Honda-Werksteam in der WTCC: Gabriele Tarquini muss gehen

Der ehemalige Tourenwagen-Weltmeister Gabriele Tarquini geht in der WTCC-Saison 2016 nicht mehr für das Honda-Werksteam an den Start.

Der japanische Hersteller und der italienische Rennfahrer haben am Freitag das Ende ihrer Zusammenarbeit in der Tourenwagen-WM verkündet. Tarquini könnte Honda zwar in anderer Funktion erhalten bleiben, doch das ist derzeit noch unklar.

„Wir sind unheimlich dankbar für alles, was Gabriele für Honda getan hat“, sagt Honda-Sprecher Robert Watherston. „Er war ein wesentlicher Bestandteil unseres Tourenwagen-Programms. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute.“

Wer Tarquini im Honda-Werksteam ersetzen wird, werde „in Kürze“ bekanntgegeben. Gute Chancen auf das Cockpit darf sich Honda-Privatier Norbert Michelisz ausrechnen, der zuletzt zum zweiten Mal die Privatfahrer-Wertung der WTCC für sich entschieden hat.

Tarquini betont indes, selbst mit 53 Jahren noch nicht ans Aufhören zu denken. „Mein Hauptziel ist, auch im kommenden Jahr Rennen zu bestreiten. Derzeit sichte ich meine Optionen. Ich spreche aber auch mit Honda über ein Projekt abseits der WTCC.“

Tarquini, Tourenwagen-Weltmeister von 2009, war in der Rennserie zunächst für Alfa Romeo gefahren, ehe er sich mit SEAT den WM-Titel sicherte.

Nach einem kurzen Intermezzo mit Volvo dockte er bei Honda an und führte das Team als Entwicklungsfahrer in die Tourenwagen-WM und dort auch zu einzelnen Laufsiegen.

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