2014 und 2015 erneut den WM-Titel zu gewinnen. Nicht nur für den Argentinier, sondern auch für den Citroen C-Elysee wäre es der dritte Titel in Folge.

Die WTCC-Saison 2016 in Bildern

Zum Saisonende zieht sich Citroen werksseitig aus der WTCC zurück, um sich voll dem werksseitigen Wiedereinstieg in die Rallye-WM (WRC) zu widmen. Der C-Elysee wird aber auch in der WTCC-Saison 2017 im Starterfeld zu sehen sein – dann ausschließlich in der Hand von Privatteams.

Tiago Monteiro, der die Citroen-Dominanz in seiner Rolle als Honda-Werksfahrer bestens kennt, glaubt nicht, dass der werksseitige Rückzug des französischen Herstellers Auswirkungen auf die Performance des Autos haben wird.

"Auf dem Papier sollten wir bei Honda die besten Chancen auf den Titel 2017 haben", meint Monteiro im Gespräch mit Motorsport.com, um sofort auszuholen: "Es wird sicherlich ein harter teaminterner Kampf und ich bin mir sicher, dass auch Volvo und Lada eine Rolle spielen werden. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass auch die Autos von Citroen weiterhin mitfahren werden."

Folgt Citroen dem Beispiel Chevrolet?

Weil der C-Elysee von seiner Konzeption und Bauart her "weit fortgeschritten" ist, rechnet Monteiro auch künftig mit einer starken Performance dieses Fahrzeugs. Seine Annahme begründet der Portugiese mit einem Verweis auf die Vergangenheit.

"Als Chevrolet ausstieg, fuhr Yvan für das Privatteam und gewann den Titel", so Monteiro mit Blick auf die Tatsache, dass sich Yvan Muller in der WTCC-Saison 2013 im Chevrolet-Privatteam RML zum Champion krönte. In den Jahren 2010 und 2011 hatte der Franzose den Titel jeweils als Chevrolet-Werksfahrer eingefahren.

"Die technische Weiterentwicklung in der WTCC ist nicht mit jener in der Formel 1 zu vergleichen", weiß Monteiro, der es bei Jordan und Midland auf 37 Grand-Prix-Starts brachte. So schlussfolgert er mit Blick auf die WTCC: "Die Weiterentwicklung läuft bei uns in kleineren Schritten ab. Deshalb glaube ich, dass der Citroen im nächsten Jahr noch immer das stärkste Auto sein wird. Es kommt nur darauf an, wer dieses Auto fährt."

Das Gespräch führte Federico Faturos

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